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Schlagwort: Goldene Göre

Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes: „SchokoFair – Stoppt Kinderarbeit!“ gewinnt

Am 11. Juni wurde die Goldene Göre im Europa-Park verliehen. Bild: Europa-Park

Am 11. Juni wurde die Goldene Göre im Europa-Park verliehen. Bild: Europa-Park

(ep) Das Projekt „SchokoFair – Stoppt Kinderarbeit!“ aus Düsseldorf gewann am 11. Juni die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes. Die Gewinner können sich über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa Baden-Württemberg, im Europa-Park verliehen.

„SchokoFair – Stoppt Kinderarbeit!“ ist ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der Maria-Montessori-Gesamtschule Düsseldorf, das bereits seit fast zehn Jahren besteht. In jedem Schuljahr übernehmen Schülerinnen und Schüler Verantwortung für dieses Kinderrechteprojekt, das sich für Kinder einsetzt, die auf Kakaoplantagen arbeiten müssen. Ziel ist es, immer mehr Menschen über die Verletzung der Kinderrechte auf den Kakaoplantagen zu informieren, für einen fairen Handel zu werben, selbst nachhaltig zu konsumieren und sich für bessere Gesetze zum Schutz der Kinder einzusetzen. Außerdem setzen sich die Schülerinnen und Schüler dafür ein, dass an den Börsen nicht mehr mit Nahrungsmitteln spekuliert werden darf.

Den 2. Platz belegte das Projekt „Gemeinsame Neugestaltung der Heimordnung“ aus Bopfingen, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das Projekt „Just do it!“ aus Bad Bentheim errang den 3. Platz und gewann damit 1.500 Euro. Über den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ und den mit 500 Euro dotierten 4. Platz freute sich das Projekt „Beteiligung hält fit“ aus Weil am Rhein. Die weiteren mit 500 Euro dotierten 4. Plätze gingen an Projekte aus Hösbach und Wittstock. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt.

„Die Schülerinnen und Schüler zeigen ein tolles Engagement, das uns nachhaltig beeindruckt hat. Sie tauchen tief in die komplizierte Materie des weltweiten Handels mit Lebensmitteln ein und lassen sich bei ihrer Arbeit auch nicht von großen Konzernen beirren. Mit ihrer Sachkenntnis sind sie in der Lage, kritisch nachzuhaken und sich so für die Kinder auf den Kakaoplantagen einzusetzen“, betonte die 17-jährige Gerda Krull, Mitglied der Kinderjury der Goldenen Göre.

„Es liegt mir sehr am Herzen, das Engagement von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu fördern. Die Projekte, die es bei der Goldenen Göre in die Endrunde im Europa-Park geschafft haben, zeichnen sich durch großen Einsatz, Hingabe und Kreativität aus. Das beeindruckt mich sehr“, betonte Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Alle sechs Finalisten engagieren sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für ihre Ziele und hatten eine tolle Bewerbung abgeliefert. Deshalb war die Wahl der Siegerprojekte für die Jury ein hartes Stück Arbeit. Mit der Ehrung würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk die großartigen Leistungen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und möchte ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen“, erklärte Nathalie Schulze-Oben, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Die nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Die Goldene Göre wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Goldene Göre 2017: Renommiertester Kinder- und Jugendpreis im Europa-Park verliehen

Die Gewinner aus Künzelsau freuen sich mit Miriam Mack und Benedikt Weber über den „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“. Bild: Europa-Park

Die Gewinner aus Künzelsau freuen sich mit Miriam Mack und Benedikt Weber über den „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“. Bild: Europa-Park

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes ging dieses Jahr an das Projekt „Generation Z“ aus Bonn. Damit können sich die Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wurde heute im Europa-Park verliehen. Zudem wurde im Rahmen der Goldenen Göre ein Projekt aus Künzelsau mit dem 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ ausgezeichnet.

Beim Projekt „Generation Z – kann doch was“ inszenieren Kinder und Jugendliche ohne professionelle Hilfe von Erwachsenen Musicals für einen guten Zweck. Ausgangspunkte der Musicals sind ein Märchen und ein von den Beteiligten identifiziertes gesellschaftliches Problem, wie beispielsweise die Missachtung von Kinderrechten. Das Märchen wird entsprechend umgeschrieben und als Musical auf die Bühne gebracht. Die Choreografien, das Bühnenbild, die Songs, die Kostüme: Alles wird gemeinsam von den Jugendlichen erarbeitet. Bei den Aufführungen sammeln die Mitwirkenden dann Spenden, um damit Kinder und Jugendliche in Not zu unterstützen.

