Durch das Land - Länge mal Breite mal Höhe

Kategorie: Kulturelle Veranstaltungen (Seite 1 von 12)

Von Meerjungfrauen an der Nordsee

Was für Sagen ranken sich um diese Weiber! Und jeder will sie sehen. … aber wo sind sie denn, die Meerjungfrauen? In Büsum zum Beispiel tauchten sie einst auf, auf Sylt auch heutzutage und mit Fantasy-Faktor. Unterwegs an der Westküste lassen sie sich ebenfalls blicken – ganz offiziell im Wappen von Westerdeichstrich oder im Flaggenshop Sylt in Westerland. Auf Amrum auch.

Man spürt das Meer in Büsum; maritime Momente und der Blick reicht weit über die Nordsee. Wer dem Büsumer Gästelotsen Raimund Donalies zugehört hat, weiß dass hier früher alles ganz anders war: Büsum eine Insel, und ehemalige Orte im Wattenmeer. Donalies führt die Gäste nicht nur durch die Gassen der Hafenstadt, er entführt auch in die Zeit der Geschichten. Es geht auf den Deich, Lichtspiele unter einem dramatischen Himmel über aufgewühlter See. Dann stoppt der Gästelotse im Ort vor einer lebensgroßen Skulptur; feine Holzbildhauerarbeit; wallendes Haar, blanke Brust – und einen Fischschwanz statt der Beine. Eine Meerjungfrau! Und Raimund Donalies kennt eine Geschichte:

„Die drei Fischer Klaus Sone, Reimer Solaken und Hans Dehne aus dem alten Warven haben einst am hellen Mittag ein Meerweib am Strand gesehen“, erzählt Donalies. „Sie hätte sich gekämmt und lange gelbe Haare gehabt, Brüste weiß wie Schnee. Ihrer Lebtage hätten die drei Männer keine schönere Frau gesehen; und sie haben sie lange betrachtet“, berichtet er von der Sage. „Als das Meerweib aber merkte, dass Leute da waren und sie beobachteten, da sei sie wieder Richtung Wasser gegangen.“
„Unten wäre sie wie ein Fisch gewesen, so, wie Meerweiber eben immer gemalt werden.“ Auch dies ist Teil der Erzählung: „Auf dem alten Friedhof im Süden von Büsum soll ebenfalls eine Meerjungfrau gesehen worden sein, diese aber wurde gefangen. Und als man sie fortschleppte, da habe sie ausgerufen – Ich gelobe es euch: so weit, als ihr mich schleppt, soll euer Land wegreißen!“ Dies berichtet der Chronist Neocorus, er nahm 1578 seine Pastorentätigkeit in Büsum auf. Legenden vom Meer, Tatsache aber ist: „Büsum war einst eine Insel, bis sie zur Zeit des Neocorus im Jahre 1585 durch den Bau des Wahrdammes mit dem Festland verbunden wurde“, sagt Raimund Donalies. „Und bereits vor Neocorus ging die Vorgängerkirche des heutigen St. Clemens in den Fluten unter ebenso wie ein ganzes Kirchdorf namens Middeldorp – das liegt heute in der Meldorfer Bucht, im Süden von Büsum.“
Tatsache ist auch: Die Allerheiligen-Flut vom November 1532 war eine der schlimmsten an der Westküste, es gab gewaltige Zerstörungen. „Durch diese Flut sollen auf der Insel Büsum zwei Drittel der Deiche zerstört worden sein – wahrscheinlich ist auch Middeldorp dabei verloren gegangen“, berichtet Raimund Donalies. „Werven oder Warven ist durch die Sturmfluten Heiligabend 1717 und im Februar des darauffolgenden Jahres so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass man es aufgab. Das heutige Warwerort ist die Neugründung an sicherer Stelle.“

Büsum ist eine lebendige Hafenstadt; mit maritimen Motiven wohin man blickt. Auch in Hotels und Gaststätten Büsums spiegelt sich dies wieder – zum Beispiel im Hotel Tum Stüürmann. Dem „Steuermann“ also, und der ist hier Dirk Wittig, an einem Ort zum Wohlfühlen; gepflegt, angenehm, herzliche Gastgeberschaft der ganzen Crew samt den „Steuerleuten“ Dirk Wittig und Jennifer Aust. Dirk Wittig ist Büsumer Jung ́ und er ist Büsum-Botschafter, weil er sich für seinen Heimatort engagiert und das Authentische verkörpert. Dies im wahren Wortsinn: Wittig – typ: harte Schale/weicher Kern – ist tätowiert mit maritimen Motiven und solchen von Büsum: Kutter und Krabben, Leuchtturm usw. Die Liebe zum Meer im allgemeinen sowie zu Büsum und seinem Hafen (er kennt diesen Ort und seine Typen seit Kindertagen) im Speziellen merkt man ihm nicht nur an, man sieht sie eben auch. Unkonventionell gewiss und manche Gäste stutzen erst einmal.
„…Ups! sagen sie, wenn sie meine Tattoos sehen – und nach zwei Tagen haben uns alle Gäste ins Herz geschlossen“, sagt Dirk Wittig und meint mit uns auch seine Lebensgefährtin Jennifer Aust. Auch sie trägt Tattoos, ihren Arm zieren zum Beispiel Schiffe und Steuerrad, ein Anker – und auch eine Meerjungfrau. Dieses Motiv erscheint mit wallendem rotem Haar und einem Unterleib in lila und pink, natürlich, auch mit der für Meerweiber typischen Fluke. „Ich finde Meerjungfrauen interessant“, sagt Jenny, „…die Sagen und Legenden, die sich um Meerjungfrauen ranken.“

Mystisch und märchenhaft sind die geheimnisvollen Wesen aus dem Meer. Von Homer bis Hans-Christian Andersen, und weiter auf die Kinoleinwand, sind es weibliche Wesen, die da sagenhaft sind. Sie sind Wesen halb Frau, halb – belassen wir es erstmal so: – Fisch, verkörpern das Vertraute ebenso wie das Fremde. Den sicheren Kurs muss verlassen, wer ihnen folgt. Seit der Antike behaupten die Männer vom Meer, sie gesehen zu haben – junge, verführerisch schöne Frauen, statt Unterleib und Beine etwas, das nach Fisch aussieht. In der Tat sind es oft aber
Fluken statt Fischschwanz.

In früheren Zeiten, so die Sage, zeigte sich auch vor Helgoland ein Meerweib. Manchmal tauchte sie nicht als Wesen, halb Frau/halb Fisch, auf, sondern als schöne Jungfrau und freundlich stand sie einer Entbindung auf der Insel bei. Leicht und glücklich war die Geburt des neuen Inselmenschen, wenn das Meerweib zugegen war. Es gab in alter Zeit, so berichtet die Sage weiter, auf Helgoland gewisse – und überaus schöne – Mädchen, die man für Töchter des Meerweibes hielt. Und vor denen man deshalb immer eine große Scheu hegte, aber auch eine
große Verehrung.
Meerjungfrauen sind oft überaus hübsch und verführerisch. Auch auf Amrum spürt man das Meer fast überall. Und plötzlich steht sie da: hüftlanges wallendes Haar, den Kopf keck zurückgeworfen und die Brust bedeckt von lockiger Pracht; üppige Weiblichkeit oben. Und unten anders; man ahnt bereits, wie, und freut sich, eine gefunden zu haben – in Nebel auf Amrum steht die Skulptur einer Meerjungfrau. Im Garten von Tanja Wegner-Weiseth, nicht aus Schaum geboren oder tief im Meer, sondern aus ganz gewöhnlichem Holz geschnitzt. Die schöne Skulptur vom Uasterstigh ist längst zu einer Attraktion auf der Insel geworden.
„Ich musste im Garten einen Baum fällen“, erinnert sich Tanja Wegner-Weiseth, die dort in Nebel auch eine FeWO vermietet, „und übrig blieb ein Stamm von gut zwei Metern Höhe.“ Daraus wollte sie etwas machen. Nur wie, nur was? „Schließlich habe ich mich entschieden – es sollte eine Meerjungfrau werden. Der Deal war einfach: eine Woche Urlaub auf Amrum gegen das Schnitzen einer Skulptur.“ Es reiste an: der Kettensägenkünstler Florian Lindner. Aus einem Stamm etwas Schönes zu schaffen, ist immer wieder eine Herausforderung, der Stamm in Nebel erwies sich zudem als unbrauchbar und ein neuer wurde organisiert. Holz-Flori zauberte, und an drei Vormittagen entstand die Skulptur.

