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Meistgesuchte Museen Deutschlands: Das Deutsche Museum siegt deutlich!

Am 15. Mai ist der Internationale Museumstag! Aus diesem Anlass wollte die Vergleich.org-Redaktion wissen, welche Museen derzeit bei den Internet-Nutzer*innen am beliebtesten sind – hier sind die Ergebnisse!

Grafik: Vergleich.org
  • Auf Platz 1: Das Deutsche Museum!  Das größte Wissenschafts- und Technikmuseum der Welt landet mit 172.770 Suchanfragen auf Platz 1.
  • Auf Platz 2: Das Technik Museum Sinsheim! Das Baden-Württembergische Museum für Technik-Fans suchten monatlich 79.330 Internetnutzer*innen – Platz 2.
  • Auf Platz 3: Das DDR Museum! Das historische Museum zur Deutschen Demokratischen Republik interessiert monatlich 71.850 Internet-Nutzer*innen.
  • Auf Platz 4: Das Ozeanum! Das Meeresmuseum in Stralsund liegt mit 69.380 monatlichen Suchanfragen auf Platz 4.
  • Auf Platz 5: Die Pinakothek der Moderne! Für das Kunstmuseum in München interessieren sich monatlich 59.460 Internet-Nutzer*innen – Platz 5.

Berlin – Corona ist auch an den deutschen Museen nicht spurlos vorübergegangen. Langwierige Schließungen und nicht zuletzt umfangreiche Corona-Auflagen prägten den Alltag der hiesigen Kultureinrichtungen. Nicht wenige Museen haben im gleichen Atemzug ihre digitale Präsenz ausgebaut.

Mit den Lockerungen erhoffen sich viele jedoch auch wieder steigende Besucher*innen-Zahlen vor Ort. Die Vergleich.org-Redaktion wollte wissen, welches die beliebtesten Museen Deutschlands sind – hier die Ergebnisse!

Auf Platz 1: Das Deutsche Museum!

Technik und Naturwissenschaft erleben Besucher*innen hautnah an einem der vier Ausstellungsorte des Deutschen Museums. Hierbei erwarten sie u.a. ein täglich wechselndes Tagesprogramm, wissenschaftliche Exponate und Vorführungen sowie interaktive Stationen oder Science Shows.

In der 125.000 Objekte umfassenden Sammlung in München z.B. befinden sich u.a. historische naturwissenschaftlich-technische Originale wie das Motorflugzeug der Gebrüder Wright, das U-Boot U 1 und weitere der bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Objekte.

In Nürnberg wiederum liegt der Schwerpunkt auf KI und Robotern sowie der Frage, wohin die Reise mit unseren technischen Errungenschaften gehen könnte. Mit 172.770 Suchanfragen liegt das Deutsche Museum auf Platz 1 der beliebtesten Museen Deutschlands.

Auf Platz 2: Das Technik Museum Sinsheim!

Unter den insgesamt 3.000 Exponaten, verteilt auf 50.000 m², findet sich u.a. eine große Oldtimer- und Autosammlung sowie beliebte Fahrzeuge wie der DeLorean DMC-12, diverse Panzer, Lokomotiven oder auch “The Blue Flame”, das schnellste raketenbetriebene Landfahrzeug der Welt.

Neben Fahrzeugen bilden meist begehbare Flugzeuge den zweiten Schwerpunkt des Technik Museum Sinsheim wie z.B. eine originale Concorde. Über eine Million Besucher kommen jedes Jahr ins Technikmuseum, mit 79.330 monatlichen Suchanfragen landet es auf Platz 2.

Auf Platz 3: Das DDR Museum!

Wer ein Gefühl für die DDR bekommen möchte, ist im DDR Museum in Berlin bestens aufgehoben. Neben waschechten Alltags- und Einrichtungsgegenständen wird Besucher*innen ein Einblick in alle Facetten des Lebens in der DDR gewährt.

Bei den regelmäßig wechselnden Ausstellungen zur Kultur, politischen Bewegungen, dem Trabi samt Fahrsimulation, interaktiven Spielen sowie Thementagen mit Vorträgen oder Dokumentarfilmen lohnt sich das Wiederkommen – Platz 3 mit 71.850 monatlichen Suchanfragen.

Auf Platz 4: Das Ozeanum!

Das Ozeanum in Stralsund, Platz 4 der beliebtesten Museen Deutschlands (69.380 monatliche Suchanfragen), feierte 2021 sein 70-jähriges Jubiläum. Hier werden Besucher*innen Einblicke in die Biodiversität speziell der Ost- und Nordsee sowie des Nordatlantikraums gegeben.

In Aquarien können Meeresbewohner in ihrer wirklichen Pracht erlebt werden, in der “Riesen der Meere”-Ausstellung gibt es Nachbildungen von Walen und Kraken in Lebensgröße zu bestaunen. Weiterhin werden Erkenntnisse zur Erforschung und Nutzung der Meere sowie diverse Sonderausstellungen und Thementage geboten.


Auf Platz 5: Die Pinakothek der Moderne!

Das 2002 im Kunstareal in München eröffnete Museum verbindet vier künstlerische Bereiche in einem  Sammlungshaus und gehört somit zu den größten Kunstsammlungen Europas. Dabei werden die Disziplinen Kunst, Design, Grafik und Architektur mitsamt Vorträgen, Dokus und Artist Talks abgedeckt.