Den 2. Platz belegte das Projekt „Lebenswege Jena“, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das Projekt „Die Kinder gestalten selbständig den Gruppenraum“ aus Künzelsau errang den 3. Platz und gewann damit 1.500 Euro. Zudem konnten sich die Künzelsauer über den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ freuen. Die mit 500 Euro dotierten vierten Plätze gingen an Projekte aus Bielefeld, Glinde und Wildenfels. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt.

„Wir finden es toll, was die Jugendlichen von ‚Generation Z‘ auf die Beine gestellt haben. Das Projekt ist vielfältig, kreativ und nachhaltig, und bringt zudem gesellschaftlich wichtige Themen einem breiten Publikum nahe. Damit kann ‚Generation Z‘ ein Vorbild sein für alle Kinder und Jugendlichen, die sich engagieren wollen“, betonten die 16-jährige Gerda Krull und der 14-jährige Damian Schottowski, Mitglieder der Kinderjury der Goldenen Göre.

„Die Projekte, die bei der Verleihung der Goldenen Göre im Europa-Park präsentiert werden, zeichnen sich stets durch Kreativität und einen vorbildlichen Einsatz für Benachteiligte aus. Mir liegt es sehr am Herzen, das Engagement der Kinder und Jugendlichen zu fördern und stets ein offenes Ohr für sie zu haben. Außerdem ist die Kinderarmut in Deutschland ein wichtiges Thema für mich. Hier können wir gemeinsam viel bewirken“, betonte Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Es ist eindrucksvoll, wie sich die Kinder und Jugendlichen in den Projekten beteiligen“, erklärt Bundesfamilienministerin Katarina Barley. „Wir müssen dafür sorgen, dass ihre Rechte, auch das Recht auf Beteiligung, in Deutschland noch besser umgesetzt werden. Mit der ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz steht der entscheidende Schritt zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen noch aus.“

„Die Wahl der Siegerprojekte war für die Jury ein hartes Stück Arbeit. Alle sechs Finalisten engagieren sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für ihre Ziele und hatten eine tolle Bewerbung abgeliefert“, erklärte Harald Geywitz, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Mit der Ehrung würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk die großartigen Leistungen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und möchte ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen.“

Die nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Zudem zeigte Miriam Mack den Teilnehmern die neue Großattraktion Voletarium und lud diese zu einem exklusiven Flug im größten Flying Theater Europas ein. Die Goldene Göre wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Quelle: Europa-Park

 

Verleihung der Goldenen Göre: 8er-Rat aus Freiburg gewinnt Europa-Park-Sonderpreis

Die Teilnehmer aller nominierten Projekte der Goldenen Göre. Bild: Europa-Park

Die Teilnehmer aller nominierten Projekte der Goldenen Göre. Bild: Europa-Park

Am 19. Juni 2016 hat in Deutschlands größtem Freizeitpark die Verleihung der Goldenen Göre stattgefunden. Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Der „8er-Rat – Ein neues Modell der kommunalen Jugendbeteiligung“ aus Freiburg gewann den Europa-Park JUNIOR CLUB Sonderpreis. Miriam Mack, Ehefrau des geschäftsführenden Gesellschafters des Europa-Park Michael Mack und Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerks, übergab den mit 1.000 Euro dotierten Preis. Ab sofort können sich Kinder auch über den Europa-Park JUNIOR CLUB an Aktionen des Deutschen Kinderhilfswerks beteiligen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken.

Den „8er – Rat“, ein Projekt des Jugendbildungswerks Freiburg e.V., bilden Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen von drei Freiburger Schulen für ein Jahr. Auf gemeinsamen Konferenzen und in schulübergreifenden Arbeitsgruppen entwickeln sie eigene kommunalpolitisch relevante Beteiligungsprojekte und Arbeitsschwerpunkte, erstellen eigene Projektpläne und setzen diese im Laufe des Jahres um. Die Mitarbeit im 8er-Rat vermittelt allen Beteiligten positive Erfahrungen. Der schnelle Wechsel von Schuljahr zu Schuljahr sorgt für einen kontinuierlichen Dialog von jugendlichen Experten in eigener Sache mit Vertretern aus Politik und Verwaltung.