Es ist ein richtiges Kunstwerk geworden. „Im Winter kommt die ins Haus, sonst friert sie ja, aber sobald der vorbei ist, steht meine Meerjungfrau wieder im Vorgarten“, sagt Tanja Weger-Weiseth. Und dann werden es wieder schöne Begegnungen mit Spaziergängern und Passanten sein, denn die Skulptur des Meerweibes ist mehr als nur eine kleine Sehenswürdigkeit auf Amrum. „Die Leute freuen sich, die Meerjungfrau zu entdecken. Viele Inselgäste haben Zeit und Muße zur Betrachtung, mit manchen komme ich ins Gespräch – da ist Interesse, die wollen was wissen.“ Die Meerjungfrau ist eben doch mehr als nur eine nette Idee.
Was sieht man in der Meerjungfrau? „Es liegt natürlich alles im Auge des Betrachters“, meint Tanja Wegner-Weiseth, „…und jeder kann sich seine Gedanken machen.“ Sie selbst betrachtet die Meerjungfrau als eher praktisch und ohne allzu viel mystisches Drumherum. Aber doch: „Das Märchen von der Kleinen Meerjungfrau kennt fast jeder, mit Meerjungfrauen assoziiert man sofort Sagen – das sind mystische Figuren.“ Und solche vom Meer, das auf Amrum nicht weit weg ist und überall zu spüren. „…vielleicht ist da doch mehr. Ich bin ja selbst eine Meerfrau“, sagt Tanja Wegner-Weiseth, halb ernst, halb im Spaß. „Ich stamme aus Hamburg, habe in Skandinavien gelebt und lebe nun seit vielem Jahren auf Amrum. Ich liebe das Meer, bade und schwimme gern in der Nordsee.“

Schwimmen, ja klar!, – vielleicht zeigen sich Meerjungfrauen IM Wasser. Sind die Phantastischen der Fluten doch Wesen des Wassers; … locken sie denn nicht genau dort hinein? Auf Sylt, da soll es sie geben. „Wir haben Mermaiding-Kurse seit mehreren Jahren angeboten“, sagt Anna Brosowski von Insel Sylt Tourismus-Service, „sie sind sehr beliebt, das ist ein echter Trend. Hauptsächlich lernen Kinder mit ihren Eltern zu schwimmen wie eine Meerjungfrau – dann machen sogar Männer, also die Väter, mit.“ Die Kurse fanden in der Sylter Welle in Westerland auf Sylt statt und es sind in der Regel aber Mädchen und Frauen, die mit Monoflosse und Delfin-Stil durchs Becken gleiten.

„Aufgrund der Corona Pandemie mussten wir allerdings das Angebot einschränken, daher finden aktuell diese Kurse nicht statt“, sagt Anna Brosowski. „Unsere Syltine, Tauchlehrerin und Rettungsschwimmerin, hat die Kurse geleitet. Dabei lernen die angehenden Meerjungfrauen oder Wassermänner, mit einer sogenannten Monoflosse, also einem ab der Hüfte geschlossenen Badeanzug mit Flosse, per Hüftschwung zu schwimmen. Tatsächlich wird eher unter Wasser geschwommen. Hat man den Dreh raus, kommen Übungen wie Rollen oder das Schwimmen durch Ringe hinzu.“

„Sobald die ersten Kurse wieder stattfinden können, werden wir die Termine auf unserer Website www.sylterwelle.de bekanntgeben.“ vertröstet Anna Brosowski alle, die auch einmal lernen möchten, wie eine Meerjungfrau zu schwimmen. Meerjungfrauen – einfach phantastische Geschöpfe, die hier und da auftauchen, um dann wieder abzutauchen ins Nordseewasser, hinabgleiten in eine andere Welt.

Weitere Tipps und Ideen für unterhaltsame Urlaubserlebnisse finden sich auf der
Seite www.nordseetourismus.de sowie im nordsee Urlaubsplaner, der über diese
Seite kostenlos angefordert werden kann.

Mermaiding-Schwimmen auf Sylt – Bild © Insel Sylt Tourismus-Service

Urlaubstipps

Europa-Park feiert das Schweizer Fest

Zum Schweizer Nationalfeiertag am 1. August 2021 musizieren im Europa-Park mehr als 25 traditionelle Drehorgelspieler rund um den Schweizer Themenbereich. Nach einer Fahrt mit der „Schweizer Bobbahn“ können die Besucher im Walliser Dorf bereits am 31. Juli mitfeiern und sich auf kulinarische Köstlichkeiten freuen. Highlights, wie Alphornbläser, Holzschnitzer sowie besondere Aktionen des „AMERON Swiss Mountain Hotel Davos“ machen das sympathische Nachbarland mit allen Sinnen erlebbar. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis enthalten.

Das Walliser Dorf im Europa-Park erstrahlt zum Schweizer Nationalfeiertag in den landestypischen Farben. Bild: Europa-Park

Outdoor-Events, Heimaturlaub und Co.: Das erwartet uns im Sommer 2021

Lockdown, Sperrstunde, Termin-Shopping und Co. – bereits seit über einem Jahr hält COVID-19 Deutschland und die Welt in Atem. Gearbeitet wird vom heimischen Wohnzimmer aus, Spazierengehen ist das neue Spitzen-Hobby der Nation; und Urlaub? Aktuell kaum möglich. Wie der große Travelcircus-Urlaubscheck 2020 gezeigt hat, haben sich im letzten Jahr rund 65 % der Deutschen ihre Urlaubspläne trotz allem nicht gänzlich von Corona verderben lassen und sind dennoch verreist.

Doch wie steht es in diesem Jahr um die Reise- und Unternehmungslust, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Impfungen? Wonach wird online besonders häufig gesucht, was ist uns beim Urlauben am wichtigsten und welche Trends sind neu?

Travelcircus hat 73.153 Daten zum Thema Reisen und Veranstaltungen in Deutschland untersucht, um Antworten auf diese Fragen zu finden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Dahoam is’ dahoam – nach wie vor liegt Urlaub in Deutschland im Trend
  • Die Strand-Sehnsucht siegt: Heimaturlaub am Wasser ist besonders gefragt
  • 08/15 war gestern: Außergewöhnlich sollen deutsche Unterkünfte sein
  • Auf Nummer sicher: Die Suche nach kostenlos stornierbaren Unterkünften explodiert
  • Auch die Nachfrage nach Events hat merklich zugenommen, besonders im Freien

Gewusst wie: Travelcircus hat drei Eventstrategien für den Sommer 2021 untersucht.

