Durch das Land - Länge mal Breite mal Höhe

Schlagwort: Überlingen

Landesgartenschau Überlingen hat eröffnet

Es war ein Auftakt nach Maß, nach langem Warten und mehr als einem Jahr Verzögerung durch die Corona-Pandemie: Am Freitag, 30. April, öffnete um 9 Uhr die Landesgartenschau Überlingen endlich ihre Tore bei herrlichstem Sonnenschein, milden Frühlingstemperaturen und mit entspannten Gästen. Es ist die 28. Landesgartenschau in Baden-Württemberg.

„Die Landesgartenschau ist die reinste Frischzellenkur“, meinte denn auch der baden-württembergische Minister Peter Hauk (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) mit Blick auf den See, das Wetter und die schönen Gärten, und eröffnete die erste Landesgartenschau am Bodensee offiziell.

Wertvolle Investitionen

Die Investitionen in eine nachhaltige Stadtentwicklung und die naturnahe Gestaltung des Bodenseeufers im Uferpark nannte er ausgesprochen geglückt. „Es wurde so viel Neues geschaffen zu Verbesserung der Lebensqualität der Menschen, aber auch für Flora und Fauna. Natur findet auch in der Stadt statt, das zeigt sich hier in Überlingen dank der Landesgartenschau. Und die Menschen können sich hier vielfältige Anregungen holen für die Gestaltung eines naturnahen Gartens bei sich zuhause.“

Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler waren Stolz und Freude bei der Begrüßung seiner Gäste deutlich anzumerken. „Was für ein großer Tag für Überlingen und die gesamte Bodenseeregion. Nach einem Jahr des Wartens ist es heute endlich so weit. Wir eröffnen die Landesgartenschau 2021 in Überlingen. Mit einem umfangreichen Hygienekonzept starten wir als botanischer Garten, zunächst zwar ohne Veranstaltungen, aber mit wundervoll gestalteten, abwechslungsreichen Parks und Gärten.“

Die Stadt Überlingen werde ihre Landesgartenschau langsam angehen. „Auch mit diesem kurzen Eröffnungsakt, und wir wünschen uns, dass wir uns vorsichtig Woche um Woche vortasten können – mit der Öffnung unserer Innenbereiche wie der Blumenhalle, dem Landkreispavillon des Bodenseekreises oder dem Treffpunkt BW. Und ersten Veranstaltungen auf unseren Bühnen, natürlich immer nur im Rahmen dessen, was möglich ist“, so Zeitler weiter.

Eine Mohnblüte öffnet sich langsam. Bild: Annette Abele

Wertvolles und nachhaltiges Grün

Durch die Landesgartenschau wurde viel wertvolles und nachhaltiges Grün geschaffen – das passt zur Garten- und Gesundheitsstadt Überlingen. „Leistungsfähige Betriebe in der Region, aber auch die Kolleginnen und Kollegen der legendären Stadtgärtnerei Überlingen, sie alle sind über sich hinausgewachsen“, dankte er allen Beteiligten sowie dem Team der Landesgartenschau. „Und wir danken dem Land Baden-Württemberg für die zahlreichen Zuschüsse aus den unterschiedlichsten Fördertöpfen und die immerwährende Unterstützung. Auch und gerade in Corona-Zeiten.“

Das geänderte Infektionsschutzgesetz ermöglichte die Öffnung der als botanischer Garten eingestuften Landesgartenschau unabhängig von einer Sieben-Tages-Inzidenz unter 100. Veranstaltungen sind bislang bis einschließlich 16. Mai nicht gestattet, die Indoor-Ausstellungsbeiträge, das heißt auch die Blumenhalle, bleiben derzeit geschlossen, ausgedehnte Spaziergänge sind möglich, die Natur steht im Augenblick in schönster Pracht.

