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EXPEDITION R #079: Am Schluchsee | Deutschlands höchste Talsperre

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https://youtu.be/6Kak91_uWWI

Mac ist wieder im Schwarzwald unterwegs, und zwar am Schluchsee. In den 1930er Jahren wurde hier eine Talsperre errichtet und der Pegelstand des Sees um 30 Meter angehoben. An seinem heutigen Ufer liegt die Gemeinde Schluchsee – und im See ein paar Zeugnisse der Vergangenheit…

EXPEDITION R im Internet:
► Fanshop: http://expedition-r.spreadshirt.de/
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Die EXPEDITION R ist ein Teil der ErlebnisPostille und des Phantastischen Projekts:
► Die ErlebnisPostille: http://www.ep-blog.de
► Das Phantastische Projekt: http://phan.pro

 

Winter-Highlights im Schwarzwald

Schlittenfahrt bei Todtnauberg © Christoph Eberle/ Schwarzwald Tourismus

Schlittenfahrt bei Todtnauberg © Christoph Eberle/ Schwarzwald Tourismus

Neues Indoor-Angebot am Feldberg

Wer auch bei schlechtem Wetter oder einem “grünem” Winter nicht auf körperliche Action verzichten will, wird sich auf die “Fundorena” freuen: Am 9. Dezember 2016 eröffnet die Indoor-Arena beim Familotel “Feldberger Hof” unterm höchsten Schwarzwaldgipfel. Auf rund 4000 Quadratmeter Fläche gibt es zahlreiche Sportmöglichkeiten: Dazu gehören unter anderem eine Reithalle, eine Eisbahn, eine Kinder-Trampolinanlage, ein Fitnessstudio und ein großer Hochseilgarten. Mehr Infos unter www.fundorena.de.
Tipps zu vielen weiteren Indoor-Angeboten im Schwarzwald gibt es unter Tel. 0761.8964693, www.familie-schwarzwald.info

Winterliche Einstimmung: Weihnachtsmärkte

Mehr als 180 Advents- und Weihnachtsmärkte laden in der Ferienregion Schwarzwald zum Flanieren, Stöbern und Genießen ein. In Freiburgs Altstadtstraßen beginnt der Weihnachtsmarkt bereits am 21. November 2016, in den meisten anderen Orten am 27. November 2016. Das Städtchen Gengenbach im Kinzigtal bietet mit seinem klassizistischen Rathaus als „Adventskalenderhaus“ ein besonderes Highlight: In den 24 Fenstern wird ab 30. November täglich um 18 Uhr jeweils ein Bild von Andy Warhol enthüllt. Ein weiteres Highlight: Unter dem 36 Meter hohen steinernen Viadukt der Höllentalbahn begeistert das Weihnachtsdorf in der Ravennaschlucht östlich von Freiburg an den Adventswochenenden mit Kunsthandwerk und regionaler Gastronomie. Eine Liste aller Weihnachtsmärkte gibt es zum Herunterladen unter www.winter-schwarzwald.info

Krippenausstellung im “Fürstenberger Hof”

Im Heimatmuseum “Fürstenberger Hof” in Zell am Harmersbach sind vom 26. November 2016 bis 15. Januar 2017 rund 300 Krippen ausgestellt. Die Exponate gehören zur “weltweit größten Krippensammlung” des 2016 verstorbenen Paul Chaland. Glanzpunkt der Ausstellung sind die handgearbeiteten Krippen der sizilianischen Keramikkünstlerin Angela Tripi. Schwerpunkte der Schau sind “Krippen aus aller Welt” und “Traditionelle Krippen” aus dem Schwarzwald. Die Ausstellung im Kinzigtal ist montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt: 4,50 Euro (ab 13 Jahren). Infos unter Tel. 07835.5358, www.fuerstenberger-hof-museum.de

Schlittenhunderennen in Todtmoos

Ein Hauch von Alaska im südlichen Schwarzwald: Dafür sorgen am 28. und 29. Januar 2017 die Musher mit ihren Schlittenhunden. Sie laufen um den Dt. Meistertitel in den Sprintdistanzen über vier bis 24 Kilometer. Vom Start- und Zielgelände können Besucher das Renngeschehen gut verfolgen. Infos unter Tel. 07674.90600, www.todtmoos.de

Wintersaison im Europa-Park

Ein Highlight der Wintersaison im Europa-Park in Rust ist die Dinner-Show “Cirque d´Europe”: Vom 17. November 2016 bis 12. Februar 2017 genießen die Gäste einen spektakulären Abend mit Musik, Tanz, Komik und Galamenü von Zwei-Sterne-Koch Peter Hagen-Wiest aus dem “Ammolite”. Mit einer Silvesterparty samt Feuerwerk krönt Deutschlands größter Freizeitpark die Saison. Der Europa-Park ist in der Wintersaison ab 26. November 2016 bis 8. Januar 2017 täglich (außer 24. und 25. Dezember) und vom 13. bis 15. Januar 2017 ab 11 Uhr geöffnet. Mehr Infos gibt es natürlich laufend hier bei der EXPEDITION R unter dieser Kategorie.

Stimmungsvoller Spaziergang: “Glottertäler Engelweg”

Zu einem schönen Winterspaziergang lädt der “Glottertäler Engelweg” nordöstlich von Freiburg ein: Der rund drei Kilometer lange Rundweg führt vom 27. November 2016 bis 8. Januar 2017 an knapp 20 Engel-Stationen und einigen Krippen vorbei. Besonders stimmungsvoll ist ein Spaziergang in den Abendstunden, wenn die Engel-Stationen im Kerzenschein leuchten. Der „Engelweg“ ist frei zugänglich. Zu verschiedenen Terminen gibt es jedoch auch Wanderungen mit spiritueller Begleitung oder mit Geschichten für Kinder. Infos unter Tel. 07684.91040, www.glottertal.de

Der Schwarzwald – von Künstlern in Szene gesetzt

Der Schwarzwald war seit jeher Inspiration für Künstler: Dichte Waldpartien, weitläufige Bergwiesen und romantische Flusspartien gehörten ebenso zu den beliebten Motiven wie das Alltagsleben der Schwarzwälder. Die Städtische Galerie Karlsruhe zeigt nun in einer Ausstellung, wie Künstler den Schwarzwald von der Romantik bis zum Ersten Weltkrieg in Szene setzten. Die Ausstellung “Schwarzwald-Bilder” führt Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und historische Fotografien zu einem eindrucksvollen Panorama zusammen. Zu sehen sind unter anderem Werke von Hans Thoma, Wilhelm Hasemann, Max Lieber, Curt Liebich und Gustave Courbet. Die Ausstellung ist vom 3. Dezember 2016 bis 26. Februar 2017 geöffnet, mittwochs bis freitags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Mehr Infos unter Tel. 0721.1334444, www.staedtische-galerie.de

Rodelspaß mit und ohne Schnee

Adrenalinschub am Start, Kurvenkick auf der Strecke, Glücksgefühl im Ziel: Rodel-Piloten finden im Schwarzwald genügend Trainingsmöglichkeiten. Das Angebot reicht von der mehr als vier Kilometer langen Rodeltour am Feldberg bis zu Familienpisten bei Freudenstadt im nördlichen Schwarzwald. Wem der klassische Schlitten zu langweilig ist, sollte mal “Snowtubes” ausprobieren: Auf den großen Gummireifen kreiselt es sich im “Spaß-Park Hochschwarzwald” in Schluchsee wild den Berg hinab. Rodelspaß für Groß und Klein versprechen auch die “Zipfelbobs” mit Steuerknüppel und kleiner Sitzfläche. Die Bahnen im “Spaß-Park” sind mit Gummimatten ausgelegt und daher auch ohne Schnee nutzbar. Infos zu allen Pisten unter Tel. 0761.8964693, www.winter-schwarzwald.info