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes blickt auf eine langjährige Partnerschaft mit dem Europa-Park zurück: Dieser unterstützt die Preisverleihung seit zehn Jahren. „Wir danken dem Europa-Park ganz herzlich für die umfassende Unterstützung bei Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung. Dieses Engagement ermöglicht eine tolle Veranstaltung, die der Ehrung der Kinder und Jugendlichen einen würdigen Rahmen verleiht“, betonte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Seit letztem Jahr engagiert sich zudem Miriam Mack vom Europa-Park als Botschafterin für das Deutsche Kinderhilfswerk. Dabei macht sie sich vor allem für die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und gegen Kinderarmut in Deutschland stark. „Ich bin immer wieder aufs Neue überwältigt, mit welcher Energie und enormen Ideenreichtum die Kinder und Jugendlichen sich für die Gestaltung ihrer Lebensumwelt einsetzen. Das unterstützen wir sehr gerne und freuen uns, die nominierten Projektgruppen im Rahmen der Preisverleihung hier in den Europa-Park einzuladen“, sagte Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Den 1. Platz bei der Goldenen Göre belegte das Projekt „Mit Händen und Füßen – Schüler*innen initiieren Deutschlernangebote für Geflüchtete in Prenzlau“ der Aktiven Naturschule Prenzlau, das ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhielt. Das Projekt „Kunsttüten für Schultüten“ aus Paderborn errang den 2. Platz und gewann damit 3.000 Euro, das „GRÜNASIUM! 2.0 – Nachhaltige Schulgeländegestaltung“ des Gymnasiums Heepen in Bielefeld errang den 3. Platz und gewann 1.500 Euro. Die mit 500 Euro dotierten vierten Plätze gingen an Projekte aus Berlin, Halle (Saale) und Wittmund. Für den „Europa-Park Junior Club Sonderpreis“ waren außerdem Projekte aus Heilbronn und Lörrach nominiert.

Der Europa-Park JUNIOR CLUB ist eine kostenlose Online Spiel- und Lernplattform, die spannende Spiele, kniffelige Quizfragen, Puzzles und vor allem jede Menge Spaß mit lehrreichem Hintergrundwissen bietet. Auf Initiative von Miriam Mack können die Kinder sich ab sofort auch über die Homepage des Europa-Park JUNIOR CLUB über die Projekte des Deutschen Kinderhilfswerks informieren und beteiligen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an circa 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Quelle: Europa-Park

Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes: Goldene Göre wird im Europa-Park verliehen

Der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes mit Miriam Mack und Holger Hofmann. Der Kinder- und Jugendbeirat wählt unter anderem die Preisträger der Goldenen Göre aus. Bild: Europa-Park

Der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes mit Miriam Mack und Holger Hofmann. Der Kinder- und Jugendbeirat wählt unter anderem die Preisträger der Goldenen Göre aus. Bild: Europa-Park

Sechs Kinder- und Jugendprojekte aus ganz Deutschland dürfen sich Hoffnung auf die Goldene Göre machen. Eine Jury hat Projekte aus Berlin, Bielefeld, Halle (Saale), Paderborn, Prenzlau und Wittmund für die Endrunde nominiert. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Preis wird am 19. Juni 2016 im Europa-Park in Rust verliehen. Dazu werden die nominierten Projekte in den nächsten Wochen mit einem Kurzfilm porträtiert und zur Preisverleihung mit beteiligten Kindern und Jugendlichen in den Europa-Park eingeladen.

„Es hatten sich unglaublich viele tolle Projekte beworben, da fiel die Entscheidung wirklich schwer. Zum Glück hatte die Jury mit Regina Halmich, Julia Richter, Ingo Dubinski und Mike Zaka Sommerfeldt prominente Unterstützung. Mit der Goldenen Göre setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen ein. Oberstes Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Ehrung soll das Können von Kindern und Jugendlichen aufzeigen, sie für ihre Leistung auszeichnen und ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen”, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes blickt auf eine langjährige Partnerschaft mit dem Europa-Park in Rust zurück: Dieser unterstützt seit zehn Jahren die Preisverleihung. Seit letztem Jahr engagiert sich zudem Miriam Mack vom Europa-Park als Botschafterin für das Deutsche Kinderhilfswerk. Dabei macht sie sich vor allem für die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und gegen Kinderarmut in Deutschland stark.