Grafik: Travelcircus.de

Travelcircus hat 2.566 urlaubs- und veranstaltungsrelevante Suchbegriffe für Deutschland ermittelt. Untersucht wurden insgesamt 73.153 Daten für den Zeitraum von März 2019 bis April 2021. Die ermittelten Keywords mit dem höchsten Suchvolumen wurden je nach Inhalt in folgende kategorische Untergruppen eingeteilt: Urlaub in Deutschland, Urlaub am Wasser in Deutschland, Urlaub außergewöhnlich in Deutschland, Storno und Events.  Für diese Untergruppen wurde sowohl das absolute als auch das prozentuale Wachstum im Laufe der Zeit erhoben. Direkt miteinander verglichen wurden jeweils die Daten für die Monate März und April, da sich in diesem Zeitraum die Urlaubsplanung für den Sommer meist konkretisiert und dementsprechend viel bei Google gesucht wird.

Urlaub in Deutschland: Gefragt wie nie

Bodensee statt Barcelona, Harz statt Hawaii und die Alpen anstatt Asien: Das Heimatland als alternatives Urlaubsziel mag sich bei dem einen oder anderen gezwungenermaßen ergeben haben, dennoch lernen die Deutschen den Urlaub in den eigenen Gefilden wieder lieben. Das zeigt die Travelcircus-Auswertung: Die durchschnittliche Anzahl der Google-Suchanfragen für alle Begriffe rund um „Urlaub in Deutschland” hat in den Monaten März und April zwischen den Jahren 2019 und 2021 um rund 33 % zugenommen.

Sonne, Strand und mehr: Vor allem deutsche Gewässer sind begehrt

Urlaub in Deutschland soll es dieser Tage sein. Dabei sind die Deutschen sich trotz oder gerade wegen der ermüdenden Corona-Pandemie in einem Punkt einig: Zu einem gelungenen Sommerurlaub gehört die Nähe zum Wasser. Verglichen mit März und April 2020 haben die durchschnittlichen Google-Suchanfragen für Begriffe rund um das Thema „Urlaub am Wasser in Deutschland” im März und April 2021 um 96,37 % zugenommen. Im Zwei-Jahres-Vergleich zum Jahr 2019 haben sie sich sogar mehr als verdoppelt: Die Beliebtheit heimischer Gewässer ist während Corona um ganze 109,76 % gestiegen.

Alles, außer gewöhnlich – besondere Unterkünfte in Deutschland auf dem Vormarsch Wenngleich derzeit auf fremde Kulturen, mediterranes Flair und exotische Ausflugsziele verzichtet werden muss, darf zumindest die Unterkunft extravagant sein. Das beweist die Travelcircus-Analyse: Zwischen März und April 2019 und 2021 suchten rund 33,13 % mehr Deutsche nach Begriffen rund um außergewöhnlichen Urlaub und außergewöhnliche Unterkünfte in Deutschland. Dazu zählt an erster Stelle das Hausboot, doch auch Baumhäuser, Tipis und Schlösser sind gefragt. Zwischen letztem und diesem Jahr hat der Trend noch einmal gewaltig zugenommen: Nach einer zunächst leicht sinkenden Tendenz zwischen 2019 und 2020 gab es für die Kategorie „Urlaub außergewöhnlich in Deutschland” in diesem Jahr einen beachtlichenAnstieg von rund 133,83 % auf der Beliebtheitsskala.

Grafik: Travelcircus.de

Mal was anderes – drei ungewöhnliche Unterkünfte in Deutschland

Urlaub in der Heimat machen und dennoch etwas Neues erleben – die Travelcircus-Analyse zeigt, dass diese Kriterien derzeit in Deutschland hoch im Kurs stehen. Besonders das Hausboot hat sich als Renner unter den außergewöhnlichen Unterkünften entpuppt: Mehr als fünfmal so häufig wie im gleichen Zeitraum 2019 wurde auf Google im März und April 2021 nach Urlaub im Hausboot in Deutschland gesucht. Aber auch sogenannte Glamping-Übernachtungen im Baumhaus oder Zelt finden mehr und mehr Anklang unter Reiselustigen. Doch wo wird so etwas in Deutschland angeboten? Travelcircus hat drei außergewöhnliche Unterkünfte in unseren Gefilden recherchiert, zu denen sich eine Reise lohnt.

Dein Lieblingsplatz Parey: Hausboote, die jedem Hotelzimmer das Wasser reichen

Eine herrliche Auszeit im und am kühlen Nass bietet das Dein Lieblingsplatz Parey in Sachsen-Anhalt. Die Unterkünfte zu Wasser mit Namen wie „Schwimmendes Iglu” oder „Schwimmendes Seehotel” bieten Ihnen Ihr eigenes kleines Domizil auf Zeit mit herrlichem Blick über den Mühlensee – je nach Unterkunft können Sie sogar mit Ihrem dazugehörigen privaten Tretboot oder Wassertrike über den See schippern. 

Erlebnispark Tripsdrill: Im urigen Baumhaus dem Himmel ein Stück näher kommen

Ein Urlaub im Erlebnispark Tripsdrill bedeutet nicht nur Spaß und Adrenalin für die ganze Familie zwischen Achterbahn und Co., sondern auch eine Übernachtung der ganz besonderen Art: In bis zu fünf Metern Höhe nächtigen Sie im Natur-Resort in behaglichen Holz-Baumhäusern. Abends hoch oben auf der Veranda entspannen und den Klängen des Waldes lauschen – unvergesslich! Wer Glück hat, hört sogar die Wölfe im nahegelegenen Wildparadies heulen.

Tropical Islands – Brandenburgische Karibik

Bei dieser Expedition kann das Moskitospray zu Hause bleiben: Nur 60 km südlich von Berlin ist auf 100.000 m² Deutschlands größte Tropenwelt entstanden. Klima, Pflanzen, Vögel: Alles entspricht im Tropical Islands dem Pendant am Äquator. Das Beste: Wasserspaß und Wellnessvergnügen erleben Sie hier ohne Ende! Die Nächte in Safarizelten oder Lodges inmitten der Tropenlandschaft sind ebenso einmalig wie die  Woodland Homes im Außenbereich AMAZONIA.

See vs. Meer – ein Duell mit unerwartetem Ausgang

Die Pandemie hat alles verändert, auch die Reisevorlieben: War in der Vergangenheit das Meer der absolute Renner unter den Urlaubszielen, ist in Deutschland mittlerweile der See auf dem Siegertreppchen der Suchanfragen – im März und April diesen Jahres wurde auf Google rund dreimal häufiger nach  „Urlaub am See in Deutschland” gesucht als nach  „Urlaub am Meer in Deutschland”. Doch woher kommt die Trendwende? Es lässt sich nur mutmaßen, wahrscheinlich ist jedoch, dass Menschenansammlungen während Corona bestmöglich vermieden werden wollen. Die werden aufgrund von Erfahrungswerten eher am Meer vermutet, weshalb Urlauber alternativ auf Seen umsteigen. Auch wollen Reisende vermutlich sicher sein, noch ein freies Hotelzimmer ergattern zu können – an der Küste sind Unterkünfte häufig schnell ausgebucht.

Events 2021: Hauptsache raus!