In ihrer Vielfalt und der transdisziplinären Programmgestaltung soll ein abbildendes Forum für gegenwärtige künstlerische Strömungen geschaffen werden. Insgesamt interessiert die Pinakothek der Moderne monatlich 59.460 Internet-Nutzer*innen – Platz 5.

Grafik: Vergleich.org

Auf Platz 6: Die Alte Nationalgalerie!

  • 54.310 Online-Suchanfragen
  • Stammhaus der Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel, beinhaltet derzeit 2.000 Gemälde und ebenso viele Skulpturen sowie wechselnde Sonderausstellungen
  • 1876 eröffnet, gehört es heute zum Weltkulturerbe der UNESCO, in dem auf drei Stockwerken die wichtigsten Werke des 19. Jahrhunderts gezeigt werden
  • Sonderausstellungen, wie z.B. über Caspar David Friedrich oder über spezielle Kunstepochen haben häufig ein Besucher*innen-Aufkommen von über 100.000

Auf Platz 7: Das BMW Museum!

  • 50.000 Online-Suchanfragen
  • Konzeptioniert nach einer Idee des Architekten Karl Schwanzer, Schöpfer des 1973er BMW-Museums, wurde es 2002 grundlegend erweitert
  • 1.000 m lange Route durch 25 Ausstellungsbereiche in 7 Ausstellungshäusern, einer Dauerausstellung mit rund 120 Original-Exponaten sowie Wechselausstellungen
  • auf insgesamt 5.000 Quadratmeter werden die wichtigsten und wertvollsten Automobile, Motorräder und Motoren aus über 100 Jahren BMW-Geschichte gezeigt

Auf Platz 8: Das Technik Museum Speyer!

  • 38.890 Online-Suchanfragen
  • Pendant zum Technik Museum Sinsheim, bietet jedoch technische Exemplare aus allen Bereichen, von der Unterwasserwelt bis ins Weltall
  • dazu zählt auch eine beachtliche Marine- und U-Boot-Ausstellung sowie Europas größte Raumfahrtausstellung
  • weiterhin Oldtimer, Lokomotiven wie die Chinesische Dampflok, Musikinstrumente wie die größte Orgel der Welt, ein Space Shuttle, Seenotkreuzer und U-Boote oder Motorräder


Auf Platz 9: Das Schokoladenmuseum Köln!

  • 38.100 Online-Suchanfragen
  • hier lässt sich der kulturgeschichtliche Weg des Kakaos vom Kultgetränk in Altamerika bis hin zur Gegenwart verfolgen
  • zusätzlich werden auf 4.000 qm neben den Führungen diverse DIY-Kurse rund um die Schokolade sowie leckere Verkostungen geboten

Auf Platz 10: Das Porsche Museum!

  • 36.450 Online-Suchanfragen
  • knapp 100 Fahrzeuge und mehr als 200 Klein-Exponate aus der Welt des Sportwagenherstellers, Führungen mit Hintergrundinformationen über die Exponate
  • familienfreundliches Museum in Stuttgart, dessen Rundgang etwa 2 Stunden dauert
  • mit Coffeebar und Restaurant, darüber hinaus auch als Event-Location für Konferenzen oder Galas mietbar

Quelle: Vergleich.org

Winterthur: Ausstellung zu Lucas Cranach

Die von der Sammlung Oskar Reinhart „Am Römerholz“ (SOR) in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) konzipierte Ausstellung „Cranach – Die Anfänge in Wien“ beleuchtet erstmals in einer eigenen Präsentation die künstlerischen Anfänge Lucas Cranachs d. Ä. (1472–1553). Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juni 2022 in Winterthur zu sehen.

Lucas Cranach d. Ä. zeichnet sich durch seine frühe künstlerische Meisterschaft aus und zählt zu den bekanntesten Künstlern des 16. Jahrhunderts. Er war im unmittelbaren Umfeld Albrecht Dürers (1471–1528) tätig und befreundet mit Martin Luther (1483–1546). Die Lebensstationen Cranachs in seinen mittleren und reifen Jahren sind weitgehend bekannt und nachvollziehbar, jedoch gibt es nur sehr wenige Quellen und Hinweise auf seine Ausbildung und seinen früheren Lebensweg.

Quellen legen nahe, dass der knapp dreißigjährige Cranach um 1500 nach Wien übersiedelte, wahrscheinlich in der Hoffnung, den sich dort etablierenden Humanistenkreis mit Bildnissen zu bedienen. Dort scheint er tatsächlich mit offenen Armen empfangen worden zu sein: Cranachs deutlich expressiver und emotionalisierter Bildstil und seine teils ganz neue Formensprache – wahrscheinlich beeinflusst von Dürer – kam gerade im Humanistenmilieu gut an, mäandern seine Werke doch zwischen althergebrachter religiöser Tradition und neuem, humanistisch geprägtem Gedankengut.

Die Ausstellung in Winterthur und die anschließend in Wien stattfindende gleichen sich über weite Strecken, denn beide greifen das bisher weitestgehend unbekannte Frühwerk Cranachs auf und verbinden ihre Erkenntnisse in einem gemeinsam publizierten Ausstellungskatalog. Jedoch setzen die beiden Ausstellungsorte auch jeweils eigene Akzente, ausgehend von ihren eigenen Sammlungswerken: Die Winterthurer Ausstellung richtet den Fokus auf Cranachs Portraitpraxis, die Wiener konzentriert sich auf das religiöse Bild.