250 Jahre “Goldstadt” Pforzheim

Pforzheim feiert 2017 den 250. Geburtstag der Schmuck- und Uhrenindustrie am Nordostrand des Schwarzwaldes. Bis heute produzieren Künstler, Designer und Goldschmiede aus Pforzheim etwa 80 Prozent der deutschen Schmuckwaren. Als Auftakt zum Jubiläumsfestival widmet das Schmuckmuseum Armbanduhren eine Ausstellung. Schließlich nahm die Entwicklung der Pforzheimer Traditionsindustrien seinerzeit ihren Anfang mit der Produktion von Uhren. Die Ausstellung “Mechanik en miniature – Armbanduhren der Luxusklasse” ist vom 25. November 2016 bis 23. April 2017 im Schmuckmuseum zu sehen. Mehr Infos unter Tel. 07231.393932, www.goldstadt250.de

Ein Zelt im Schnee

Im Schwarzwald verspricht das Winterzelten besondere Reize: In Schönwald im mittleren Schwarzwald schlagen Naturfreunde vom 13. bis 15. Januar 2017 ihre Zelte direkt im Schnee auf. Für das “Schwarzwald Wintercamp” zahlen Jugendliche und Erwachsene 40 Euro, Kinder bis 14 Jahre die Hälfte. Im Wochenend-Preis enthalten ist ein wohliges Bad im Badezuber unter freiem Himmel. Neben Langlauf und Alpin-Ski bietet sich den Wintercampern auch die Möglichkeit zu Schneeschuhtouren oder ausgedehnten Winterwanderungen. Mehr Infos und Anmeldung unter Tel. 07722.860831, www.schwarzwald-wintercamp.de

Weltklasse-Athleten auf Schwarzwälder Pisten

Auf den bestens präparierten Pisten und Loipen in der Ferienregion Schwarzwald messen sich neben Freizeitsportlern auch Profis zahlreicher Disziplinen bei Weltcups. Spektakulär verspricht der erste “Skicross-Weltcup” am Feldberg vom 3. bis 5. Februar 2017 zu werden: Je vier Athleten starten gleichzeitig auf ihren Skiern und müssen Steilkurven, Wellen und Sprünge schnellstmöglich meistern. Ellbogeneinsatz ist durchaus erlaubt, gewertet wird im KO-System: Nur die beiden Erstplatzierten eines Laufes qualifizieren sich für die nächste Runde.

Vom 10. bis 12. Februar 2017 nehmen auch die Snowboardcrosser die präparierte Piste am Feldberg unter ihre Bretter. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Winter tragen die Boarder am Seebuck wieder einen Weltcup aus. Auch hier gilt: Wer sich gegen die Konkurrenz behauptet, kommt eine Runde weiter. Mehr Infos zu beiden Veranstaltungen unter Tel. 07652.12060, www.hochschwarzwald.de

Zum Saisonfinale gastieren die weltbesten Nordischen Kombinierer in Schonach im mittleren Schwarzwald: Am 18. März 2017 kämpfen die Athleten um den traditionsreichen Schwarzwaldpokal. Am 19. März steht dann das große Weltcup-Finale mit zwei Durchgängen beim Skispringen und dem abschließenden 15-Kilometer-Langlauf auf dem Programm. Mehr Infos unter Tel. 07722.964810, www.schwarzwaldpokal.de

Schon am 7./8. Januar 2017 treffen sich die internationalen Nachwuchsspringer zum FIS-Continental Cup auf der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Mehr Infos unter Tel. 07652.12060, www.weltcupskispringen.de

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Ed und Edda gehen auf Tour: Europa-Park JUNIOR CLUB besucht Kinder in der Region

(c) Europa-Park

(c) Europa-Park

Die neue Attraktion für Kids, der Europa-Park JUNIOR CLUB, geht in den Sommerferien auf Tour. Zusammen mit Ed Euromaus und Edda Euromausi können sich Kinder am 2. September in Schluchsee und am 3. September in Überlingen auf lustige Spiele zum Mitmachen und Staunen freuen. Der bekannte TV-Moderator Benedikt Weber sorgt mit den Europa-Park Künstlern auf der Bühne für Spaß und Abwechslung. Einen Nachmittag lang können sich die Kids mit dem Europa-Park JUNIOR CLUB richtig austoben.

Ed Euromaus, Edda Euromausi und die Rustis sind schon gespannt, welche phantasievollen Kunstwerke sich die Kinder in ihre Gesichter malen lassen. Kinderschminken ist nur eine Aktion bei der Europa-Park JUNIOR CLUB Tour. In der Bastel- und Malecke lassen die Kids ihrer Kreativität freien Lauf. Bei einem Zauberworkshop lernen die Kleinen, wie sie ihre Freunde, Eltern und Großeltern verblüffen.

Wer lieber spannende und lustige Aufführungen sehen will, sucht sich einen Platz an der Bühne. Dort führt der bekannte TV-Moderator Benedikt Weber durch das Programm, unter anderem werden die Jongleure von Up-Leon in atemberaubendem Tempo Keulen durch die Luft wirbeln.

Das abwechslungsreiche Ferienprogramm ist ein Spaß für die ganze Familie und sorgt garantiert für strahlende Gesichter. Die JUNIOR CLUB Tour macht am 2. September am Schluchsee und am 3. September in Überlingen Station. Los geht es jeweils um 14 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Wer möchte, kann kostenlos Mitglied im Europa-Park JUNIOR CLUB werden. Der Club ist eine kostenlose Online Spiel- und Lernplattform. Als Clubmitglied warten tolle Puzzles, knifflige Quizfragen und jede Menge Spaß auf die Kleinen. Als virtuelle Bewohner des Europa-Park erleben die Kinder im JUNIOR CLUB tolle Abenteuer in den Themenwelten Europas. Alle Infos dazu finden Sie unter www.ep-juniorclub.de.

Quelle: Europa-Park

Winterfreuden im Schwarzwald

Ob es im Schwarzwald weiße Weihnachten gibt, ist noch nicht sicher – doch wenn es erst mal schneit, ist Deutschlands höchstes Mittelgebirge ein ideales Winterziel. Die Faltkarte “Winterzauber 2014/15” von Schwarzwald Tourismus informiert über die Angebote der Wintersportorte zwischen Dobel im Norden und dem Liftverbund Feldberg im Süden. Im nördlichen Schwarzwald lockt zum Beispiel das Murgtal/Bühlertal mit einem attraktiven Kurzurlaub: Zwei Übernachtungen mit Frühstück und einer Hüttenjause sind ab 73 Euro pro Person buchbar. Infos zu weiteren Winterfreuden gibt es bei Schwarzwald Tourismus, Tel. 0761.8964693, www.winter-schwarzwald.info