Die Travelcircus-Analyse hat es gezeigt: In Deutschland sehnt man sich danach, wieder nach draußen und vor allem in Kontakt mit Menschen zu kommen. Die zunehmenden Suchanfragen zwischen März 2019 und April 2021 belegen eine aufkeimende Euphorie und Nachfrage nach Veranstaltungen im Freien: Um ganze 134 % haben die Google-Suchanfragen nach Events in Deutschland zwischen März 2019 und April 2021 zugenommen. Besonders der Besuch von Open-Air-Events, Autokinos sowie Sportveranstaltungen im Freien steht nach dem langen und kalten Corona-Winter weit oben auf der Wunschliste.

Outdoor-Events 2021: Die Vorfreude steigt

Doch wie sehen die Aussichten darauf aus, in diesem Sommer Outdoor-Events besuchen zu können und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Die gute Nachricht zuerst: Wir müssen 2021 nicht gänzlich auf den Genuss von Großveranstaltungen verzichten! Travelcircus hat drei Veranstaltungen und ihre Corona-Strategien genauer unter die Lupe genommen.

Welche Events erwarten uns voraussichtlich?

  • Bundesgartenschau
  • SportScheck Run
  • Festivals (z. B. Wacken, Airbeat One, Lollapalooza, MS Dockville)

Bundesgartenschau 2021 – florierende Gartenoase unter freiem Himmel

Bunte Blumen und sattgrüne Pflanzen, so weit das Auge reicht: Auf unglaublichen 430.000 m² lässt die BUGA in Erfurt von April bis Oktober nicht nur die Herzen sämtlicher Hobbybotaniker und Floristen Purzelbäume schlagen – beim Anblick der gedeihenden Gewächse keimen wohl in jedem die Frühlingsgefühle auf!  Doch wer darf die beliebte Gartenbauausstellung zu Corona-Zeiten eigentlich besuchen? Grundsätzlich ist jeder willkommen, der möchte. Ein paar Bedingungen müssen Besucher jedoch erfüllen, bevor sie sich an den blumig-blühenden Landschaften erfreuen dürfen.

BUGA-Vergnügen: Nur mit Test und Anmeldung

Spontan mal bei der BUGA vorbeischauen? Das wird in diesem Jahr nicht möglich sein. Denn nur, wer bereits online oder über die Vorverkaufsstellen ein Ticket erworben hat, erhält Einlass zur BUGA 2021. Zudem werden als Teil der Coronastrategie in diesem Jahr nur 15.000 statt der üblichen 20.000 die BUGA besuchen können.

Weitere Voraussetzungen für den Besuch der diesjährigen BUGA:

  • Zusätzliche vorherige Anmeldung über das Internet – dies gilt sowohl für Inhaber von Dauerkarten als auch von Tagestickets
  • Das Vorlegen eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests, der an einer offiziellen Teststelle durchgeführte und dokumentiert worden sein muss
  • Das Tragen einer medizinischen oder FFP-2-Maske in Bereichen, in denen der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann.

Ob Snacks, Getränke oder Desinfektionsmittel: alles auf die Hand

Sich während der Pflanzenexpedition zwischendurch für eine Pause ins Gastrostübchen zu setzen, wird in diesem Jahr zwar nicht möglich sein, hungern muss dennoch niemand: Bratwürste, andere Snacks ebenso wie Getränke gibt es zum Mitnehmen auf die Hand. Auch Stationen mit Desinfektionsmittel werden flächendeckend auf dem Gelände verteilt sein – so kann sich nicht nur klebriger Hände, sondern auch der Coronaviren entledigt werden.

Ebenso wie die Restaurants bleiben die meisten anderen Gebäude während der BUGA 2021 geschlossen, auch muss auf Konzerte, Sport-, Bildungs- und Beratungsangebote bis auf Weiteres verzichtet werden. Dennoch hoffen die Veranstalter darauf, bis zum 10. Oktober je nach Infektionsgeschehen einiges wieder anbieten zu können.

Festivals 2021 – Bangen um die Bühne

Spaß haben, ausgelassen tanzen, sich austauschen – all das und noch viel mehr assoziieren wohl die meisten mit Festivals. Kein Wunder, dass die Sehnsucht danach vor allem jetzt groß ist: Seit über einem Jahr beherrscht COVID-19 bereits unseren Alltag; Kontakte zu anderen sind nur bedingt möglich, an Großveranstaltungen ist seit Langem nicht mehr zu denken. Oder etwa doch? Die Ergebnisse der Travelcircus-Analyse zeigen, dass das Suchvolumen für die Suche nach Events, darunter vor allem Open Airs, zwischen März 2019 und April 2021 um bemerkenswerte 134 % gestiegen ist.

Tatsächlich gibt es gute Neuigkeiten für sehnsüchtigen Festival-Fans: Obwohl bekannte Größen wie Rock am Ring, Rock im Park, das Hurricane, das Deichbrand und das Southside bereits abgesagt oder auf 2022 verschoben worden sind, bleiben einige Festivals, die nach wie vor stattfinden sollen.

Die Hoffnungsträger für den Festivalsommer: Wer bis zuletzt standhaft bleibt

Mehr als bemüht um ein Stattfinden des Festivals war die Fusion: Während andere Festivals zwar nicht abgesagt wurden, aber auch keine spezifische Strategie entwickelt haben und das Event gegebenenfalls ins Folgejahr verschieben wollen, setzten die Macher der Fusion auf ein ausgeklügeltes Test-Konzept, mit dessen Hilfe schließlich das Feiern und soziale Interagieren ermöglicht werden sollte. Scheinbar umsonst: Am 12. Mai wurde das Festival dennoch abgesagt.

Doch es gibt nach wie vor Festivals, die an ihrem Optimismus festhalten und auf das Abwarten setzen. Auf ein Stattfinden noch in diesem Jahr hoffen weiterhin:

  • Das Airbeat One bei Neustadt-Glewe (07. bis 11. Juli)
  • Das Wacken Open Air in Wacken (29. bis 31. Juli)
  • Das Open Flair in Eschwege (11. bis 15. August)
  • Das MS Dockville in Hamburg (13. bis 15. August)
  • Das Lollapalooza in Berlin (29. Juli bis 01. August)
  • Die Nation of Gondwana im Havelland (16. bis 18. Juli & 23. bis 25. bis 25. Juli)

Mit den aktuell bundesweit sinkenden Inzidenzen und steigenden Impfraten könnte sich die Ausdauer der Veranstalter schlussendlich tatsächlich auszahlen: Möglicherweise kann bereits in diesem Sommer tatsächlich wieder ausgelassen tanzend dem Alltag entflohen werden.

SportScheck Run 2021: Das plant Deutschlands beliebtester Stadtlauf

Egal ob Laufanfänger oder alter Marathon-Hase: Den SportScheck Run sollte sich kein Athlet entgehen lassen! Hier ist für jeden das Passende dabei: Ob Sie lieber nur 5 km laufen wollen oder das Doppelte, oder gleich einen Halbmarathon; der SportScheck Run besticht durch seine diversen Möglichkeiten. Bereits seit 1979 begeistert der Volkslauf Sportler im ganzen Land – kein Wunder, dass er auch zu den teilnehmerstärksten in Deutschland gehört. Auch in diesem Jahr fiebern Läufer ihrem Lieblingslauf wieder entgegen.

Geplant ist der SportScheck Run in insgesamt zehn deutschen Städten: Bremen, Köln, Erfurt, Leipzig, Hannover, Dresden, Nürnberg, Hamburg, Berlin und München.