Bei der Verleihung der Goldenen Göre wird kein Projekt leer ausgehen: Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die Plätze 4 bis 6 mit jeweils 500 Euro dotiert. Die Preisträger werden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt. Anlässlich der zehnten Preisverleihung im Europa-Park wird in diesem Jahr außerdem ein mit 1.000 Euro dotierter „Europa-Park JUNIOR CLUB Sonderpreis” vergeben.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an circa 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Quelle: Europa-Park

Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes: Europa-Park vergibt erstmalig Europa-Göre

Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, die Gewinnerinnen der Europa-Göre und Miriam Mack vom Europa-Park bei der Preisübergabe. Bild: Europa-Park

Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, die Gewinnerinnen der Europa-Göre und Miriam Mack vom Europa-Park bei der Preisübergabe. Bild: Europa-Park

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes geht dieses Jahr an das Projekt „Unisono – Musik für den guten Zweck“ aus Lingen. Damit können sich die Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Preis wurde am 13. Juni im Europa-Park verliehen. Zudem hat das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit Deutschlands größtem Freizeitpark erstmalig die mit 1.000 Euro dotierte Europa-Göre verliehen.

Mit insgesamt 11.000 Euro ist die Goldene Göre der höchstdotierte Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Das Siegerprojekt „Unisono“ wurde von etwa 20 Jugendlichen im Jahre 2012 ins Leben gerufen. Das Motto lautet „Musik für den guten Zweck“. Seit der Gründung geben die Jugendlichen Konzerte und bitten ihr Publikum dabei um Spenden für hilfsbedürftige Projekte. So konnten bereits mehr als 17.000 Euro für Kinder in Afrika gesammelt werden. Dabei wird alles von den Jugendlichen selbst organisiert: Von der Gründung über die Eintragung des Projektes als Verein, die Besetzung der Vorstandsmitglieder bis hin zur Organisation und Nachbesprechung jedes einzelnen Auftrittes, alles geschieht in Eigenregie der Jugendlichen. Den zweiten Platz belegte das Projekt „Kinderrechte stärken – Kinderrechte für Potsdam und die Welt“ des Kinderparlamentes des Hortes „Bornstedter Feld“ in Potsdam, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das Projekt „Radiosendung PEP – Politik Einfach Präsentiert“ aus Gustavsburg errang den dritten Platz und gewann damit 1.000 Euro. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt. Neu in diesem Jahr ist, dass das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit dem Europa-Park die mit 1.000 Euro dotierte Europa-Göre verliehen hat. Dieser Preis ging an das Projekt „Europa 1914•2014 – Was wissen Kinder und Jugendliche von ihren Nachbarn?“ des Vereins Böser Wolf aus Berlin-Schöneberg. „Das trinationale Multimedia Projekt der Initiative „die Bösen Wölfe“  hat sich mit dem Thema 100 Jahre Erster Weltkrieg so kinder- und jugendgerecht auseinandergesetzt, wie man sich das nur wünschen kann. Ein wirklich beispielhaftes Projekt, das Maßstäbe setzt“, so Miriam Mack, Mitglied der Familie Mack.

Auch wenn nicht alle Projekte gewonnen haben: Verlierer gibt es keine, alle nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Neben den Gewinnern waren Projekte aus Herrenberg und Nürnberg unter den sechs Finalisten. Die Goldene Göre wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Quelle: Europa-Park

Preisverleihung der Goldenen Göre im Europa-Park: Projekt „Mädchenjahreskalender“ aus Berlin auf Platz eins

(c) Europa-Park

(c) Europa-Park

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerks geht dieses Jahr an das Projekt „Mädchenjahreskalender“ der Freien Waldschule in Berlin-Pankow. Damit können sich die Gewinnerinnen über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt beteiligen. Der Preis wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und wurde am 26. Mai 2014 im Europa-Park verliehen.

Mit 10.000 Euro ist die Goldene Göre der höchstdotierte Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Sie wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Den 2. Platz belegte das Projekt „Stadtrallye mal anders – Kinder mit Behinderung diskutieren mit dem Bürgermeister über die Stadt” des Kinderbüros Karlsruhe, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das „Schulhofprojekt” der Geestlandschule Kropp errang den 3. Platz und gewann damit 1.000 Euro. Der Leserpreis der Zeitschrift familie&co, ausgelobt vom Medienhaus Family Media und dotiert mit 1.000 Euro, ging an das Projekt „Live-Radio in der Grundschule” der Offenen Ganztagsgrundschule Heiligenhaus in Overath. Auch wenn nicht alle Projekte gewonnen haben: Verlierer gibt es keine, alle nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Neben den Gewinnern waren Projekte aus Bad Bentheim und Neuwied unter den sechs Finalisten.