Lucas Cranach d.Ä. Ehediptychon des Dr. Johannes Cuspinian und der Anna Cuspinian-Putsch 1502/03 © Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Winterthur

Hinzu zum Ehediptychon des Johannes Cuspinian und seiner Frau Anna um 1502 von Winterthur gesellen sich noch weitere Bildnisse von Cranachs früher Schaffenszeit wie auch weiterer Künstler der Frührenaissance. Besonderes Augenmerk gilt dem spezifischen Portraittypus des Bildpaars, eine häufig gewählte Form in der Tafelmalerei dieser Zeit. Anhand von speziell für die Ausstellung kreierten Animationen können die Besucherinnen und Besucher auf Bildschirmen virtuell erkunden, wie diese Diptychen früher wohl präsentiert wurden.

Von den zehn bekannten Gemälden der Wiener Zeit wird die Mehrheit im Rahmen des gemeinsamen Ausstellungsprojekts und dank hochkarätiger internationaler Leihgaben zu sehen sein. Hinzu kommen herausragende Beispiele von Cranachs sehr seltenen Zeichnungen dieser Zeit. Ein besonderes Augenmerk wird auf die nachweisbare Arbeit Cranachs als Entwerfer von Druckgraphiken gelenkt – sein frühes druckgraphisches Werk wird vollständig präsentiert. In diesem Zusammenhang werden sehr selten gezeigte Beispiele der frühen Buchdruckkunst ausgestellt, wie zum Beispiel das Missale Salisburgense der Österreichischen Nationalbibliothek.

Anhand verschiedenartiger Exponate eröffnet sich ein farbenprächtiges und reiches Bild des humanistischen Milieus Wiens, eines der Kunstzentren der frühen Renaissance. Die Ausstellung wird begleitet von interaktiven Elementen und einem reichhaltigen Programm an praktischen Workshops und thematischen Sonderführungen für Groß und Klein, welche die Landschaftsauffassung des frühen 16. Jahrhunderts und verwandte Themen aufgreifen.

www.roemerholz.ch/sor/de/home/ausstellungen/ausstellungen—aktuell/cranach-anfaenge-wien.html

Quelle: Schweiz Tourismus

Hollywood an der Elbe – Hamburgs neueste und modernste Attraktion eröffnet

Bundesminister und Erster Bürgermeister eröffnen spektakuläre neue Virtual-Reality-Welt „YULLBE WUNDERLAND“ in der Speicherstadt.

Für Jahrhunderte galten die Luft, die Tiefsee und das Weltall als unerreichbar und waren Schauplatz und Fantasieort großer Literaten und Generationen von Kinderträumen. Mittlerweile können wir bis in den Mariannengraben tauchen und bald bis zum Mars fliegen. Und dennoch sind wir umgeben von Grenzen, die wir noch nicht überwinden können. Denn welches Kind träumt nicht davon, einmal wie Peter Pan aus dem Fenster zu schweben und nach Nimmerland zu entfliehen, einmal mit Superkräften die Welt zu retten, einmal den Körper zu wechseln – oder sich in eine andere Welt zu schrumpfen.

Um diese Träume wahr werden zu lassen und einen Blick hinter die physikalischen Grenzen unserer Welt zu ermöglichen, haben sich die beiden beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands – der Europa-Park Rust und das Miniatur Wunderland – zusammengetan und YULLBE WUNDERLAND entwickelt – eine hochmoderne Virtual-Reality-Attraktion auf 750 Quadratmetern, in der es möglich sein wird, mit allen Sinnen in andere Welten einzutauchen. Nach über einem Jahr Bau- und Entwicklungszeit wurde heute um 15:30 Uhr in der Speicherstadt Hamburgs neueste Attraktion gemeinsam von Bundesdigitalminister Dr. Volker Wissing, Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Europa-Park-CEO Michael Mack und Miniatur Wunderland-Gründer Frederik Braun eröffnet.

Dank Virtual-Reality-Technik der nächsten Generation wird es Besuchern in zwei eigens dafür eingerichteten Räumen mit Spezialausrüstung möglich sein, sich ins Miniatur Wunderland zu schrumpfen. „Wir träumen eigentlich schon seit den ersten Wunderland-Tagen davon, uns einmal ins Wunderland schrumpfen zu können und diese Welt selbst als Figur im Maßstab 1:87 zu erleben. Bisher war das nicht möglich. Aber dank Corona geht das jetzt,“ erklärt Wunderland-Gründer Frederik Braun grinsend und fügt hinzu: „Natürlich waren die letzten beiden Jahre mit mehr als 1.500.000 Besuchern weniger als zuvor für uns knallhart. Aber wir können der Zeit zumindest auch ein bisschen was Gutes abgewinnen. Wir hatten endlich mal Zeit, das Wunderland neu zu denken und uns kreativ so richtig auszutoben. Als wir dann auf diese neue VR-Technik aus dem Europa-Park gestoßen sind, hat es uns komplett von den Socken gehauen. Für uns stand sofort fest, dass dank dieser Technik der Nachteil unserer Größe überwindbar wird und wir zu kleinen Wunderländern werden können. So hat uns die Pandemie am Ende einen Traum verwirklicht.“