Der SportScheck Run in Bremen: Die Distance Edition

Wenngleich alle zehn Runs zu verschiedenen Zeitpunkten zwischen Juni und Oktober stattfinden sollen, so haben dennoch nicht alle ein spezielles Durchführungskonzept. Anders jedoch Bremen: Der Run in der Hansestadt geht als erstes an den Start. Mit der sogenannten „Distance Edition” soll dem Coronavirus das Handwerk gelegt werden. Konkret sieht das folgendermaßen aus:

  • Der Zeitraum des Runs verteilt sich auf eine Woche (05. – 11.06.2021), dabei läuft jeder für sich alleine, wann er/sie will
  • Teilnehmer haben die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung die festgelegte, ausgeschilderte Strecke bis zu dreimal rund um die Uhr zu bestreiten, um die persönliche Bestzeit zu erreichen
  • Es gibt eine Zeitchipmessung vor Ort und Live-Ergebnislisten unter SportScheck.com

Auf Nummer Sicher: Kostenlose Stornierung als heiliger Gral

Im vergangenen Jahr hatten nicht wenige Urlauber damit zu kämpfen – Reisen konnten kurzfristig nicht stattfinden, die Kosten wurden jedoch häufig nicht oder nicht vollständig erstattet. Das hat uns vorsichtig gemacht: Die Travelcircus-Analyse zeigt, dass die Google-Suchanfragen nach der Option „kostenlos stornierbar” in Verbindung mit Reisen von 2019 auf 2020 und vor allem von 2020 bis 2021 wahrhaft explodiert sind.

Um ganze 279,59 % häufiger wurde im März und April 2021 nach kostenfreier Stornierung gesucht als im Vorjahr. Was uns vorher kaum zu beschäftigen schien, ist jetzt beim Buchen des Urlaubs zum wichtigsten Kriterium geworden. Kein Wunder: Niemand möchte auf den mühsam ersparten Reisekosten sitzenbleiben.

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen: Reiseanbieter reagieren

Nicht nur den Reisenden, sondern auch diversen Reiseanbietern und Hotels steckt die plötzliche Stornowelle aus dem Jahr 2020 noch in den Knochen – viele haben daraus Konsequenzen gezogen, um bestmöglich auf die veränderten Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen zu können. Die Option der kostenfreien Stornierung bei der Urlaubsbuchung wird zur Priorität und die Reisevorbereitung somit wieder ein ganzes Stück sorgloser.

Photo by Federico Di Dio photography on Unsplash

Zusammenfassung: Der Sommer 2021 kann kommen

Erholung an heimischen Gewässern: Urlaub in Deutschland bleibt am beliebtesten

Wie auch im letzten Jahr ist 2021 die Heimat das Reiseziel Nummer 1. Doch nicht nur der Standort in Deutschland ist Urlaubern wichtig, auch am Wasser sollte die gewünschte Destination bestenfalls liegen. Dabei stehen besonders Seen als Reiseziel hoch im Kurs, wobei das Hausboot als Unterkunft beliebt ist wie noch nie.

Außergewöhnliche Unterkünfte boomen

Die Travelcircus-Analyse hat außerdem gezeigt, dass Unterkünfte in Deutschland laut Google-Suchanfragen in diesem Jahr möglichst außergewöhnlich sein sollten. Dazu zählen beispielsweise das bereits erwähnte Hausboot, aber auch die Übernachtung in Baumhäusern oder das „Glamping” in Zelten sind gefragt. Travelcircus hat als mögliche Destinationen das Lieblingsplatz Parey mit Hausbooten, den Erlebnispark Tripsdrill mit Baumhäusern und das Tropical Islands mit Zelten, Lodges und Holzhütten im Freien recherchiert.

Events 2021: Im Freien soll es sein

Auch nach Veranstaltungen wird sich dieses Jahr in Deutschland stark gesehnt: Open Air Events wie Festivals, Ausstellungen unter freiem Himmel, Autokinos aber auch Sportevents an der Luft werden bei Google wieder deutlich häufiger gesucht. Travelcircus hat die Corona-Strategien von verschiedenen Outdoor-Events genauer unter die Lupe genommen: Die Bundesgartenschau, der Festival-Sommer sowie der SportScheck Run in Bremen sind dabei mit durchdachten Konzepten und Ausdauer herausgestochen.

Kostenlos stornierbar als wichtigster Faktor beim Buchen

Ein neuer Trend, den die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat: Die Möglichkeit, die Reise bzw. Unterkunft kostenfrei stornieren zu können, ist essentiell geworden. Die Google-Suchanfragen rund um das Thema „kostenfrei stornieren” in Verbindung mit Reisen haben sich seit 2019 mehr als verdoppelt. Die Travelcircus-Recherche hat ergeben, dass viele Reiseanbieter jedoch deutlich flexibler geworden sind, um den Urlaubern die Bedenken vor dem Buchen zu nehmen.

Quelle: travelcircus.de

Landesgartenschau Überlingen hat eröffnet

Es war ein Auftakt nach Maß, nach langem Warten und mehr als einem Jahr Verzögerung durch die Corona-Pandemie: Am Freitag, 30. April, öffnete um 9 Uhr die Landesgartenschau Überlingen endlich ihre Tore bei herrlichstem Sonnenschein, milden Frühlingstemperaturen und mit entspannten Gästen. Es ist die 28. Landesgartenschau in Baden-Württemberg.

„Die Landesgartenschau ist die reinste Frischzellenkur“, meinte denn auch der baden-württembergische Minister Peter Hauk (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) mit Blick auf den See, das Wetter und die schönen Gärten, und eröffnete die erste Landesgartenschau am Bodensee offiziell.

Wertvolle Investitionen

Die Investitionen in eine nachhaltige Stadtentwicklung und die naturnahe Gestaltung des Bodenseeufers im Uferpark nannte er ausgesprochen geglückt. „Es wurde so viel Neues geschaffen zu Verbesserung der Lebensqualität der Menschen, aber auch für Flora und Fauna. Natur findet auch in der Stadt statt, das zeigt sich hier in Überlingen dank der Landesgartenschau. Und die Menschen können sich hier vielfältige Anregungen holen für die Gestaltung eines naturnahen Gartens bei sich zuhause.“

Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler waren Stolz und Freude bei der Begrüßung seiner Gäste deutlich anzumerken. „Was für ein großer Tag für Überlingen und die gesamte Bodenseeregion. Nach einem Jahr des Wartens ist es heute endlich so weit. Wir eröffnen die Landesgartenschau 2021 in Überlingen. Mit einem umfangreichen Hygienekonzept starten wir als botanischer Garten, zunächst zwar ohne Veranstaltungen, aber mit wundervoll gestalteten, abwechslungsreichen Parks und Gärten.“

Die Stadt Überlingen werde ihre Landesgartenschau langsam angehen. „Auch mit diesem kurzen Eröffnungsakt, und wir wünschen uns, dass wir uns vorsichtig Woche um Woche vortasten können – mit der Öffnung unserer Innenbereiche wie der Blumenhalle, dem Landkreispavillon des Bodenseekreises oder dem Treffpunkt BW. Und ersten Veranstaltungen auf unseren Bühnen, natürlich immer nur im Rahmen dessen, was möglich ist“, so Zeitler weiter.