Trappertouren für die ganze Familie

Ausblicke über das Rheintal und die Vogesen im Westen und bei guter Fernsicht sogar auf das Schweizer Jura im Süden: Das bieten Schneeschuhtouren rund um den fast 1000 Meter hohen Brandenkopf im mittleren Schwarzwald. Egal ob gemütliche Familienwanderung mit Kindern oder sportliches Auspowern im Schnee: Auf drei ausgeschilderten Rundwegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kommen alle “Trapper” auf ihre Kosten. Schneeschuhe, Gamaschen und Stöcke können montags bis freitags für 7 Euro pro Tag oder 11 Euro fürs Wochenende in der TI Oberharmersbach ausgeliehen werden. Infos unter Tel. 07837.277, www.brandenkopf.com

Orientalisches Badeflair in Bad Wildbad

Bunte Wandfliesen, antike Marmorskulpturen, filigranes Mosaik: Das “Palais Thermal” in Bad Wildbad vereint maurisch-arabisches Dekor mit Spätklassizismus und Jugendstil. Für Entspannung und Erholung vom Alltag sorgen neben dem 38 Grad warmen Thermalwasser auch aromatische Sauna-Aufgüsse und Wellness-Behandlungen mit warmen Ölen. Die Kurstadt Bad Wildbad im Enztal lockt vom 7. Januar bis 30. April 2015 mit einer “Wellness-Woche”: Fünf Übernachtungen und beliebig viele Besuche im “Palais Thermal” sowie in der Badelandschaft der modernen “Vital Therme” sind pro Person ab 183 Euro buchbar. Mehr Infos unter Tel. 07081.10287, www.bad-wildbad.de

100 Kilometer weit auf Langlaufskiern bergauf bergab

Eine der schönsten Strecken für ausdauernde Langläufer ist der 100 Kilometer lange Fernskiwanderweg zwischen Schonach im mittleren Schwarzwald und dem 1414 Meter hohen Belchen im Süden. Eine Tour für Weitblicksammler ist inklusive vier Übernachtungen mit Frühstück an der Loipe bis März 2015 ab 279 Euro bei Schwarzwaldwald Tourismus (Tel. 0761.8964695, www.winter-schwarzwald.info) zu buchen. Vorsicht am 7. Februar 2015: Dann wird der Skiwanderweg zur Rennpiste. Über 2300 Höhenmeter und 100 Kilometer kämpfen ambitionierte Wintersportler beim “Rucksacklauf” um den Wäldercup. Den Streckenrekord hält seit 1982 Olympiasieger Georg Thoma mit 5 Stunden und 51 Minuten.

Baiersbronner Wintergenuss

Weihnachtszeit ist “a bsondre Zeit” lautet das Motto von Baiersbronn im nördlichen Schwarzwald – und diese wird bis 6. Januar 2015 gefeiert. Romantische Kutschfahrten ins Tonbachtal, geführte Wanderungen mit regionalen Gaumenfreuden und Besuche in Hauffs Märchenmuseum stehen im Dezember ebenso auf dem Programm wie Hansy Vogts “Klingende Bergweihnacht”. Zum Jahresausklang ist eine Fackelwanderung angesagt, am 1. Januar ein “festliches Neujahrskonzert”. Die Broschüre “Baiersbronner Wintergenuss” mit allen Terminen gibt es unter Tel. 07442.84140, www.baiersbronn.de

Urlaubsfeeling plus Bundesliga

Bad Säckingen am Hochrhein bietet die Möglichkeit, den Schwarzwald-Urlaub mit Spitzenfußball zu verbinden. Die Fußballpauschale beinhaltet eine Sitzplatzkarte im Schwarzwald-Stadion in Freiburg. Dorthin kommen die Fußball-Urlauber dank der KONUS-Gästekarte von Schwarzwald Tourismus kostenlos. Sie gilt als Freifahrtticket für Bus und Bahn in der gesamten Ferienregion. Das Pauschalangebot mit zwei Übernachtungen im Gästehaus in Bad Säckingen ist ab 119 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar unter Tel. 07761.568315 und www.bad-saeckingen.de

Wintercamping im Schwarzwald

Im Schwarzwald verspricht das Wintercamping besondere Reize: In Schönwald im mittleren Schwarzwald übernachten Naturfreunde vom 30. Januar bis 2. Februar 2015 im “Schwarzwald Wintercamp”. Jugendliche und Erwachsene zahlen 40 Euro, Kinder bis 14 die Hälfte. Im Preis enthalten sind eine geführte Schneeschuhtour mit Vesper, ein wohliges Bad im Badezuber unter freiem Himmel und die Ski-Pässe im “Ferienland” um Schonach, Schönwald, Furtwangen, St. Georgen und Unterkirnach. Nichtcamper können in Schönwald den Badezuber für bis zu acht Personen außer an Weihnachten für 85 Euro mieten. Infos unter Tel. 07722.860831, www.dasferienland.de Wer es glamouröser möchte, entscheidet sich für winterliches “Glamping” am Schluchsee. Auf dem Wolfsgrund-Campingplatz ist das 5-Sterne-Camping unterm Sternenhimmel im Tipi “Chez Alfons” möglich – die Nacht für 2 Personen kostet ab 138 Euro, an Silvester 163 Euro. Infos unter Tel. 07652.12060, www.hochschwarzwald.de

Spurensuche im Nationalpark

Kristallklare Luft, verschneite Lichtungen in absoluter Waldesstille: Man möchte kaum glauben, wie viel Leben im Winter-Schwarzwald ist. Am 6. und 8. Februar 2015 kommt man dem Geheimnis auf die Spur: Beim Nationalparkzentrum am Ruhestein lernen Kinder ab 6 Jahren mit ausleihbaren Schneeschuhen auf spielerische Art Dachs, Fuchs und Siebenschläfer unterscheiden. Wintersportler können die einzigartige Naturlandschaft des Nationalparks auf gut 50 Kilometer gespurten Langlauf-Pisten besonders intensiv erleben. Im Naturschutzzentrum sind Schneeschuhe für fünf Euro für Kinder bzw. zehn Euro für Erwachsene ausleihbar. Infos zum Winter im Nationalpark unter Tel. 07449.91020, www.schwarzwald-nationalpark.de

Triberger Weihnachtszauber

Wenn andernorts die Weihnachtsmärkte bereits geschlossen haben, beginnt der “Triberger Weihnachtszauber”. Vom 25. bis 30. Dezember 2014 beleuchten gut eine Million Lichter Deutschlands höchste Wasserfälle im mittleren Schwarzwald. Lampions, Fackeln und Kerzen zaubern ihre Lichtstrahlen auf die vereisten Wasserkaskaden. Eine effektvolle Pyroshow reizt fünf Mal täglich die Sinne. Besonders romantisch wirkt die Szenerie aus dem 20 Meter hohen Riesenrad am Fuße der Wasserfälle. Mehr Infos zum Programm unter Tel. 07722.963050, www.triberger-weihnachtszauber.de

Schlittenhunde-WM in Bernau und Todtmoos

Hundegebell hallt durch das Bernauer Hochtal, wenn sich im südlichen Schwarzwald die Musher mit ihren Tieren zu internationalen Schlittenhunde-Rennen treffen. Vom 20.-22. Februar 2015 geht es um den Weltmeistertitel des IFSS (Internationale Föderation für Schlittenhunde-Sport): Hundeschlittengespanne messen sich in der Mitteldistanz auf Strecken bis zu 35 Kilometern. Beim Ski-Jöring ziehen ein oder zwei Schlittenhunde ihren Musher auf Langlaufskiern zum Weltmeistertitel. Mehr Infos unter Tel. 07675.160030, www.bernau-schwarzwald.de.