Frederik Braun, Dr. Volker Wissing, Dr. Peter Tschentscher, Gerrit Braun, Michael Mack (v.l.n.r.) mit den ersten Gäste von YULLBE WUNDERLAND. Bild: Miniatur Wunderland

Neben zwei Wunderland-Erlebnissen können die Besucher zukünftig auch noch in andere virtuelle Welten reisen. Hierfür gibt es zwei Räume, die sich in Größe und Technik unterscheiden:

YULLBE WUNDERLAND GO – 10-minütiges Erlebnis

Der YULLBE GO-Raum ist 80 Quadratmeter groß und wird in der ersten Entwicklungsstufe Heimat von vier verschiedenen Erlebnissen. Neben einem verrückten Spaziergang durch das Wunderland wird es zum Start auch noch drei Fantasiewelten aus der Kreativschmiede des Europa-Parks geben (Ed & Edda, Alpha Mods sowie Traumatica).

YULLBE WUNDERLAND PRO – 30-minütiges Erlebnis

Im YULLBE PRO-Raum ist allerneuste Tracking-Technologie verbaut, wie sie auch in den modernsten Hollywood-Studios eingesetzt wird. Dank dieser Technik können sechs Gäste gleichzeitig für 30 Minuten mit allen Sinnen durch den 250 Quadratmeter großen Raum wandeln können. Am Anfang stehen zwei Erlebnisse zur Auswahl: Die völlige verrückte Schrumpftour durchs Wunderland sowie Mission Rulantica aus dem Europa-Park.

„Ob 80 oder 250 Quadratmeter ist für den Besucher eigentlich egal. Im virtuellen Raum verschwimmen die Grenzen von Raum und Zeit. Es ist spektakulär, wie man die Sinne austricksen und einem das Gefühl von unendlicher Weite geben kann. Für mich ist es einfach magisch. Es fühlt sich so an, als ob ich nun mit vollem Bewusstsein durch meine Fantasie laufen kann,“ beschreibt Frederik Braun die Attraktion.

Die Besucher können frei entscheiden, in welcher Welt sie welche Grenze überschreiten wollen. In den beiden Wunderland-Erlebnissen beispielsweise werden die Gäste geschrumpft und können das Miniatur Wunderland aus der Perspektive einer kleinen Figur mit allen Sinnen erleben. Bei „Mission Rulantica“ wiederum ist man ein futuristischer Entdecker, der die Schwerkraft hinter sich lässt oder wird zu einer Art Comicheld bei „Ed & Edda“. Über die nächsten Monate und Jahre kommen immer mehr Erlebnisse, welche die Grenzen des Machbaren immer neu austesten werden.

Miniatur Wunderland: Hamburg bekommt eine neue Hightech-Attraktion

Seit 1988 bei StarTrek das Holodeck eingeführt wurde, träumten über viele Jahre Millionen Kinder und Erwachsene den gleichen Traum: Einmal komplett frei und spielerisch durch eine andere Welt laufen und sie mit allen Sinnen erleben.

Lange galt diese Vision als komplett utopisch und nicht realisierbar. Dank Virtual-Reality-Technologie der neusten Generation, mit der man sich komplett frei durch den Raum bewegen, mit Freunden interagieren und voll immersiv Gegenstände spüren kann, ist das Holodeck zum Greifen nah.

Nun kommt diese Technik nach Hamburg und ermöglicht das Eintauchen mit allen Sinnen in neue Welten. „Seit anderthalb Jahren arbeiten wir nun gemeinsam mit dem Europa-Park an einer spektakulären Hightech-Attraktion namens YULLBE WUNDERLAND. Hier wird man sich unter anderem ins Wunderland schrumpfen können“, erklärt Miniatur Wunderland-Gründer Frederik Braun und fügt hinzu:

Am 1. April eröffnet das Miniatur Wunderland auf 750 Quadratmetern eine der modernsten Virtual-Reality-Einrichtungen der Welt

„Virtual Reality ist für einige schon ein magischer Ausdruck. Für viele aber noch etwas weit Entferntes oder gar Befremdliches. Das werden wir ändern! Ab dem 1. April wird Virtual Reality in aller Munde sein. Man kann sagen, dass wir zusammen mit dem Europa-Park ‚VR‘ salonfähig machen. Wir werden nahezu jedem Menschen ab 8 Jahren ein Erlebnis bieten, welches man so noch nicht erlebt hat, es sei denn, man ist in der VR-Welt schon lange zuhause. Wir haben ein freches Versprechen: Es wird ein Erlebnis, das nahezu alle aus den Socken hauen wird!“

Am Sandtorkai 33 entstehen gerade auf 750 Quadratmetern zwei Erlebnisflächen, eine Bar und ein versteckter Durchgang ins Miniatur Wunderland. Mit den beiden Showräumen haben die Gäste künftig die Möglichkeit zwischen zwei Erlebnisräumen zu wählen:

YULLBE WUNDERLAND GO
– 10-MINUTEN-ERLEBNIS

Der YULLBE-GO-Raum ist 80 Quadratmeter groß und wird in der ersten Entwicklungsstufe Heimat von vier verschiedenen Erlebnissen. Neben einem verrückten Spaziergang durch das Wunderland, wird es zum Start auch noch drei Fantasiewelten des Europa-Parks zu erleben geben (Ed &Edda, Alpha Mods, Traumatica).