Das Projekt „Mädchenjahreskalender” der Freien Waldschule in Berlin-Pankow besteht aus einer Gruppe von sechs Mädchen, die eigenständig einen feministisch-politischen Taschenkalender in aufwendigem Layout für Mädchen erstellt haben. Der Kalender enthält neben Essays zu Feminismus, Freundschaft oder Rassismus auch Portraits inspirierender Feministinnen sowie einen Berlin-Guide für Mädchen. Ziel des Kalenders ist es, gleichaltrige Mädchen auf Augenhöhe dazu zu motivieren, sich mit Politik zu beschäftigen. Die 600 Exemplare des Kalenders waren innerhalb von einer Woche ausverkauft.

„Beim Mädchenkalender haben die sechs Mädchen wirklich von vorne bis hinten, von der Idee bis zum Verkauf, alles alleine gemacht. Wir sind begeistert davon wie schön und praktisch der Kalender geworden ist und finden besonders toll, dass das Engagement und die Idee der Mädchen in Berlin auch so großen Erfolg hatten. Damit kann das Projekt ein Vorbild sein für alle Kinder und Jugendlichen, die auch was auf die Beine stellen wollen”, betonte Lara Lippert, Mitglied der Kinderjury der Goldenen Göre.

„Eine starke Frau ist man nicht nur, weil man boxen und sich im Ring durchsetzen kann. Dazu gehört auch eine Menge Köpfchen. Ob die sechs Berliner Mädels boxen können, finde ich noch raus. Köpfchen haben sie mit dem großartigen Mädchenkalender aber allemal schon bewiesen”, sagte die ehemalige Boxweltmeisterin Regina Halmich in ihrer Laudatio auf das Projekt. „Es hat wirklich lange gedauert, bis die Jury aus den sechs Finalisten schließlich einen Sieger gewählt hatte”, erklärte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Jedes Projekt ist ganz besonders und engagiert sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für sein Ziel. Mit der Ehrung möchte das Deutsche Kinderhilfswerk die großartigen Leistungen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen würdigen und ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen.”

Das Kinderbüro Karlsruhe führte eine Stadt-Rallye mit seh- und hörbehinderten Fünftklässlern durch, die anschließend dem Bürgermeister in der Kindersprechstunde berichteten, auf welche Hindernisse sie dabei stießen. Durch das Projekt soll zum einen die Stadt Karlsruhe kinder- und behindertenfreundlicher werden, zum anderen sollen die Kinder einen niedrigschwelligen Zugang zur Politik erfahren.

Beim „Schulhofprojekt” der Geestlandschule Kropp setzen sich seit dem Jahr 2007 Schülerinnen und Schüler gemeinsam für die schrittweise Verwirklichung ihres Traumschulhofs ein. Das Schulhofprojekt bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den eigenen Schulhof und somit wichtigen Lebensmittelpunkt zu gestalten. Das Projekt „Live-Radio in der Grundschule” der Offenen Ganztagsgrund-schule Heiligenhaus in Overath sendet einmal wöchentlich eine 15-minütige Radiosendung aus dem Schulkeller in alle Klassen. Die Sendung wird komplett eigenständig von den Kindern produziert: Sie schreiben, sprechen, moderieren und schneiden ihre eigenen Beiträge.

Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.000 Euro dotiert. Zusätzlich gibt es einen Leserpreis in Höhe von 1.000 Euro, der gemeinsam mit dem Medienhaus Family Media ausgelobt und vergeben wird. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt. Für die Goldene Göre 2014 waren Projekte aus Bad Bentheim, Berlin, Karlsruhe, Kropp, Neuwied und Overath nominiert.