In Todtmoos, gut zehn Kilometer südwestlich von Bernau, werden vom 27. Februar bis zum 1. März fast 2000 Hunde und rund 300 Musher aus aller Welt erwartet. Sie laufen um den Weltmeistertitel in den Sprintdistanzen des IFSS. Vom Start- und Zielgelände können Besucher das Renngeschehen gut verfolgen. Mehr Infos unter Tel. 07674.90600, www.todtmoos.de

Geheimnisvoller Schwarzwald

Die Raunächte um Weihnachten sind im Schwarzwald eine besondere Zeit: Schon die Kelten feierten die Wintersonnenwende am 21./22. Dezember auf ihrer Kultstätte, dem 1414 Meter hohen Belchen im südlichen Schwarzwald. Brauchtum, Magie und Aberglaube ranken sich um die Tage bis Dreikönig am 6. Januar. Der Schauspieler und Naturparkführer Klaus Millmeier lässt beim Streifzug durch Gassen alter Schwarzwald-Städte Unheimliches erlebbar werden. Die zweistündigen Führungen durch Rheinfelden, Schopfheim oder Staufen gibt es für 22 Euro. Wer einfach nur das magische Belchen-Erlebnis sucht, wird im Winter mit Schlitten, auf Schneeschuhen und bei urig-kuscheligem Hüttenzauber fündig. Weitere Angebote zum geheimnisvollen Schwarzwald bei Original Schwarzwald, Tel. 07634.5695626, www.original-schwarzwald.de

Spiel mit Wind und Board

Mit dem Lift hoch, auf Brettern runter – mehr Kick verspricht Snowkiting: Man segelt mit Board oder Ski vor dem Wind über baumfreie Kuppen oder weite Hänge im südlichen Schwarzwald. Einen einstündigen Schnupperkurs gibt es an verschiedenen Terminen für 45 Euro am Feldberg im südlichen Schwarzwald. Infos und Termine unter Tel. 0711.67349891, www.kiteschule-skywalker.de

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Ferienzeit im Schwarzwald – die schönsten Angebote

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Der Sommer ist da, die “großen Ferien” stehen vor der Tür – eine gute Zeit für Familienurlaub im Schwarzwald. Entspannung für Erwachsene, Spiel und Spaß für die Kinder, Erlebnisse für Alle: In einer der vielfältigsten Urlaubsregion Deutschlands wird für jeden etwas geboten. Damit die Urlaubsplanung optimal gelingt, gibt es im Südwesten Deutschlands das Qualitätssiegel “familien-ferien Baden-Württemberg”. Es garantiert, dass Regionen, Orte, Gastgeber und Restaurants speziell auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt sind. Im Schwarzwald tragen bereits fünf Regionen, zehn Orte und viele einzelne Gastgeber das Prüfsiegel mit Maskottchen “Leo Luschtig”. Bei den “Familienfreundlichen” lassen sich Pauschalangebote und Ferienprogramme mit Kursen und Touren buchen. Mehr Infos unter www.familienferien-schwarzwald.info

Schwarzwälder Geschichte erleben
Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach im Kinzigtal feiert sein 50. Jubiläum bis in den Herbst hinein mit einem bunten Ferienprogramm. Im ältesten Freilichtmuseum im “Ländle” können Familien in “Offenen Werkstätten” Apfelküchle backen, Kräuter zu Tee, Kissen oder Salbe verarbeiten oder Seile aus Hanf drehen. In der “Heuboden-Akademie” erfahren Neugierige wie es früher beim Erben oder vor dem Amtsrichter zuging, wie man Wildkräuter nutzen kann und wie wichtig Ziegen für den Schwarzwaldbauern sind. Erlebnishöhepunkte sind das Kinder- und Familienfest am 30. und 31. August und das bunte Kreistrachtenfest mit Tanz und Blasmusik am 21. September. Der Eintritt kostet je nach Programmtag ab 8 Euro. Infos unter Tel. 07831.93560, www.vogtsbauernhof.de

Leben in der Wildnis
Staudämme bauen, Lagerfeuer machen und beim Einschlafen Sterne zählen – das geht im Naturcamp an der Schwarzwaldhochstraße im nördlichen Schwarzwald: Dazu ziehen Naturfreaks für ein oder mehrere Tage auf eine geheim gehaltene Lichtung im Wald an am Ruhestein. Hier gibt es eine Holzhütte, einen Brunnen, ein Wald-WC, eine Feuerstelle und jede Menge Natur. Für das Lebensnotwendige sorgt ein Entdeckerrucksack mit Kochgeschirr, Bestimmungsbuch, Sternkarte, Fernglas und Werkzeug. Anmeldung als Kleingruppe oder Familie unter Tel. 07449.91020, www.naturschutzzentren-bw.de

Abenteuer im Schwarzwaldcamp
Kanufahren, Bogenschießen oder Baumklettern: Im Schwarzwaldcamp am Schluchsee sind Naturabenteuer angesagt. Den ganzen Sommer über lassen sich zahlreichen Erlebnisangebote individuell buchen. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12 Jahren können vom 3. bis 9. August eine ganze Woche im Sommer-Camp verbringen (Kosten 350 Euro mit Vollverpflegung). Beim Familien-Wochenende vom 26. und 27. Juli dreht sich alles um Wasser, Wald und Feuer. Das Wochenende kostet für 2 Erwachsene und ein Kind 230 Euro. Infos Tel. 07624.980460, www.schwarzwaldcamp.com

Kinderwanderwoche am magischen Belchen
Er gilt als magischer Berg des Schwarzwaldes, war schon den Kelten heilig und ist Heimat einer einzigartigen Spezies. Unter der Kuppe des 1.414 Meter hohen Belchen im südlichen Schwarzwald gräbt sich der “Badische Riesenregenwurm” (Lumbricus Badensis) durch den Waldboden. Er wird bis zu 60 Zentimetern lang und ist damit unter den europäischen Regenwürmern ein echter Riese. Auf dem “Regenwurmpfad” können ihn kleine Forscher während der “Kinderwanderwoche” vom 6. bis 11. Juli entdecken. Ein Wander-Pass mit vier geführten und kindgerechten Wandertouren kostet für Erwachsene 13 Euro, für Kinder 11. Euro. Weitere Attraktionen sind der Bergwildpark Steinwasen und die Coasterbahn am Hasenhorn. Eine Familienwoche für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 11 Jahre gibt es ab 349 Euro. Infos zu den Familienpauschalen: Touristinfo Todtnauberg unter Tel. 07671.969695, www.bergwelt-suedschwarzwald.de

Mit Becherlupe und Kompass den Schwarzwald erkunden
Für kleine Naturforscher wird die Wandertour im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord mit einer “Entdeckerweste” zur Expedition. Die bestens ausgestatteten Westen sind Teil der Kinder-Ferienprogramme in Baiersbronn (Tel. 07442.8414-0, www.baiersbronn.de) im nördlichen und Bad Peterstal-Griesbach (Tel. 07806.91000, www.bad-peterstal-griesbach.de) im mittleren Schwarzwald. In den Westentaschen finden sich nützliche Entdeckertools wie Kompass, Becherlupe, Pinzette und sogar ein “Insektenstaubsauger”. So ausgestattet fühlen sich die Kleinen garantiert wie echte Naturpark-Ranger. Beide Orte bieten Entdeckerpauschalen für zwei und zwei Kinder an. In Bad Peterstal-Griesbach zum Beispiel ab 395 Euro pro Woche.