Dass im Augenblick nicht mehr möglich ist, tat der Begeisterung der ersten Gäste keinen Abbruch. Vor allem Dauerkartenbesitzer ließen sich die Chance nicht entgehen, gleich am ersten Tag und in den ersten Stunden über die Landesgartenschau zu schlendern.

Quelle: Landesgartenschau Überlingen

Narrentag in Überlingen | SWR Treffpunkt

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https://youtu.be/1aDsQO_8x14

„Viererbund“, „Narrenadel“ oder auch „Rebellenzünfte“ nennen sie sich – die Narrenzünfte aus Elzach, Oberndorf, Überlingen und Rottweil. Vor rund 60 Jahren haben sie sich zusammengeschlossen und treffen sich seither nur alle drei bis vier Jahre zu einem großen Narrentag. Dieses Jahr findet er wieder statt in Überlingen am schönen Bodensee. Der SWR berichtet über den Tag.

Reisende Reporter und der Meister vom Bodensee: 1. Von Überlingen nach Tägerwilen

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https://youtu.be/VCOyKunmlH4

Um die kommende Folge 72 der EXPEDITION R komplett zu verstehen, braucht es etwas Wissen um die Vorgeschichte über den so genannten „Meister vom Bodensee“. Und hier kommt sie in ihrer ganzen epischen Breite: Jack T. Greeley ist Reisender Reporter für die ErlebnisPostille vom Phantastischen Projekt. Vor vielen Jahren war er schon mal auf der Spur des  „Meisters vom Bodensee“, wer auch immer das ist. Damals wurde die Suche sabotiert, doch in dem Notizbuch, das er von Mac Simum bekommen hat, findet er die Rätselverse des Meisters. Den Versen folgend kommt er in dieser Folge nach Überlingen, zur Birnau, nach Unteruhldingen, auf die Mainau und nach Konstanz.

Die Heimat der „Reisenden Reporter“ im Internet: Die ErlebnisPostille!

Webseite: http://www.ep-blog.de
Facebook: https://www.facebook.com/ErlebnisPost…
Twitter: https://twitter.com/ErlebenPostille

 

Ehrenamtliche Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ im Europa-Park: Dr. Wilhelmi de Toledo über positive Effekte des Fastens

Marianne Mack und Francoise Wilhelmi de Toledo. Bild: Europa-Park

Marianne Mack und Francoise Wilhelmi de Toledo. Bild: Europa-Park

Françoise Wilhelmi de Toledo, promovierte Medizinerin und Ernährungsspezialistin, hat sich seit Ihrer Kindheit mit dem Fasten beschäftigt. Heute leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann Raimund Wilhelmi in dritter Generation die Klinik Buchinger Wilhelmi in Überlingen am Bodensee. Auf Einladung von Marianne Mack hat sie im Rahmen der ehrenamtlichen Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ über ein Thema referiert, das im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlägt. „Essen, fasten, länger leben“ so lautete der Titel ihres Vortrags. Eine Lebensweisheit, die sie nicht nur theoretisch vertritt, sondern auch vorlebt. Knapp 400 Gäste haben gespannt zugehört und einige Tipps für die eigene Fastenzeit aufgreifen können.

17.000 Nahrungsmittel findet man in einem großen Supermarkt, mindestens drei Mal am Tag essen wir, manche von uns sogar ständig. 500 Kilokalorien zu viel nimmt ein Durchschnittsbürger täglich zu sich, obwohl wir naturgemäß gerade im Winter eigentlich weniger Nahrung hätten. „Die Natur fastet, Tiere fasten und auch wir Menschen haben die Möglichkeit, unseren Organismus auf Reserve umzuschalten – von der äußeren auf die innere Ernährung“, so Wilhelmi de Toledo.