 

Quelle: Europa-Park

Deutsches Kinderhilfswerk verlieh Goldene Göre – Gastgeber war der Europa-Park in Rust

Bei der Preisverleihung des Deutschen Kinderhilfswerkes Goldene Göre im Europa-Park waren sechs nominierte Projekte aus dem Bundesgebiet in Rust. Gangway e.V. mit dem Projekt My Style –durch dick und dünn erreichte den ersten Platz. Mit dabei prominente Botschater, der Moderator Ingo Dubinski und Jürgen Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park. Bild: Europa-Park

Am 16. Mai 2011 war es wieder soweit: das Deutsche Kinderhilfswerk hat zum achten Mal die Goldene Göre verliehen – zum fünften Mal im Europa-Park in Rust. Die Gewinner, die durch den Kinder- und Jugendbeirat platziert wurden, waren:

Erster Platz: Gangway e.V. mit dem Projekt „My Style – durch dick und dünn“ aus Berlin

Junge Mädchen haben unter erwachsener Anleitung bei einer selbstorganisierten Modenschau mit selbstgeschneiderten Kleidern gelernt, ein positives Gefühl zu ihrem Körper zu entwickeln. Der Geschäftsführer von Agromais Herr Gaisböck hob in seiner Laudatio die besondere Aktualität des Themas hervor. Hier lernten junge Mädchen, sich intensiv mit ihrem Körper auseinanderzusetzen und offensiv damit umzugehen. Unterstützen wir sie dabei!

Der zweite Platz ging an das Projekt „Juki – Jugend für Kinder“ aus Ludwigsburg, Baden-Württemberg

Jugendliche aus Ludwigsburg haben sich zu Lesepaten zusammengeschlossen. Durch ihre Aktivität halfen sie Jungen und Mädchen, ihre Bildungschancen zu verbessern. Der Botschafter Markus Majowski, selbst leidenschaftlicher Leser und Hörbuchproduzent, betonte die Notwendigkeit des Lesens. Hier holen die jugendlichen Lesepaten andere Jugendliche, insbesondere aus schwierigen sozialen Verhältnissen, für kurze Zeit in eine Traumwelt, um so ihren Alltag besser zu verarbeiten.

Dritter Sieger wurde: die Kinder- und Jugendumweltgruppe „Kleine Naturschützer“ mit ihrer Aktion „Green Street“ aus Naundorf, Sachsen

Kinder und Jugendliche aus Naundorf haben sich zusammengetan, um ein Zeichen für ihre Umwelt zu setzen. Axel Pape, neuer Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes, wies in seiner Laudatio auf die Notwendigkeit hin, die ökologische Situation zu verbessern. Wie die Kinder und Jugendlichen Bäume und Sträucher gepflanzt haben, ist sehr beeindruckend: ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung unserer Lebenswelt. Habt Dank dafür!

Vierter Platz: Theaterverein Saargold Fischbach-Campenhausen e.V. mit ihrem Projekt „Spielstadt Kleinsulzbachtal“, Saarland

Die weiteren Plätze gingen an die Projekte:
Green City e.V. mit dem Projekt „Carrotmob macht Schule“ (CmS), München
Waldschule und Kindertagesstätte Maintal mit ihrem Filmprojekt „Zum Greifen nah – ein 3D-Film FÜR Kinder VON Kindern“, Maintal, Hessen

Die Goldene Göre ist der Preis für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und mit insgesamt 15.500 Euro dotiert. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Ingo Dubinski, die Laudatorin und die Laudatoren waren Christian Gaisböck von der Firma Agromais, die das Preisgeld für den 1. Platz zur Verfügung gestellt hat, Markus Majowski, Axel Pape, Katharina Gast, Daniel Aichinger und Juri Tetzlaff. Unterstützt wurde der Preis durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Unabhängig von der Entscheidung durch die Kinderjury (Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes) vergab das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit der Zeitschrift Familie & Co den Leserpreis in Höhe von 1.000 Euro an die Waldschule und Kindertagesstätte Maintal mit ihrem Filmprojekt „Zum Greifen nah – ein 3D-Film FÜR Kinder VON Kindern“, Maintal, Hessen.

Verlierer gab es keine: denn die Nominierten konnten auf Einladung des Europa-Park in Rust ein erlebnisreiches Wochenende in Deutschlands größtem Freizeitpark verbringen. „Die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes ist sehr wichtig, wir unterstützen Sie sehr gerne,“ betonte Jürgen Mack , geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park in seiner Begrüßungsrede.

Das Deutsche Kinderhilfswerk (www.dkhw.de), Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland, wurde 1972 in München gegründet. Als Initiator und Förderer setzt sich der gemeinnützige Verein seit über 35 Jahren für die Umsetzung der Rechte der Kinder in Deutschland ein.

Bitte helfen Sie: Spendenkonto 333 11 11, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00

Spenden können Sie aber auch unter www.dkhw.de.

Quelle: Europa-Park

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