Ranger-Ausbildung für Kinder am Feldberg
Rund um den höchsten Schwarzwaldberg erstreckt sich das größte Naturschutzgebiet der Ferienregion. Die Tier- und Pflanzenwelt des Feldbergs können Kinder im und um das “Haus der Natur” erforschen und sich zum “Junior-Ranger” ausbilden. Dazu erkunden sie an einem Tag vom 3. Juli bis 11. September das Gebiet mit dem “großen Ranger”, helfen beim Naturschutz und lösen knifflige Aufgaben. Am Ende erhalten sie das “Junior-Ranger-Abzeichen”. Der Workshop kostet wochentags 7,90 Euro, am Wochenende 10 Euro. Mehr Infos beim “Haus der Natur” am Feldberg, Tel. 07676.933630, www.naz-feldberg.de

Urlaub auf dem Bauernhof
Ferien auf dem Bauernhof sind für Stadtkinder besonders prägend. Im Schwarzwald gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das authentische Landleben kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Mehr als 140 Bauernhöfe sind hier von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus ausgezeichnet. Dazu kommen unzählige andere, die nicht zertifiziert, aber dennoch Gastgeber von Herzen sind. Infos unter Weitere Infos unter www.urlaub-bauernhof.de und www.landsichten-bw.de

 

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Grüne Ferien mit der ganzen Familie

Wer die Osterferien für eine Auszeit im Grünen oder eine spannende Familienzeit nutzen will, wird vielleicht im Schwarzwald fündig. Im größten deutschen Mittelgebirge gibt es zahlreiche familiengerechte Angebote für erlebnisreiche und erholsame Ferien. Der Urlaub wird hier bestimmt nicht langweilig: Walderlebnispfade, Natur- und Wildparks, Wasserfälle, Exkursionen in Bergwerke, Klettern in Hochseilgärten oder rasante Abfahrten auf Sommerrodelbahnen warten überall in der Ferienregion in Deutschlands Südwesten. Viele Tipps für Familien gibt es unter www.familien-schwarzwald.info

 

Auf der Pirsch: Walderlebnispfade

Zum 1. Januar 2014 wurde der Nationalpark Schwarzwald eingerichtet – rund um den Ruhestein und den Ochsenkopf im nördlichen Schwarzwald bleibt die Natur künftig unberührt von menschlichen Eingriffen. Auf dem Lotharpfad kann man schon heute erleben, wie schnell und vielfältig sich neues Leben aus Totholz und umgestürzten Bäumen entwickelt: 800 Meter weit führt der Pfad über und unter umgestürzten Bäumen durch eine große Sturmwurffläche, die der „Weihnachtsorkan“ Lothar 1999 in die Fichtenmonokulturen an der Schwarzwaldhochstraße gerissen hat. Weitere Infos: www.naturschutzzentren-bw.de

Wer in Baiersbronn auf dem Holzweg ist, liegt nicht etwa falsch, sondern goldrichtig. Denn derjenige wandert auf einem 2,5 Kilometer langen Lehrpfad und erfährt an 16 Stationen allerhand Wissenswertes über einen der wichtigsten Naturrohstoffe und Wirtschaftsgüter im Schwarzwald: das Holz. Weitere Infos unter www.baiersbronn.de

Insektenhotel, Eichhörnchenkoben, Baumtelefon – auf dem 2,4 Kilometer langen Waldpfad Horneradsch in Todtnauberg im Süden gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken. Unterwegs kann man auf zwei Aussichtsliegen, einem Sprungbrett und einem Walmdach, relaxen. Der Weg ist kinderwagentauglich. Weitere Infos unter www.todtnauer-ferienland.de

Schlaufüchse aufgepasst: Auf dem Spürnasenpfad in Todtmoos wird es knifflig. Mit Hilfe eines Begleithefts kann man sich auf Spurensuche begeben und Spuren von zehn Waldtieren sammeln. Kunstvoll geschnitzte Holzskulpturen helfen dabei, einen geheimnisvollen Gegenstand zu finden. Weitere Infos unter www.todtmoos.de

Auf dem Wichtelpfad beim Naturschutzzentrum Feldberg suchen der Postbote Ferdinand und Feldbergwichtel Velt ihren Freund Anton Auerhahn. Auf dem knapp zwei Kilometer langen Wichtelpfad können Kinder den Beiden helfen. Dabei lernen sie selbst allerhand über die Welt des scheuen und seltenen Auerhuhns. In den lichten Hochwäldern am höchsten Schwarzwaldgipfel ist der in Deutschland vom Aussterben bedrohte größte deutsche Hühnervogel nicht nur heimisch, sondern von achtsamen Wanderern auch zu entdecken – für fröhliche Kinder zumindest auf dem Wichtelpfad. Mehr Infos unter www.wichtelpfad.info

 

Tiere beobachten in Natur- und Wildparks

Im Steinwasenpark in Oberried östlich von Freiburg kann man auf Schwarzwald-Safari gehen und Wildtiere beobachten, sogar Gämsen, Murmeltiere und Rentiere. Auf Kinder warten aber noch mehr Abenteuer, zum Beispiel eine Allwetter-Rodelbahn, eine 218 Meter lange Hängebrücke, ein großer Erlebnisspielplatz. Infos unter www.steinwasen-park.de

Im Vogelpark Steinen starten die Flugakrobaten: Ab März gibt es täglich Greifvogel-Flugshows mit Adlern, Falken und Eulen zu erleben. Außer Vögeln aller Art sind in dem 10 Hektar großen Park nahe der Schweizer Grenze auch Berber- und Kapuzineraffen bei ihren Klettermanövern zu beobachten. Infos unter www.vogelpark-steinen.de

Der Mundenhof bei Freiburg ist das größte Tiergehege in Baden-Württemberg. Auf 38 Hektar leben in großzügig angelegten Koppeln Haus- und Nutztiere aus aller Welt. Das naturpädagogische Angebot „Kontiki“ bringt Kinder mit den Tieren in direkten Kontakt. Auf den Kamelen dürfen sie sogar reiten. Der Eintritt ist kostenfrei. Infos: www.mundenhof.de

 

Fahrspaß im Grünen

Mit der Bergbahn den Hasenhorn hinauf und dann umsteigen, anschnallen – und auf fast drei Kilometern in Kurven, Kreiseln und Schleifen ins Tal rauschen: Der Hasenhorn Coaster bei Todtnau bringt jede Menge Spaß. Rasant oder gemütlich – die Geschwindigkeit kann jeder Pilot selbst bestimmen. Weitere Infos unter www.hasenhorn-rodelbahn.de

Mit dem Schwarzwaldbob durch die Landschaft im Schwarzwald düsen: Das geht auf der Sommerrodelbahn in Gutach im Kinzigtal. Mit dem Lifter geht es 300 Meter bergauf, dann bergab durch Kreisel, über Jumps und durch Tunnels. Die Rodelbahn bietet Fahrspaß auf einer Strecke von 1.150 Metern. Weitere Infos unter www.sommerrodelbahn-gutach.de

Auf dem Baumkronenweg in Waldkirch kann man die Wipfel der Bäume erkunden. Eine Holzkonstruktion führt 200 Meter weit in 23 Meter Höhe bis in die Baumwipfel am Hang. Der Anstieg ist flach: der Weg lässt sich gut mit Kinderwagen oder Rolli befahren. Für Mutige gibt es auf dem Rückweg eine Abkürzung: Die High-Speed-Röhrenrutsche führt rund 180 Meter mit 50 Prozent Gefälle nach untern. Infos unter www.baumkronenweg-waldkirch.de