YULLBE WUNDERLAND PRO
– 30-MINUTEN-ERLEBNIS

Im YULLBE-PRO-Raum ist modernste Tracking-Technologie verbaut, wie sie gerade auch in den neusten Hollywood Studios eingesetzt wird. Mit Hilfe dieser Technik können zukünftig sechs Gäste gleichzeitig für 30 Minuten mit allen Sinnen durch einen 250 Quadratmeter großen Raum wandeln. Am Anfang stehen zwei Shows zur Auswahl: Die völlig verrückte Schrumpftour durchs Wunderland und Mission Rulantica aus dem Europa-Park.

„Ob 80 oder 250 Quadratmeter ist für den Besucher eigentlich egal. Im virtuellen Raum verschwimmen die Grenzen von Raum und Zeit. Es ist spektakulär, wie man die Sinne austricksen und einem das Gefühl von unendlicher Weite geben kann. Der entscheidendste Unterschied zwischen beiden Räumen ist neben der Länge der Erlebnisse deren Intensität. Auch nach dem gefühlt hundertsten Test setze ich jedes Mal wieder den VR-Helm am Ende ab und bin fasziniert, wie echt das Unechte wirken kann“, beschreibt Frederik Braun abschließend.

Mehr zu YULLBE WUNDERLAND: yullbe-wunderland.de

Vom tiefen Süden in den hohen Norden: YULLBE kommt nach Hamburg

Im vergangenen Jahr feierte die VR-Sensation YULLBE ihre Eröffnung im Europa-Park Erlebnis-Resort und konnte seither einen beachtlichen Siegeszug antreten. Denn nicht nur in Rust tauchen die Teilnehmer in virtuelle Welten ein, YULLBE GO war bereits in Frankfurt und Viernheim zu Gast und sogar das Kunstmuseum Stuttgart konnte seine Besucher mit der Experience „ARTiality“ faszinieren. Erst vor wenigen Wochen wurde YULLBE mit dem international begehrten Brass Ring Award ausgezeichnet. Ab dem kommenden Frühjahr bereichert die Virtual Reality Attraktion aus dem Hause MackNeXT das Miniatur Wunderland in Hamburg. Der Europa-Park und das hanseatische Familienunternehmen teilen sich nicht nur seit Jahren die ersten beiden Plätze beim offiziellen Ranking der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands, sie verbindet darüber hinaus auch die Liebe zum Detail und der Mut, neue Wege zu gehen.

Die ersten Gäste von YULLBE PRO befinden sich bereits im Miniatur Wunderland – bislang allerdings noch als Modellfiguren. Bild: © Miniatur Wunderland

Schon bald können sich daher Besucher des Miniatur Wunderland in Hamburg ebenso wie die Gäste von YULLBE in Rust auf gleich zwei neue Experiences freuen. Das 30-minütige YULLBE PRO Abenteuer „Miniatur Wunderland – Die verrückte Schrumpftour“ lässt den Traum von Modellbahnfans wahr werden und die Herzen aller neugierigen Entdecker ab zwölf Jahren höherschlagen. Denn mittels VR-Brille, Hand- und Fußtrackern sowie einem modernen PC-Rucksack schrumpft YULLBE die Teilnehmer auf ein Siebenundachtzigstel ihrer Körpergröße und schickt sie auf eine atemberaubende Reise durch das Miniatur Wunderland. Was als idyllische Panoramafahrt mit der Modelleisenbahn beginnt, entwickelt sich zu einem turbulenten Abenteuer durch die Welt im Kleinformat. Dabei überwinden die Gäste in Gruppen von bis zu sechs Personen so manche Herausforderung und stellen sich gemeinsam unerwarteten Aufgaben.

Mitten auf dem berühmten Marktplatz von Knuffingen, einem der ältesten Abschnitte im Miniatur Wunderland, beginnt das YULLBE GO Erlebnis „Miniatur Wunderland – Walking in Wunderland“. Mithilfe eines magischen Schlüssels gelingt es den Teilnehmern ab 8 Jahren, die regungslosen Figuren rundherum für zehn Minuten zum Leben zu erwecken. Aber auch hier zeigt sich, dass die Miniatur-Bewohner für einige Überraschungen gut sind, denn bevor die Gäste wieder ihre normale Größe erlangen, müssen sie sich zunächst auf eine Expedition von Venedig bis zum Grand Canyon einlassen.

Die Tickets für beide Experiences sind in Kürze im Ticketshop des Europa-Park für den YULLBE Standort im Europa-Park Erlebnis-Resort sowie bereits jetzt über den Ticketshop des Miniatur Wunderland für den Besuch in Hamburg erhältlich. Die Erlebnisse sind in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar und richten sich damit auch an ein internationales Publikum. 

JUBILÄUM: 20 JAHRE WUNDERLAND – Wir feiern Geburtstag!

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Unglaublich aber wahr – das Miniatur Wunderland gibt es mittlerweile seit 20 Jahren! Und wir haben nicht vor, es darauf beruhen zu lassen! Seine Konstrukteure bauen immer weiter und es macht noch genau so viel Spaß wie am Anfang. Lehnt euch zurück und genießt einen kleinen Rückblick auf die Highlights der vergangenen Jahre!