Eine Mohnblüte öffnet sich langsam. Bild: Annette Abele

Wertvolles und nachhaltiges Grün

Durch die Landesgartenschau wurde viel wertvolles und nachhaltiges Grün geschaffen – das passt zur Garten- und Gesundheitsstadt Überlingen. „Leistungsfähige Betriebe in der Region, aber auch die Kolleginnen und Kollegen der legendären Stadtgärtnerei Überlingen, sie alle sind über sich hinausgewachsen“, dankte er allen Beteiligten sowie dem Team der Landesgartenschau. „Und wir danken dem Land Baden-Württemberg für die zahlreichen Zuschüsse aus den unterschiedlichsten Fördertöpfen und die immerwährende Unterstützung. Auch und gerade in Corona-Zeiten.“

Das geänderte Infektionsschutzgesetz ermöglichte die Öffnung der als botanischer Garten eingestuften Landesgartenschau unabhängig von einer Sieben-Tages-Inzidenz unter 100. Veranstaltungen sind bislang bis einschließlich 16. Mai nicht gestattet, die Indoor-Ausstellungsbeiträge, das heißt auch die Blumenhalle, bleiben derzeit geschlossen, ausgedehnte Spaziergänge sind möglich, die Natur steht im Augenblick in schönster Pracht.

Dass im Augenblick nicht mehr möglich ist, tat der Begeisterung der ersten Gäste keinen Abbruch. Vor allem Dauerkartenbesitzer ließen sich die Chance nicht entgehen, gleich am ersten Tag und in den ersten Stunden über die Landesgartenschau zu schlendern.

Quelle: Landesgartenschau Überlingen

Saisonstart in Konstanz: Urlaub in der Stadt – Schönheit am Bodensee

Übernachten direkt am Wasser, spannende Schifffahrten, genüssliche Restaurantbesuche, Shopping mit Click & Meet, einzigartige Konstanz-Erlebnisse, Stadtführungen, Top-Ausflugsziele wie die Insel Mainau u.v.m.: Ab dem 15. Mai begrüßt Konstanz BesucherInnen mit einem Mix aus Lebensfreude, Naturspaß und einzigartigen Genussmomenten. Ob Ausflüge in der Heimat oder Urlaub am Bodensee: Die größte Stadt der Vierländerregion startet dieses Wochenende in die Saison!

Hotellerie & Gastronomie – Wiedereröffnung

Genuss und Erholung: Ab dem Wochenende, öffnen Hotellerie und Gastronomie im Landkreis Konstanz wieder die Türen. Übernachtungsgenuss gibt es dann wieder für alle und das für jeden Geschmack – von Campingplätzen wie dem neuen Naturcampingplatz Litzelstetten-Mainau über Ferienwohnungen bis hin zu Hotels. Genussvolle Stunden gibt es zudem in den zahlreichen Restaurants, Biergärten und Cafés – oft mit atemberaubendem Blick auf Bodensee und Alpen oder die malerischen Hausfassaden…

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/kulinarik & www.konstanz-info.com/uebernachten.

Einzelhandel – Click & Meet

Kleine Boutiquen, malerische Altstadtgassen und das attraktivste Shopping-Center am Bodensee: Mit Click & Meet sind in Konstanz inzwischen wieder abwechslungsreiche Shoppingtouren möglich. Einfach Termin vereinbaren und zum gewählten Zeitpunkt in den lokalen Geschäften vorbeischauen.

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/shopping.

Stadt- & SeeErlebnisse

Eis-Kurs, geführte Rad- und Wandertouren, erfrischendes Biertasting u.v.m.: Abwechslungsreiche Erlebnisse laden im Mai dazu ein, Konstanz aus neuen Perspektiven zu entdecken. Einfach persönliches Highlight auswählen und die größte Stadt der Vierländerregion mit allen Sinnen erleben…

20.5. Kirchen, Klöster, Weltkultur

21.5. Konstanzer Gartenlandschaft

21.5. Eis-Kurse für Genießer

27.5. Panorama-Wanderung

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/erlebnisse.

Die Hafeneinfahrt von Konstanz mit der „Imperia“. Bild: Thorsten Reimnitz

Stadtführungen

Spannend, informativ, historisch: Der Klassiker unter den Stadtführungen nimmt Gäste und Einheimische im Mai mit auf lebendige Zeitreisen durch Konstanz. Einen Termin Überblick gibt’s hier:

15. – 22. Mai I Gegenwart der Vergangenheit I 11.15 & 14.30 Uhr

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/stadtfuehrungen.

Schifffahrt

Besondere Entdeckertouren auf dem Wasser: Bei den Schifffahrten der BSB endlich wieder die leichte Seebrise spüren. Ab sofort ist dies wieder möglich – beispielsweise auf einer Fahrt zur Insel Mainau oder zur Landesgartenschau Überlingen.

Mehr dazu auf www.bsb.de.

Insel Mainau

Blumige Highlights: Die Insel Mainau hat seit Ende April im Probebetrieb geöffnet. Für alle BesucherInnen mit einem tagesaktuellen negativen Test (max. 24 Stunden, ab 6 Jahren) und zuvor gebuchtem Online-Zeitfenster-Ticket öffnet die Blumeninsel täglich zwischen 9 und 19 Uhr ihre Türen.

Mehr dazu & Online-Tickets auf www.mainau.de.

TIPP: Wichtige Informationen & relevanten Links rund um die CoronaVO und darüber hinaus gibt’s gebündelt auf www.konstanz-info.com/corona-hinweise.

Quelle: Marketing und Tourismus Konstanz GmbH

EVOLUT30N – Die große DJ BoBo-Tour 2023 zum 30-jährigen Bühnenjubiläum mit Weltpremiere im Europa-Park

Es ist soweit: DJ BoBo geht wieder auf Tour und feiert 2023 mit EVOLUT30N sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Die Weltpremiere findet natürlich wieder im Europa-Park statt und bietet vom 13. bis 15. Januar 2023 Spaß für die ganze Familie.

EVOLUT30N – 30 Jahre DJ BoBo mit Weltpremiere im Europa-Park. Bild: DJ Bobo / Eventim

Das Beste aus 30 Jahren wird im Rahmen einer fulminanten Show präsentiert, wie es sie noch nie von DJ BoBo zu sehen gab. Für das Jubiläum hat sich der Schweizer Superstar etwas ganz Besonderes einfallen lassen und zaubert nicht eine, sondern gleich drei spektakuläre Bühnen in die Europa-Park Arena und die großen Konzertarenen weltweit. Eine Show der Superlative, einzigartige Kostüme, atemberaubende Choreografien unterstützt durch eindrucksvolle Videoeffekte und eine gigantische Lichtshow! Mit EVOLUT30N erwartet die Fans ein unvergessliches interaktives Live-Erlebnis; denn unabhängig davon, wo die Zuschauer sitzen, werden sie die Show hautnah erleben.
Tolle Pakete mit Übernachtung in einem der 4-Sterne (Superior) Europa-Park Hotels und Tickets für das DJ BoBo-Konzert gibt es unter folgendem Link: europapark.de/djbobo
Tickets für die Tour sind im Pre-Sale ab dem 16.04.2021 über www.djbobo.ch und www.eventim.de erhältlich.
Ab dem 20.04.2021 startet der VVK an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Übrigens: Ein besonderer Vorgeschmack auf die Tour ist das neue Album „Greatest Hits – New Versions“ (www.djbobo.ch).
Ab dem 20. April 2021 ist DJ BoBo zudem jede Woche in der neuen Staffel von „Sing meinen Song“ (VOX) zu sehen.