 

Schwarzwald unter Tage

Die Erdmannshöhle Hasel ganz im Süden der Ferienregion Schwarzwald ist eine der ältesten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Auf einer Länge von 2185 Metern tauchen Besucher in die faszinierende Welt der Riesentropfsteine mit bis zu über vier Metern Höhe und einem Alter von geschätzten 135.000 Jahren ein. Infos unter www.erdmannshoehle.de

Das Museumsbergwerk Schauinsland am Hausberg der Schwarzwald-Metropole Freiburg ist mit circa 100 Kilometern Länge, verteilt auf 22 Etagen, das größte Bergwerk des Schwarzwaldes und der Vogesen. Es sind zwar nur einzelne Gänge begehbar, doch regelmäßig finden kostenlose Kinderführungen statt, bei denen sich jedes Kind sogar selbst einen Stein aus dem Berg schlagen darf. Das Museumsbergwerk ist auch mit Kinderwagen zugänglich. Mehr unter www.schauinsland.de

Das Erzbergwerg Silbergründle in Seebach am Westrand des Schwarzwaldes ermöglicht Besuchern unter Führung eines fachkundigen Erzknappen einen Aufsflug in einer vergessenen Welt. Im Licht von Grubenlampen wandert man mit Regenmantel, Gummistiefeln und Schutzhelm durch die Welt „unter Tage“. www.bergwerk-seebach.de

 

Rund ums Wasser

Schäumend und tosend stürzen die Triberger Wasserfälle über viele Kaskaden durch den mittleren Schwarzwald. Auf beschilderten und befestigeten Wegen lässt sich das faszinierende Naturereignis beobachten. Anschauliche Tafeln informieren über die Tiere, Pflanzen und Besonderheiten des Wasserfallgebietes. Merh Infos: www.triberg.de

Der zwölf Kilometer Lange „Wasserfallsteig“ zwischen Feldberg und Todtnauberg im südlichen Schwarzwald ist einer von insgesamt 20 Schwarzwälder Genießerpfaden. Mit seinen schmalen Wegen und Pfaden, romantischen Bächen, herrlicher Wald- und Wiesenlandschaft und zwei der beeindruckendsten Wasserfälle verspricht der gut zwölf Kilometer lange Weg ein einzigartes Erlebnis. Weitere Infos unter www.wasserfallsteig.de

Auf dem Flößerpfad im Kinzigtal im mittleren Schwarzwald kann man die Geschichte des alten Schwarzwälder Gewerkes erleben. Flößerstationen mit interessanten Infotafeln, gewähren einen Blick in die Zeit als Schwarzwälder Tannen noch über Kinzig und Rhein bis Amsterdam geflößt wurden, um von dort in alle Welt verschifft zu werden. Audio-Guides erzählen die Geschichte des Flößers Johann Staiger. Die beiden Abschnitte des Pfades sind mit Bus und Bahn hervorragend zu erreichen. Zwischen Halbmeil und Wolfach ist der Pfad sogar barrierefrei begeh- und befahrbar. Weitere Infos www.floesserpfad.de

Der wohl bekannteste Schwarzwaldsee ist der Titisee. „Wasserratten“ können im See baden, sich im Strandbad erfrischen, entspannen oder feuchtfröhliche Wasserschlachten liefern. Zahlreiche Bootsverleiher bieten Tret- und Elektroboote zum Ausleihen an. Der im Hochschwarzwald östlich von Freiburg gelegene See lockt jährlich bis zu zwei Millionen Besucher an seine Ufer. Infos: www.hochschwarzwald.de/

Der auf 930 Meter Höhe gelegene Schluchsee ist als Badesee, Tauch-, Segel- und Surfrevier noch beliebter. Allerdings ist der Stausee wegen Reparaturarbeiten an der Staumauer aktuell abgelassen. Erst ab Mai ist er wieder als Bade- und Sportsee zu nutzen. Infos unter anderem: www.tauchbasis-schluchsee.de, www.schluchsee.de

Im nördlichen Schwarzwald liegt mit dem Mummelsee eines der beliebtesten Ziele für Autotouristen und Motorradfahrer auf 1028 Metern Höhe. Der Karsee wird auf drei Seiten von steilen Bergen umsäumt, nach Süden öffnet sich das Ufer zur beliebten Schwarzwaldhochstraße. Im schimmernden Wasser des sagenumwobenen Mummelsees darf man zwar nicht schwimmen, aber ein Bootsverleih ermöglicht stimmungsvolle Seefahrten. Infos unter www.seebach-tourismus.de

Weitere Infos und Tipps für Ausflüge mit der Familie gibt es in der Broschüre „familien-ferien Baden-Württemberg“. Sie ist kostenlos erhältlich bei der Schwarzwald Tourismus GmbH, Habsburgerstr. 132, 79104 Freiburg, Tel. +49 761.89646-0 oder unter www.familien-schwarzwald.info

 

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

2500 Narren treffen sich im Januar am Schluchsee

Der 6. Januar ist nicht nur Drei-Königs-Tag, sondern für die Narren in Baden-Württemberg auch der Auftakt für die Fasnet. Eine echte alemannische Straßenfasnet und ein großes Narrentreffen können Urlauber am 21. und 22. Januar im Hochschwarzwald erleben. Die Narrenzunft „Schluchseeglunki 1962 e.V.“ feiert ihr 50-jähriges Jubiläum.

Der öffentliche Teil des närrischen Treibens beginnt am Samstag um 15.11 Uhr mit dem Aufstellen des Narrenbaums vor dem Rathaus. Um 18.11 Uhr brechen gut 1500 „Hästräger“ des Verbands Oberrheinischer Narrenzünfte in ihren bunten Kostümen und wilden Holzmasken zum Nachtumzug auf. In den Wirtschaften und im Narrendorf wird dann bis 3 Uhr morgens mit den Gästen gefeiert.

Am Sonntag treffen sich die Zünfte um 10.31 Uhr zum Narrengottesdienst in der katholischen Kirche. Mit Narri-Narro, Guggemusik und Tanz ziehen die „Glunkiwieble“ und ihre „Männle“ dann ab 14.11 Uhr mit gut 2500 Narren aus verschiedenen Zünften im großen Narrenumzug durch Schluchsee. Mehr Infos unter www.schluchseeglunki.de und bei der Tourist-Info Schluchsee, Tel. 07652/1206-8501

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Zwischen den Jahren: Wintermarkt in Schluchsee

Der Wintermarkt in Schluchsee vom 28. bis 30. Dezember bietet Kunsthandwerk und regionale Produkte, Feuerzauber und Eisskulpturen, Musik und Kinderprogramm; im Bild ist der Eisschnitzer Markus Bölle. Bild: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

 Der idyllische Kirchplatz in Schluchsee ist vom 28. bis 30. Dezember Kulisse für den 7. Wintermarkt des kleinen Schwarzwaldortes. Gut 15 Anbieter sowie Geschäfte und Gastronomie am Platz verkaufen Kunsthandwerk, Schmuck, Holzwaren, Wollsachen, Imkereiprodukte, Nudeln, Senf, Duftöle, Edelsteine und Kleinigkeiten zum Essen. Geboten wird Kunst aus Eis, Feuerjonglage und Zauberei, Live-Musik mit Rocksongs, Jazz und Evergreens, Kutschfahrten und Fackelwanderungen, Kinderkarussell und Kinderprogramm. Geöffnet ist täglich von 13 bis 21 Uhr.