20 Jahre Miniatur Wunderland – Zwei wundervolle Jahrzehnte

Heute vor genau 20 Jahren öffnete das Miniatur Wunderland um 12:00 Uhr erstmals seine Pforten für Besucher. Wenn die Gründer Frederik und Gerrit Braun damals schon gewusst hätten, dass sie eines Tages tatsächlich die größte Modelleisenbahn der Welt betreiben, wären sie an diesem Donnerstagvormittag im August 2001 wahrscheinlich nicht ganz so aufgeregt gewesen. Im Beisein des damaligen Hamburger Bürgermeisters Ortwin Runde eröffneten sie schließlich die ersten drei Wunderland-Welten (Knuffingen, Österreich, Mitteldeutschland) und erteilten so den Startschuss für ein unvergleichliches Märchen. Damals, in Zeiten der New Economy und großer Träume im Internet, glaubte kaum einer an die Zukunft des alten analogen Modellbahn-Hobbies: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich gerne träume und von Grund auf optimistisch bin. Hätte man mir aber damals berichtet, wie sich das Wunderland entwickeln würde, hätte ich das als illusorische Träumerei abgetan. Die Geschichte des Wunderlandes ist für uns ein einziges Märchen. Was wir in den vergangenen 20 Jahren erleben durften erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Stolz.“, erinnert sich Frederik Braun.

Miniaturwunderland Hamburg: Zu Beginn hing erst ein provisorisches Banner am Speicher. Bild: Miniatur Wunderland Hamburg

Rund 20 Millionen Besucher aus allen Teilen der Welt haben die Ausstellung, die in knapp einer Million Arbeitsstunden entstanden ist, inzwischen erkundet. Drei Mal in Folge wurde das Miniatur Wunderland von Besuchern aus dem Ausland zur beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschlands gewählt. Von Guinness World Records wurde die Ausstellung mit sechs Weltrekorden ausgezeichnet und auch auf TripAdvisor ist die Spitzenposition seit Jahren in der Hand der Hamburger Modelleisenbahn. Für den Tourismusstandort Hamburg hat sich das Miniatur Wunderland zu einem echten Besuchermagnet entwickelt: Wenn nicht gerade eine globale Pandemie die Welt in Atem hält, werden allein durch Wunderland-Besucher über 300.000 Übernachtungen pro Jahr generiert.

Nach 20 Jahren zählt das Wunderland nicht nur Fans auf allen Kontinenten der Erde, sondern zudem über drei Milliarden TV-Zuschauer, die die Entstehung des Wunderlandes und seine Geschichten auf den heimischen Fernsehgeräten verfolgt haben sowie Millionen Fans auf Facebook, Instagram, Youtube, TikTok, Twitter und Co.

Nur zu gerne hätte das ganze Wunderland-Team diesen besonderen Geburtstag und Meilenstein gebührend mit seinen Fans und Besuchern gefeiert. Aber da Corona-bedingt nur ein Bruchteil der eigentlichen Besucher die Ausstellung besuchen können und Tag für Tag vergebliche Ticketanfragen aufgrund eines über Wochen restlos ausgebuchten Wunderlandes für Enttäuschungen sorgen, wurde die große Jubiläumsfeier vorsorglich abgesagt. Gerrit Braun erklärt: „Jeden Tag erreichen uns Briefe von enttäuschten Eltern, die für den Geburtstag ihrer Kinder um Eintrittskarten bitten oder Mails von ausländischen Gästen, die bei ihrem einmaligen Hamburg-Besuch unbedingt das Miniatur Wunderland sehen möchten. Viel zu viel von diesen Menschen müssen wir aufgrund der aktuellen Situation schon enttäuschen. Wir wollten einfach nicht auch noch zusätzlich für traurige Gesichter sorgen, wenn wir unser 20-jähriges Bestehen mit einem viel zu kleinen Kreis an Menschen feiern.“

Ein Blick in die Zukunft verspricht allerdings: Es wird auch in den kommenden Wunderland-Jahren noch jede Menge Gründe für rauschende Feste geben, die dann hoffentlich wieder ohne Abstandsgebote und Gedanken an das Coronavirus ausgelassen zelebriert werden können. Wie zum Beispiel die Einweihung von Südamerika auf der anderen Seite des Fleets im November 2021 oder die Eröffnung des Monaco-/Provence-Abschnitts im kommenden Jahr.

Gerrit und Frederik Braun sind des Träumens noch lange nicht müde geworden: „Unsere Ideen und Visionen reichen für mindestens 20 weitere Wunderland-Jahre. Der Spieltrieb und die Kreativität unseres tollen Teams wahrscheinlich noch für einige Dekaden mehr. Wir freuen uns darauf mit ebenso viel Liebe und Hingabe an vielen neuen Welten und Miniatur-Wundern zu bauen.“

Miniatur Wunderland Hamburg: Spektakuläre Bilder – Einblicke in den neuen Speicher

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In dieser Folge führt euch Frederik vom Miniatur Wunderland durch den spektakulären Abschnitt in ihrem neuen Speicher und die Gestaltung der Brücke dorthin. Außerdem könnt IHR uns bei den Entscheidungen helfen, wie es mit diesem Format und dem neuen Areal weiter gehen soll. Kommentar direkt hier unter dem Video.