Fasten ist für die Direktorin der Klinik Buchinger Wilhelmi am Bodensee nicht einfach nur, nichts zu essen, sondern viel mehr. Es ist die stärkste Stimulation  der menschlichen Selbstheilungskräfte für Körper und Geist und natürlich purzeln dabei auch die Pfunde. Denn körpereigene Fettzellen geben die gespeicherten Kalorien direkt ins Blut ab, so dass der gesamte Organismus zwar weiterhin gut genährt wird, doch die Rettungsringe um die Hüften deutlich weniger werden. Normalgewichtige Erwachsene haben Fettreserven von rund 40 Tagen, Übergewichtige könnten bis zu 100 Tage auf Nahrung verzichten.

Wie funktioniert Fasten? Zunächst braucht unser Gehirn Zucker (Glukose) als Brennstoff. Erst nach ein paar Tagen stellt das Nervensystem auf Fettverbrennung um. Die Umstellung von äußerer auf innere Nahrung kann die unterschiedlichsten Nebenwirkungen erzeugen, zum Beispiel Unruhe, Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen, Sodbrennen und Übelkeit. Auch die Lust, etwas zu essen bleibt häufig. Doch nach drei Tagen stellt sich in der Regel ein Hochgefühl, ein euphorischer Zustand ein. Neue Horizonte tauchen auf, denn wenn man auf das Essen verzichten kann, kann man auch andere Dinge ändern.

Knapp vierhundert Gäste sind fasziniert. Francoise Wilhelmi de Toledo warnt jedoch davor, gleich morgen unbedacht zu beginnen. Sie ist für die original Buchinger Heilfasten-Methode, die auch in den renommierten Buchinger Wilhelmi Kliniken in Überlingen und Marbella praktiziert werden. Verheiratet mit dem Enkel von Dr. Otto Buchinger, dem Begründer des Heilfastens, plädiert sie für einen Klinikaufenthalt, insbesondere wenn man krank ist. Gesunde Menschen könnten das Fasten mit einem Arzt, einem gut ausgebildeten Fastenleiter oder aber mit Fachliteratur zu Hause versuchen. Detaillierte Informationen sind wichtig, denn Heilfasten fängt im Kopf an, bevor es im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte geht.

In jedem Fall sparen Fastende viel Zeit, die Einkaufsliste hält sich in Grenzen und das Kochen beschränkt sich auf Gemüsebrühe und Kräutertees. Die Darmhygiene, die unerlässlich ist, erreicht man durch Glaubersalz und Einläufe. Das ist die einsamste Zeit des Tages, doch danach ist das Hungergefühl verschwunden. Hat man die Einstiegsphase, die Fastenphase und das Fastenbrechen gut überstanden, ist man ein neuer Mensch, innerlich wie äußerlich. Körper, Seele und Geist sind „entmüllt“ und wieder neu aufgeladen. Oft genug sind auch etliche kleine und große Zipperlein verschwunden oder zumindest besser geworden.

Francoise Wilhelmi de Toledo hat noch etliche Tipps auf Lager, plädiert auch für das Nachtfasten, bei dem man einfach 15 Stunden auf Nahrung verzichtet, ist natürlich für gesunde Ernährung und gegen alle möglichen Diäten. Die Fragestunde bringt es an den Tag. Heilfasten interessiert, besonders in einer Zeit des Überflusses. Denn der bewusste Verzicht kann nicht nur zu einem gesunden, schlanken Körper führen, sondern vielleicht auch neue Impulse für das gesamte Leben geben.

Die Spenden dieses Abends kommen Kindern zugute, deren Eltern an Krebs erkrankt sind und besondere Betreuung benötigen. Françoise Wilhelmi de Toledo hat ihre Bücher mitgebracht und spontan spendet sie die Hälfte ihrer Einnahmen für diesen guten Zweck. Marianne Mack ist begeistert – vom Vortrag und von dieser unerwarteten zusätzlichen Spende und spontaner, lang anhaltender Applaus beendet diesen lehrreichen Abend, der wieder „neue Perspektiven“ eröffnet hat.

Quelle: Europa-Park

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