XR #145​: Rosenmontag 2021

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https://youtu.be/nTEM9P8SfXs

Februar 2021: Die meisten Einrichtungen und Geschäfte sind immer noch im Shutdown. Für die EXPEDITION R und das Phantastische Projekt gibt es nicht viel Neues, außer den Tücken des (eingeschränkten) Alltags. Doch auch aus einem Ausflug in die Vergangenheit kann ein neues Erlebnis entstehen…

EXPEDITION R – Video-Abo ohne Account
Du würdest gern die Videos der EXPEDITION R abonnieren, hast aber keinen YouTube-Account oder möchtest das Abo ohne den Account machen? Kein Problem, hier kann man die Videos per eMail abonnieren, ohne Account, nur mit einer eMail-Adresse: https://bit.ly/XR-Videokanal

EXPEDITION R im Internet:

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Die EXPEDITION R ist ein Teil der ErlebnisPostille und des Phantastischen Projekts:
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„45 Jahre Hilfe für Europa“: Gottesdienst zum 45-jährigen Jubiläum

Pfarrer Jean-Pierre Reiners aus Luxemburg, Thomas Mack, Mauritia Mack, Jürgen Mack, Jean-Claude Kardinal Hollerich, Diakonin Andrea Ziegler, die Leiterin der Luxemburger Messdiener Tanja Konsbruck und Diakon Andreas Wilhelm (v.l.n.r.) im Anschluss an den Gottesdienst am 12. Juli. Bild: Europa-Park
Pfarrer Jean-Pierre Reiners aus Luxemburg, Thomas Mack, Mauritia Mack, Jürgen Mack, Jean-Claude Kardinal Hollerich, Diakonin Andrea Ziegler, die Leiterin der Luxemburger Messdiener Tanja Konsbruck und Diakon Andreas Wilhelm (v.l.n.r.) im Anschluss an den Gottesdienst am 12. Juli. Bild: Europa-Park

Anlässlich des 45-jährigen Jubiläums des Europa-Park und des 150-jährigen Bestehens der Erzdiözese Luxemburg fand am 12. Juli ein ökumenischer Gottesdienst der „Kirche im Europa-Park“ gemeinsam mit Jean-Claude Kardinal Hollerich und Pfarrer Jean-Pierre Reiners aus Luxemburg im historischen Schlosspark des Europa-Park statt. Als Zeichen der großen Verbundenheit überreichte Kardinal Hollerich der Inhaberfamilie Mack anschließend die im 19. Jahrhundert angefertigte Replik einer Marienstatue, die ihren Platz zuvor in der Sankt-Matthias-Kirche im Luxemburgischen Scheidgen hatte. Das aus dem Jahr 1624 stammende Original des Gnadenbildes befindet sich in der Luxemburger Kathedrale und ist Ziel einer jährlich stattfindenden Wallfahrt.

Die aufwändig geschnitzte Statue zeigt die Muttergottes in prachtvollen und leuchtenden Gewändern mit dem Jesuskind auf ihrem Arm. Maria als „Consolatrix Afflictorum“ („Trösterin der Betrübten“) ist die Schutzpatronin Luxemburgs und wird von nun an einen festen Platz in der Böcklinskapelle in Deutschlands größtem Freizeitpark haben. Vor dem Hintergrund der Coronakrise ermutigte Kardinal Hollerich, Erzbischof Luxemburgs und Vorsitzender der europäischen Bischofskonferenz, die Inhaberfamilie Mack, den „Auftrag des Trostes, der von der Gottesmutter Maria ausgehe“ in den Europa-Park zu tragen. Jürgen Mack und seine Ehefrau Mauritia Mack sowie Thomas, Michael und Miriam Mack zeigten sich tief beeindruckt von dem außergewöhnlichen Geburtstagsgeschenk der Delegation aus Luxemburg und den Worten des Kardinals.
In seiner Predigt dankte er der Inhaberfamilie Mack für ihr beständiges Engagement: „Sie haben ein Unternehmen geschaffen, das tief verbunden ist mit christlichen Gedanken und europäischen Werten. 45 Jahre Europa-Park, das sind 45 Jahre Hilfe für Europa.“ Am Ende des Gottesdienstes übergab Kardinal Hollerich die Madonnenstatue in die Obhut der Familie Mack. Das letzte Mal, dass in Deutschland eine Ikone der „Trösterin der Betrübten“ aufgestellt wurde, sei über 375 Jahre her, erklärte er. „Das war ein Riesenerfolg“, bescheinigte der Erzbischof den Gottesdienstbesuchern. Kevelaer, wo sich seither ein Abbild der „Consolatrix Afflictorum“ befindet, ist der zweitgrößte Marienwallfahrtsort Deutschlands. Kardinal Hollerich ergänzte: „Jetzt bekommt Kevelaer Konkurrenz.“
Bei einem abschließenden Flug über Europa im „Voletarium“ überzeugte sich der Kardinal selbst davon, dass die Besucher des Europa-Park ihren Kontinent hier auf einmalige Art und Weise erleben können: „Um den Durst in der Welt zu begreifen, muss man den Menschen eine Oase der Ruhe schenken. Eine solche Oase ist der Europa-Park seit 45 Jahren.“ 

Ein Zeichen der Verbundenheit: Honorarkonsul Michael Mack lädt zum Empfang

Der französische Honorarkonsul Michael Mack und seine Frau Miriam schicken ein Zeichen der Verbundenheit an die Grande Nation. Bild: Europa-Park
Der französische Honorarkonsul Michael Mack und seine Frau Miriam schicken ein Zeichen der Verbundenheit an die Grande Nation. Bild: Europa-Park

Seit 2018 ist Michael Mack französischer Honorarkonsul der Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen. Auch im Rahmen seines Ehrenamtes hat es sich der geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park zur Aufgabe gemacht, die länderübergreifenden Beziehungen zu stärken und den kulturellen Austausch der Nationen zu fördern. Nach der Wiedereröffnung der Grenzen nahm Michael Mack den Nationalfeiertag der Grande Nation am 14. Juli zum Anlass, ein klares Zeichen der Zuneigung an sein Entsendeland zu schicken. Rund 100 hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur waren seiner Einladung zum Empfang am Freitagabend gefolgt – darunter die französische Generalkonsulin aus Stuttgart Catherine Veber sowie der Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Volker Schebesta.

„Um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen, entstanden plötzlich wieder Grenzen, die wir längst für überwunden hielten. Nach den besonderen Herausforderungen der vergangenen Monate ist es mir eine große Freude, Sie auf der wunderschönen Terrasse des Schlosses Balthasar mitten im Europa-Park – mitten in Europa – wieder persönlich begrüßen zu dürfen“, so Michael Mack an die Anwesenden gerichtet. Dabei nutzte der französische Honorarkonsul die Gelegenheit, den Pflegekräften und Ärzten in den Krankenhäusern auf beiden Seiten nochmals für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken und betonte: „Es war ein besonderes Zeichen der Freundschaft und Brüderlichkeit, dass Deutschland etliche französische Bürger in den Intensivstationen aufgenommen hat.“ Die Wichtigkeit der Geste unterstrich auch Catherine Veber. „Diese Krise hat uns vor Augen geführt, wie wichtig unsere Zusammenarbeit und bilaterale Solidarität sind, die nicht zuletzt durch die Aufnahme von französischen Patienten in Krankenhäuser Baden-Württembergs demonstriert wurde“, so die französische Generalkonsulin aus Stuttgart. Jean-Michel Marsal war der Erste von 140 schwer erkrankten Elsässern, der ausgeflogen und im Universitätsklinikum Freiburg behandelt wurde. Er nahm den Empfang zum Anlass, eine persönliche Videobotschaft zu senden und sich bei den Beteiligten herzlich zu bedanken.