Feuer und Eis

Für das Nachmittagsprogramm von 13 bis 16 Uhr hat Schluchsee außergewöhnliche Künstler eingeladen: Mittwochs und freitags, jeweils von 13 bis 14 Uhr, schnitzt Markus Bölle aus Bonndorf mit Säge und Feile virtuos eine glitzernde Eisskulptur. Die Magic Friends, Manuel Cech und Ferdinand Obergfell aus Tennenbronn, begeistern die Besucher täglich mit Feuershow und Zauberei.

Rock, Pop und Fackelwanderung

Schwarzwälder Rockgruppen gehört die Zeit von 16 bis 21 Uhr. Rock und Pop, Jazz und Evergreens spielen am Mittwoch die Wombats Unplugged aus Schonach, am Donnerstag das Duo Happy Shakers vom Feldberg und am Freitag die Wälderblut aus Rickenbach. Auf dem Abendprogramm steht 18 Uhr eine einstündige romantische Fackelwanderung mit dem Schwarzwaldverein sowie um 21 Uhr eine Führung mit dem historischen Nachtwächter aus Schluchsee.

Kinderspaß mit dem Kucky-Team

Für Kinder sind die Mitarbeiterinnen des Kucky-Teams vom Hochschwarzwald Tourismus vor Ort. Von 13 bis 18 Uhr laden sie zum Malen, Basteln und Geschichten erzählen ein, es gibt ein Kinderkarussell, einen Streichelzoo und Kutschfahrten.

Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH führt eine Verlosung durch. Hauptpreis ist ein E-Bike, gesponsert von Intersport Ski-Hirt aus Titisee-Neustadt. Lose gibt es an den Marktständen, beim Einzelhandel in Schluchsee und bei der Tourist-Info Schluchsee.

Das Programm zum Wintermarkt gibt es bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, Telefon 07652 1206-0, www.hochschwarzwald.de.

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Schwarzwald: Kurzentschlossen was erleben

Der Schwarzwald – eine abwechslungsreiche Landschaft. Bild: Thorsten Reimnitz

Sommerzeit, Ferienzeit, Ich-Zeit. Zeit für Familie, für Freunde, oder mal nur für sich selbst. Dort sein, wo die Welt schön ist. Herzerfrischend echt wie im Schwarzwald. Sonnenwarme Bergseen, kühle Wälder, bunte Wiesen, weite Täler, hohe Berge. Kein Mittelgebirge in Deutschland ist so vielfältig wie die Ferienregion im klimatisch verwöhnten Südwesten.

Hier ist die Konus-Gästekarte von mehr als 120 Ferienorten zugleich Freifahrkarte für Busse und Bahnen in der gesamten, über 11.000 Quadratkilometer großen, Ferienregion zwischen Rhein und Neckar, Pforzheim und Basel.

Auch wie sich die individuelle Mobilität klimaschonend gestalten lässt, lässt sich hier testen: Eine Woche E-Mobil inklusive Ökostrom oder Biogas-Auto inklusive Ökogas, sieben Übernachtungen, Hin- und Rückreise mit der Bahn, freie Fahrt in der ganzen Ferienregion und viele kostenfreie Eintritte gibt es noch bis zum 10. September ab 299 Euro in der Fewo oder ab 475 Euro im Vier-Sterne-Hotel.
Mit dem E-Bike können auch weniger konditionsstarke Radler den Schwarzwald auf dem Fahrrad erkunden. Für sie gibt es überall Verleih- und Akkuladestationen. Und der „Seenradweg Hochschwarzwald“ erschließt speziell für E-Bike-Fahrer eine fast 70 Kilometer lange Traumroute um Titisee, Schluchsee, Windgfällweiher und Feldsee.

Freudenstadt im Osten und Offenburg im Westen verbindet der 95 Kilometer lange barrierefreie Kinzigtalradweg für alle. Auf ihm kann man die Postkarten-Landschaft des Schwarzwaldes auch gut mit Kinderanhänger, Rolli-Handbike, Spaß- und Therapierädern erkunden.
Ob mit Rad, Bahn oder Auto: Ein Sommerurlaub im Schwarzwald wird leicht zu einer gesunden Mischung aus kulturellen Entdeckungen, Naturerlebnis, sportlicher Aktivität und Familienspaß.

Mehr als 240 Bauernhöfe laden allein im Kinzigtal Familien zu einem land- und naturnahen Urlaub ein, Zell am Harmersbach lässt sich auf dem Bachsteig vom Wasser aus erkunden und im nahen Europa-Park in Rust finden Familien mehr als 100 Attraktionen, „Fahrgeschäfte“ und Shows.

Die Operette „Schwarzwaldmädel“, Symphonik, Rock und Volksmusik vom Feinsten bestimmen vom 12.-14. August das Festival an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Und ein echtes Trachtenfest erleben die Besucher beim Hans-Thoma-Tag zu Ehren des bekannten Malers vom 12.-15. August im Holzschnitzerdorf Bernau.

Mehr Infos hierzu unter www.familie-schwarzwald.info.

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Tauchen im Schwarzwald

Schluchsee, Blick zur neuen Staumauer

Viele Menschen denken, wenn sie das Wort “Sporttauchen” hören, sicherlich an das Meer, an kristallklares Wasser mit Korallen und vielen bunten Fischen. Wenn man dann davon erzählt, dass man auch in Deutschland und nicht nur im Meer tauchen gehen kann, erntet man schon den einen oder anderen mißtrauischen Blick. Man kennt ja die Badeseen in der Umgebung und wie diese im Sommer mit Algen belagert sind. Und sowas soll es mit dem Meer aufnehmen können? Das führt dazu, dass manche Menschen etwas fragend blicken, wenn sie berichtet bekommen, dass man eine Sportart wie das Tauchen auch und gerade im Schwarzwald ausüben kann.

Wenn man den Namen “Schwarzwald” sagt, führt das bei den meisten zu den bekannten Assoziationen: Kuckucksuhren. Hohe Bäume. Tiefe Schluchten. Bollenhüte. Im Winter Skifahren. Berge mit weiter Aussicht, die schon so heißen wie das, was man auf ihnen machen kann: Schauinsland. Ich selbst muss zugeben, dass ich auch keine anderen Gedanken hatte, nicht einmal, als ich das Tauchen schon angefangen hatte. Einem reinen Zufall ist es zu verdanken, dass ich den Schwarzwald als Tauchrevier entdeckte. Doch der Reihe nach.

Das Tauchen vor allem im tropischen Meer hat natürlich seine besonderen Reize: große Sichtweiten und eine Unmenge an verschiedensten bunten Fischen. Kommt man auf das Tauchen in deutschen Seen zu sprechen, sind sich gerade Tauchlehrer einig: Es ist anspruchsvoller, aber wenn man es hier lernt oder durch Tauchgänge übt, sammelt man viel Erfahrung, die einem überall nützlich sein kann. Und man bekommt ganz andere, ebenso reizvolle Dinge zu sehen. Ich war auf der Suche nach einer Tauchmöglichkeit mit einer Tauchbasis, wurde aber zunächst nicht fündig. Dann, als ich im Internet etwas ganz anderes suchte, stieß ich auf den Schwarzwald als Tauchrevier, genauer gesagt, den Schluchsee.