Saisonstart in Konstanz: Urlaub in der Stadt – Schönheit am Bodensee

Übernachten direkt am Wasser, spannende Schifffahrten, genüssliche Restaurantbesuche, Shopping mit Click & Meet, einzigartige Konstanz-Erlebnisse, Stadtführungen, Top-Ausflugsziele wie die Insel Mainau u.v.m.: Ab dem 15. Mai begrüßt Konstanz BesucherInnen mit einem Mix aus Lebensfreude, Naturspaß und einzigartigen Genussmomenten. Ob Ausflüge in der Heimat oder Urlaub am Bodensee: Die größte Stadt der Vierländerregion startet dieses Wochenende in die Saison!

Hotellerie & Gastronomie – Wiedereröffnung

Genuss und Erholung: Ab dem Wochenende, öffnen Hotellerie und Gastronomie im Landkreis Konstanz wieder die Türen. Übernachtungsgenuss gibt es dann wieder für alle und das für jeden Geschmack – von Campingplätzen wie dem neuen Naturcampingplatz Litzelstetten-Mainau über Ferienwohnungen bis hin zu Hotels. Genussvolle Stunden gibt es zudem in den zahlreichen Restaurants, Biergärten und Cafés – oft mit atemberaubendem Blick auf Bodensee und Alpen oder die malerischen Hausfassaden…

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/kulinarik & www.konstanz-info.com/uebernachten.

Einzelhandel – Click & Meet

Kleine Boutiquen, malerische Altstadtgassen und das attraktivste Shopping-Center am Bodensee: Mit Click & Meet sind in Konstanz inzwischen wieder abwechslungsreiche Shoppingtouren möglich. Einfach Termin vereinbaren und zum gewählten Zeitpunkt in den lokalen Geschäften vorbeischauen.

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/shopping.

Stadt- & SeeErlebnisse

Eis-Kurs, geführte Rad- und Wandertouren, erfrischendes Biertasting u.v.m.: Abwechslungsreiche Erlebnisse laden im Mai dazu ein, Konstanz aus neuen Perspektiven zu entdecken. Einfach persönliches Highlight auswählen und die größte Stadt der Vierländerregion mit allen Sinnen erleben…

20.5. Kirchen, Klöster, Weltkultur

21.5. Konstanzer Gartenlandschaft

21.5. Eis-Kurse für Genießer

27.5. Panorama-Wanderung

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/erlebnisse.

Die Hafeneinfahrt von Konstanz mit der „Imperia“. Bild: Thorsten Reimnitz

Stadtführungen

Spannend, informativ, historisch: Der Klassiker unter den Stadtführungen nimmt Gäste und Einheimische im Mai mit auf lebendige Zeitreisen durch Konstanz. Einen Termin Überblick gibt’s hier:

15. – 22. Mai I Gegenwart der Vergangenheit I 11.15 & 14.30 Uhr

Mehr dazu auf www.konstanz-info.com/stadtfuehrungen.

Schifffahrt

Besondere Entdeckertouren auf dem Wasser: Bei den Schifffahrten der BSB endlich wieder die leichte Seebrise spüren. Ab sofort ist dies wieder möglich – beispielsweise auf einer Fahrt zur Insel Mainau oder zur Landesgartenschau Überlingen.

Mehr dazu auf www.bsb.de.

Insel Mainau

Blumige Highlights: Die Insel Mainau hat seit Ende April im Probebetrieb geöffnet. Für alle BesucherInnen mit einem tagesaktuellen negativen Test (max. 24 Stunden, ab 6 Jahren) und zuvor gebuchtem Online-Zeitfenster-Ticket öffnet die Blumeninsel täglich zwischen 9 und 19 Uhr ihre Türen.

Mehr dazu & Online-Tickets auf www.mainau.de.

TIPP: Wichtige Informationen & relevanten Links rund um die CoronaVO und darüber hinaus gibt’s gebündelt auf www.konstanz-info.com/corona-hinweise.

Quelle: Marketing und Tourismus Konstanz GmbH

Hamburg bekommt eine neue Attraktion: MackNeXT und Miniatur Wunderland beschließen Zusammenarbeit

Seit Jahren teilen sich der Europa-Park und das Miniatur Wunderland die beiden ersten Plätze beim offiziellen Ranking der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Aber das ist nicht das Einzige, was sie verbindet. Das Miniatur Wunderland im Norden und den Europa-Park im Süden verbindet auch die Detailliebe und das Familienunternehmertum. An erster Stelle stehen für beide nicht kalte Zahlen, sondern glückliche Menschen und positive Emotionen.

Frederik Braun, Gründer Miniatur Wunderland, freut sich auf die Zusammenarbeit mit MackNeXT. Bild: Europa-Park / Miniaturwunderland Hambug