„Uns geht es gut, wenn es unseren Mitmenschen gut geht. Und Deutschland geht es gut, wenn es Frankreich gut geht. Kein Land kann solch eine Krise allein überstehen. Das schaffen wir nur gemeinsam. Ein tolerantes und offenes Europa, eine starke und offene Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich“, mit diesen Worten freute sich der geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park auf den Auftritt des deutsch-französischen Chors aus Freiburg sowie einen sommerlichen Abend mit guten Gesprächen.

Zusammen mit prominenten Persönlichkeiten aus der Region entstand anlässlich des Nationalfeiertages außerdem ein Video zur deutsch-französischen Freundschaft. 

Im Herzen Europa(s): Das neue EUROPA Radio geht on air

Zum Französischen Nationalfeiertag geht das "EUROPA Radio" live aus dem Französischen Themenbereich on air. Bild: Europa-Park
Zum Französischen Nationalfeiertag geht das „EUROPA Radio“ live aus dem Französischen Themenbereich on air. Bild: Europa-Park

Radio erleben, Europa spüren – unter diesem Motto erfindet sich das Radio des Europa-Park neu. Im Juli 2016 ging der Web-Radiosender „Europa-Park Radio“ on air und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. Genau vier Jahre später können die Besucher von Deutschlands größtem Freizeitpark das Radio nun nicht mehr nur hören, sondern auch hautnah erleben. Mit dem neuen Radio-Studio bekommt der hauseigene Sender einen Platz im Herzen des Europa-Park, inmitten des Französischen Themenbereichs. Neben Geschichten rund um das Erlebnis-Resort und spannenden Einblicken, geht es jetzt insbesondere um die Faszination Europas. So wird aus dem Europa-Park Radio pünktlich zum 45. Geburtstag des Freizeitparks im Dreiländereck das neue EUROPA Radio.

Am Nationalfeiertag Frankreichs, dem 14. Juli, wurde das Radio-Studio des neuen EUROPA Radios im Französischen Themenbereich feierlich eröffnet. Das Studio im Stil der 20er Jahre fügt sich hervorragend in die französische Filmstraße gleich neben dem „Magic Cinema 4D“ ein und verbindet Retro-Hörfunk-Charme mit jungem Sound und frischen Ideen. Von nun an können die Gäste live dabei sein, wenn Radio entsteht. Täglich zwischen 11 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr erleben die Besucher des Europa-Park Radioproduktion hautnah und können sogar selbst Teil des Programms werden. Denn Musikwünsche von Besuchern zeichnen das EUROPA Radio ebenso aus wie Interviews und interessante Gespräche mit prominenten Studiogästen. Die Hörer blicken exklusiv hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Freizeitpark, bleiben auf dem Laufenden über Neuheiten und können sich das „Europa-Park Feeling“ ins eigene Zuhause holen. Die Moderatoren nehmen die Gäste mit auf eine Reise quer über den europäischen Kontinent und erkunden dabei Landesküchen und Kulturen ebenso wie die facettenreichen Bräuche, Sprachen und Traditionen Europas.

Am 14. Juli, Punkt 10.30 Uhr, erstrahlte der rote „On Air“-Schriftzug über der Fensterfront des Studios und zum ersten Mal wurde live aus Deutschlands größtem Freizeitpark gesendet. Michael Mack, französischer Honorarkonsul und geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, zeigte sich begeistert von der Umsetzung und der Arbeit aller Beteiligten: „Bei uns im Europa-Park wird der europäische Gedanke seit jeher gelebt. Es war schon lange mein Wunsch, mit unserem hauseigenen Radiosender den Hörern die Vielfalt Europas näherzubringen und dafür auch einen Platz im Herzen unseres Freizeitparks zu schaffen. Dass wir die Eröffnung nun zum Französischen Nationalfeiertag feiern können, freut mich als Zeichen der bilateralen Freundschaft zu unserem Nachbarland ganz besonders.“

Hass in Liebe umwandeln: Skulptur „Love Hate“ der Berliner Künstlerin Mia Florentine Weiss wird am Haupteingang des Europa-Park präsentiert

Die geschäftsführenden Gesellschafter des Europa-Park Michael und Roland Mack mit Mia Florentine Weiss. Bild: Europa-Park
Die geschäftsführenden Gesellschafter des Europa-Park Michael und Roland Mack mit Mia Florentine Weiss. Bild: Europa-Park

Als Bekenntnis zu einem vereinten Europa und als klares Signal gegen Hass und für Liebe sieht die Berliner Künstlerin Mia Florentine Weiss die monumentale Skulptur mit dem Titel „Love Hate“, die ihren Platz am Haupteingang des Europa-Park gefunden hat. Schon innerhalb kürzester Zeit wurde die mehr als 5 Meter breite und 2,5 Meter hohe Stahlskulptur zum beliebten Selfie-Motiv für die Besucher. Mia Florentine Weiss will mit dem stählernen Kunstwerk während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ein Zeichen für Europa setzen. Zusätzlich zu Deutschlands größtem Freizeitpark werden Love-Hate-Skulpturen in Berlin, Brüssel und Prag gezeigt. Die Aktion mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Senatskanzlei Berlin endet im Dezember 2020.

Die Künstlerin: „Dieser Sommer 2020 soll nicht nur als Krise in die Geschichte eingehen. Wir müssen ein positives Zeichen setzen und Mut ausstrahlen. Der Europa-Park ist ein wundervoller Ort für diese Europa-Initiative.“ Die Love-Hate-Skulptur, die in Berlin steht, wird am 3. Oktober mit der Delegation des Regierenden Bürgermeisters von Berlin nach Prag reisen als Zeichen für Perspektivwechsel und Pluralismus. „Wir freuen uns auf einen ,Summer of Love̕. Als Künstlerin, Frau, Art-Aktivistin und Muttertier fühle ich Europa als meine kulturelle Identität,“ so Mia Florentine Weiss. 

Die Love-Hate-Skulptur ist ein von zwei Seiten zu betrachtendes Kunstwerk (Ambigramm). Es steht für einen Perspektivwechsel und die Vision, den allgegenwärtigen Hass auf der Welt in Liebe umzuwandeln: Der Schriftzug liest sich von der einen Seite als Love, von der anderen Seite hingegen als Hate. Das Ambigramm ist bewusst gewählt worden, um auf die Ambivalenz von Liebe und Hass in der modernen Welt hinzudeuten. Tragende Idee der Künstlerin ist es, sich für den Erhalt der europäischen Grundwerte einzusetzen. Mia Florentine Weiss ist als Konzept- und Performancekünstlerin bekannt geworden, die sich unter anderem stark für Europa engagiert.

Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Diese Kunstaktion für Europa passt perfekt zum europäischen Gedanken des Europa-Park. Ich freue mich, dass wir unseren Besuchern dieses Kunstwerk in einer Reihe mit den Metropolen Berlin, Brüssel und Prag direkt am Haupteingang präsentieren können. Hier im Europa-Park wird die europäische Idee Tag für Tag friedlich gelebt. Ein vereintes Europa ist ohne Alternative.“ 

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