Ein Aal im Schluchsee.

Der Schluchsee war ursprünglich ein See, der durch einen Gletscher der letzten Eiszeit entstanden war. Bei dem Weiler Seebrugg hat man die dem See entspringende Schwarza aufgestaut (daher “Seebrugg” = “Seebrücke”, über die alte Staumauer führte eine Straße). Doch das reichte schließlich nicht mehr aus und so wurde zwischen 1929 und 1932 eine neue Staumauer gebaut und der Wasserpegel des Sees um 30 Meter gehoben. Die alte Staumauer, ihr Stellwerk, die alte Poststraße und Überreste von Gebäuden in der Nähe wurden dabei überflutet. Durch das Aufstauen wurde der See von drei auf siebeneinhalb Kilometer Länge erweitert, die tiefste Stelle, die ursprünglich etwa 30 Meter Wassertiefe hatte, hat heute 62 Meter. Der See dient der Stromerzeugung, neben der natürlichen Aufstauung wird hin und wieder Wasser aus dem Rhein eingepumpt.

Die Besonderheit des Schluchsees hat jedoch mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun. Um feindliche Flugzeuge zu täuschen und zu verhindern, dass diese die Staumauern bombardieren, wurde der See mit Torf abgedeckt. So sah er vom Flugzeug aus wie ein Acker. Die Strategie ging auf, die Staumauer wurde nicht zerstört, allerdings kümmerte sich nach dem Krieg niemand um den Torf. Im Laufe der Zeit sogen sich die Ballen mit Wasser voll und sanken auf den Grund. Dort liegt der Torf heute noch. Das hat mehrere Effekte: Zum einen ist der Torf schwarz und schluckt das Licht von der Oberfläche. Ab etwa zehn bis zwölf Metern Tiefe muss man daher egal zu welcher Tageszeit eine Lampe mit sich führen. Zum anderen zerfallen die Torfballen ganz langsam. Sie bilden Schwebeteilchen im Wasser und lagern sich am Grund ab, wo sie von Tauchern aufgewirbelt werden und die Sicht verschlechtern können.

Deutlich zu erkennen: Die Torfablagerungen auf den Steinen.

Auf der anderen Seite bildet aber gerade der Torf eine einzigartige Unterwasserlandschaft mit zerklüfteten Schluchten. Dadurch, dass sich in den Ballen Faulgase bilden, kann es sein, dass diese Auftrieb bekommen und ihre Position ändern. Dadurch ändert sich natürlich auch die Landschaft des Seegrunds.

Trotz allem gibt es aber nicht nur Torf zu sehen. Beim Hubertusfelsen dominiert der helle Sand, außerdem setzt sich die Felslandschaft unter Wasser fort, mit großen Findlingen. Unbestreitbarer Höhepunkt sind jedoch die alte Staumauer mit ihrem Stellwerk und den Überresten der Gehöfte, die früher dort standen. Die Gehöfte sind jedoch zum größten Teil abgetragen worden. Die Grundmauern und Kellereingänge sind noch zu finden. Aus den Steinen der Gehöfte wurde das Gebäude der in Seebrugg gelegenen Jugendherberge gebaut.
An der alten Poststraße, die über die alte Staumauer führte, sind zudem die Überreste eines Waldes zu sehen. Die meisten Bäume wurden gefällt und von ihnen sind nur noch die Wurzeln vorhanden, vereinzelt stehen die Bäume aber noch – und es sind sogar noch Nadeln dran.

Außerdem findet der interessierte Taucher verschiedene im See versenkte Dinge, einen Stocherkahn, ein Surfbrett und eine Galerie. Daneben gibt es natürlich auch Fische, man kann Aale, Hechte und Barsche finden, wenn man genau hinschaut. Gerade die Barsche und die Hechte verstecken sich gern in oder unter irgendwelchen Wurzeln, Hölzern oder Bäume.

Falls Sie selbst Taucher sind und Sie dieser Bericht neugierig gemacht hat, im alten Bahnhofsgebäude von Seebrugg ist eine Tauchbasis untergebracht. Für eine geringe Tagesgebühr können Sie sich hier in Ruhe umziehen, nach dem Tauchgang sich noch ausruhen und evenutell fehlende Ausrüstung auch ausleihen. Des weiteren können Sie Tourguides buchen, die Ihnen die verschiedenen “Attraktionen” des Sees zeigen können (bitte vorher telefonisch anmelden) oder Sie können sich Tipps holen, wo diese Dinge zu finden sind. Ein Kompressor ist ebenfalls vorhanden, füllen von Pressluftflaschen ist vor Ort also ebenso möglich. Und wenn Sie nach dem Tauchgang Hunger oder Durst (oder beides) haben sollten, im gleichen Gebäude wie die Tauchbasis findet sich auch das Restaurant “Gleis 6”. Mehr über die Tauchbasis finden Sie hier.

Wenn Sie (noch) keine Tauchausbildung haben, sich aber dafür interessieren und Sie in Südwest-Deutschland wohnen oder dort irgendwann Urlaub machen wollen, wäre vielleicht ein Tauchkurs etwas für Sie? Hier auf unserer Partnerseite finden Sie mehr Informationen darüber, welche Kurse es gibt und welche Voraussetzungen dafür gefordert sind. Die Ausbildung findet am Schluchsee statt.

Oder Sie sind sich unschlüssig und wissen noch nicht so recht, ob Sie das Tauchen anfangen sollen? Dann können wir ihnen empfehlen, in diesem Blog die ungewöhnliche Geschichte einer besonderen “Taucherkarriere” nachzulesen. Vielleicht sind Sie auch schon Taucher, dann bietet diese Geschichte Ihnen den einen oder anderen lustigen Moment darüber, wie man das Tauchen auch lernen kann und sich immer weiter entwickelt. Unter anderem geht es auch darum, wie man die Vorurteile gegenüber den dunklen, kalten, deutschen Gewässern abbaut, wenn man das Tauchen nur aus warmen, tropischen Meeren kennt.

Alles ins allem kann man sagen, dass das Tauchen im Schwarzwald eine spannende Angelegenheit ist, und so völlig anders, wie man es etwa aus dem Meer kennt. Vielleicht kommen Sie ja mal vorbei und schauen sich den Schluchsee von unten an. Tauchen ist da die einfachste Möglichkeit, zwar muss der Schluchsee zum Zweck aufwändiger Reparaturen immer wieder mal komplett abgelassen werden, aber das ist in der Regel alle 50 Jahre der Fall. Das letzte Mal war im Jahr 1983, es dauert also noch eine Weile bis zum nächsten Mal. Tauchen können Sie gleich am nächsten Wochenende.

Wenn Sie das Tauchen mal unverbindlich ausprobieren wollen, im Freibad Lenzkirch (nahe Schluchsee) findet am Freitag, den 15. Juli 2011 das so genannte “Mondscheinschwimmen” statt, bei dem das Bad von 8.00 bis 24.00 Uhr geöffnet ist. Ab etwa 19.00 Uhr bietet die Tauchschule, die die Tauchbasis Schluchsee betreibt, ein kostenloses Schnuppertauchen an. Wenn Sie in der Nähe sind, schauen Sie doch mal vorbei, ab 19.00 Uhr ist der Eintritt frei. Allerdings findet das Ganze nur bei guter Witterung statt.

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