Und so gab es während der außergewöhnlichen Zeit einen regelmäßigen Austausch. „Auf die Dauer als Hobbywahrsager zu versuchen, die Zukunft zu deuten, wird ziemlich schnell langweilig. Leider waren ganz schön viele Gespräche des letzten Jahres davon gekennzeichnet. Umso erfrischender war der Austausch mit Michael Mack und seinem Team der MackNeXT“, erinnert sich Frederik Braun, Gründer Miniatur Wunderland, und fügt hinzu: „Seit einigen Monaten arbeiten wir nun an einer neuen Ideen und sprechen darüber wie wir die Zukunft nach Corona gemeinsam gestalten können.“
Das gemeinsame Projekt befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase und soll zum Jahreswechsel in einem separaten Speicherboden unterhalb der neuen Miniatur Wunderland Flächen im Block L entstehen. Es geht um ein Virtual Reality Erlebnis, in dem die kleine mit der großen Welt verschmilzt. „Wir wollen mit neuester Technik die Grenzen der Naturgesetze aufheben und Erlebnisse mit fantastischen Wesen und überirdischen Perspektiven erzeugen. Die Spielwiese ist gigantisch und wir haben mit dem Miniatur Wunderland einen wunderbaren Spielkameraden an der Seite“, erklärt Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park und Gründer MackNeXT.
Die Krise als Chance zu begreifen, fiel nicht immer leicht. „Rückblickend ist die Pandemie wohl auch eine Chance gewesen. Ohne sie hätten wir beide wahrscheinlich nicht die Zeit für diesen wahnsinnig kreativen und inspirierenden Austausch gehabt“, sagt Frederik Braun abschließend und wird von Michael Mack ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zukunft und bin ganz sicher, dass Qualität und Liebe zum Detail immer honoriert werden.“

Miniatur Wunderland zum dritten Mal in Folge zur beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschlands gewählt

Die Fassade des Miniatur Wunderlandes in der Hamburger Speicherstadt. Bild: Miniatur Wunderland
Die Fassade des Miniatur Wunderlandes in der Hamburger Speicherstadt. Bild: Miniatur Wunderland

Seit 2012 fragt die Deutsche Zentrale für Tourismus alle ausländischen Besucher nach den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Zum dritten Mal in Folge wurde das Miniatur Wunderland zur beliebtesten Sehenswürdigkeit gewählt und ist nun mit drei Auszeichnungen mit dem Schloss Neuschwanstein gleichgezogen, das 2012, 2013 und 2014 den Titel gewann. „Für mich fühlt sich dieser Titel ein bisschen unwirklich an. Uns gibt es noch keine 20 Jahre und dass wir jetzt schon im Ausland ähnlich bekannt und beliebt sind wie Schloss Neuschwanstein, der Kölner Dom oder der Europapark, macht mich unglaublich stolz und dankbar. Das hätte ich heute vor fast genau 20 Jahren, als wir den Mietvertrag unterschrieben haben, für schier unmöglich gehalten,“ erklärt Wunderland-Gründer Frederik Braun.

Modelleisenbahnen galten gerade in den Anfangsjahren als ein deutsches Hobby und in den ersten Jahren kamen die Gäste dementsprechend auch zu über 90% aus Deutschland. Gerade in den letzten 10 Jahren hat sich das aber fundamental geändert. Videos und Reportagen wurden rund um den Globus hundertmillionenfach verbreitet und mehrere hunderttausend Menschen kommen extra wegen des Wunderlandes Jahr für Jahr nach Hamburg. „Wir hatten das große Glück, in den letzten Jahren einige Preise und Ehrungen gewinnen zu dürfen. Dieser Preis ist für uns aber fraglos der wichtigste, weil er uns zeigt, dass unsere Modellbauer etwas unmöglich Geglaubtes geschafft haben. Wir hätten es nicht für möglich gehalten, dass Menschen von Korea bis Australien extra wegen einer Modelleisenbahnanlage nach Hamburg kommen. Ich glaube wir haben das Glück, noch überraschen zu können, in einer Welt, in der fast alles digital perfekt inszeniert erlebbar ist und die Realität kaum noch Erwartungen übertreffen kann. Was unsere Modellbauer in fast 1.000.000 Arbeitsstunden erschaffen haben, grenzt hin und wieder an Wahnsinn, ist rational nicht immer zu erklären und schafft es Menschen immer wieder zu überraschen und zu verzaubern“, versucht Gerrit Braun den Erfolg zu erklären.

Auch in diesem Krisenjahr empfinden rund 98% der Gäste ihren Wunderlandbesuch als positiv und wollen das Wunderland weiterempfehlen. Vielen Besuchern aus dem Ausland ist durch Corona derzeit kein Besuch möglich. Das spiegelt sich beispielsweise auch bei YouTube wieder. Hier wurden in 2020 schon knapp 1.000.000 Stunden Videos vom Wunderland angeschaut. Im ganzen Jahr 2019 waren es „nur“ 691.000 Stunden. Daher wird auch trotz des massiven Corona-Einbruchs mit Hochdruck an der Zukunft gearbeitet. 2021 wird der Monaco/Provence Abschnitt eröffnet und ab 2022 kommen 3.000 Quadratmeter auf der anderen Seite des Fleets hinzu. „Der Preis der Deutschen Zentrale für Tourismus ist psychologisch für uns extrem wichtig. Wir haben uns dafür entschieden, trotz Corona-Verlusten und unklarer Zukunft den Ausbau zu riskieren. Das hat uns in den letzten Wochen manch schlaflose Nacht bereitet. Dieser Preis gibt mir aber die Hoffnung und den Optimismus, dass das Interesse ungebrochen ist und dass die Menschen auch nach Corona zu uns und nach Hamburg kommen werden“, schließt Frederik Braun optimistisch.

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Zum offiziellen Ergebnis der Deutschen Zentrale für Tourismus:
Die TOP 100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Quelle: Miniatur Wunderland

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