Durch das Land - Länge mal Breite mal Höhe

Schlagwort: Hinterzarten

Es jazzt und swingt wieder im Hochschwarzwald: 24. Hochschwarzwälder Jazzsommer vom 25. Mai bis zum 11. Juli 2014

Mit Jazz und Swing geht es im Hochschwarzwald auf in den Heimatsommer 2014. Vom 25. Mai bis zum 11. Juli 2014 bieten die Hochschwarzwald-Gemeinden Breitnau, Hinterzarten, Feldberg, St. Märgen, St. Blasien und Titisee-Neustadt traditionellen und anspruchsvollen Jazz an ganz besonderen Orten. In diesem Jahr findet der Hochschwarzwälder Jazzsommer bereits zum 24. Mal statt und lädt Freunde von Blues, Swing und Jazz zu sieben Konzerten ein, bei denen erstklassige Darbietungen in allen Variationen wieder Hörgenuss pur und beste Unterhaltung versprechen.

Der Auftakt der Konzert-Reihe findet dieses Jahr am Sonntag, 25. Mai um 12 Uhr im Hofgut Sternen in Breitnau-Höllsteig statt. Unter dem Motto „Goethe meets Jazz“ geht es mit der Band „Sax’n Hop“ auf in den Jazzsommer. Langschläfer haben die Möglichkeit gemeinsam durch das wildromantische Löffeltal zum Hofgut Sternen zu wandern um sich dann bei einem späten Frühstück zu stärken. Danach gibt es Jazz vom Allerfeinsten. Bei schönem Wetter spielt die Jazzband auf der Sonnenterrasse. Treffpunkt zur Wanderung durch das Löffeltal ist um 10 Uhr an Vronis Blumenladen in Hinterzarten. Um 11 Uhr beginnt das späte Frühstück und um 12 Uhr startet das Jazzkonzert. Das Trio „Sax’n Hop“ ist ein weit über die Region bekanntes Saxophon Trio. Werner Englert, Michael Stich und Mike Schweizer spielen freie Improvisationen und verarbeiten Jazzstandards, Mittelalterliches, Pop- und Rocksongs, Klezermelodien und eigenen Kompositionen.

„Jazz im Dörfle“ – darauf dürfen sich Jazzliebhaber am Freitag, 30. Mai um 20 Uhr im Bistro Express‘o im Bahnhof Altglashütten-Falkau freuen. „Das Papa Klaus-Quartett“ nimmt die Zuhörer mit in die Welt des Swing, Blues, Bossa Nova und auch Ausflüge in andere Musikrichtungen werden für einen abwechslungsreichen Abend sorgen. Ein bisschen Elvis, ein Spritze Sinatra und lustige, musikalische Gags sind bei Papa Klaus garantiert. Um den Leadsänger, Saxophonisten, Flötisten, Klarinettisten und Gitarristen Michael Bühler hat sich eine tolle Gruppe formiert, die nunmehr seit über 10 Jahren tourt. Pianist „Rupfi“ Weber, Schlagzeuger Jean-Michel Heiby aus Frankreich und „Papa Klaus“ Klink am Kontra- und E-Bass liefern den Background. Die Musiker, deren Hobby die „schwarze Musik“ ist, verstehen es, ihre hervorragende Musikalität und große Spielfreude auf das Publikum zu übertragen. Naturgemäß wird, ohne Trompete und Posaune, der Dixieland im Programm fehlen, jedoch Swing, Blues, Bossa Nova, und auch „Ausflüge“ in andere Musikrichtungen lassen den Abend sehr abwechslungsreich werden.

Weiter geht es am Samstag, 31. Mai 2014 um 20 Uhr auf dem Ospelehof in Hinterzarten mit der „Boogie Connection“ mit Thomas Scheytt, einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues Pianisten. Mit über hundert Konzerten pro Jahr, bei nahezu allen bedeutenden Jazzfestivals in Deutschland und im europäischen Ausland gehören sie zu den erfolgreichsten Bands, die Freiburg je hervorgebracht hat. „Wenn der Boogie nicht in Amerika, sondern im Schwarzwald entstanden wäre, dann stünde als Geburtsstätte Freiburg in den Jazzlexica, und die Musik würde dann so klingen, wie sie die Boogie Connection spielt. Die dreiköpfige Band aus dem Breisgau braut eine heiße Mischung aus Blues, Boogie, Rhythm´n`Blues und Soul“, so das Jazzpodium Deutschland 1997 über die „Boogie Connection“.

Am Dienstag, 3. Juni um 20 Uhr gastiert im Rahmen des Schwarzwald Musikfestivals und des Jazzsommers das „Susan Weinert – Global-Players Trio“ im Kursaal im Klosterhof in St. Blasien. Die deutsche Gitarristin Susan Weinert hat sich in mehr als 3000 Konzertauftritten rund um den Globus einen festen Platz in der Liga wegweisender Gitarristen erspielt. Mit David Kuckhermann verpflichtete sie einen Klangzauberer an der Percussion, der es versteht mit Percussions-Instrumenten aus der ganzen Welt umzugehen und so einen ganz eigenen Charakter zu entwickeln. Am Bass vertraut Susan ihrem Ehemann und langjährigen musikalischen Weggefährten Martin Weinert, der mit seinem melodiös-akzentuierten Bass-Spiel ein nicht wegzudenkender Faktor in Susan Weiner’s Musik darstellt.

Im Jugenstilsaal der Goldenen Krone in St. Märgen geht es am Samstag, 7. Juni um 20 Uhr heiß her mit der Uraufführung der Band „2+2=3“. 2+2 macht in St. Märgen nicht gleich vier, sondern Jazzmusik pur. Zwei Duos (2+2) vereinigen sich zum ersten Mal zu einem Trio (=3). In einer Uraufführung spielen und singen drei renommierte und überregional bekannte Virtuosen (Julia Pellegrini, Matthias Stich und Michael Kiedaisch) in unterschiedlichen Formationen das erste Mal zusammen. Im ersten Duo werden Julia Pellegrini und Matthias Stich eigene Stücke in der seltenen Besetzung Gesangstimme plus Saxophon präsentieren. In der ebenso einmaligen Besetzung Vibraphon, gespielt von Michael Kiedaisch, plus Saxophon gibt es dann ein zweites musikalisches Zwiegespräch. Im letzten Teil des Konzertes werden sich der polyphone Sound des ersten Duetts mit dem harmonischen Sound des zweiten zu einem Trio vereinigen. Hier steht der kammermusikalische Jazz mit ausschließlich eigenen Kompositionen im Vordergrund.

Einen schwungvollen Start in den Tag garantieren die „Hardt Stompers“ aus Reutlingen am beim Finale des 24. Hochschwarzwälder Jazzsommers am Sonntag, 8. Juni um 11 Uhr im Golfstüble auf dem Gelände des Golfclub Hochschwarzwald in Titisee. Seit nunmehr 30 Jahren sind die Interpreten des Dixieland-Jazz und Anhänger der New Orleans Szene landauf, landab unterwegs. Zählt das Quartett heute zu den führenden Oldtime-Formationen des süddeutschen Raums, so sind sie noch lange nicht müde ihrem Publikum die typische optimistischen Elemente und echte Lebensfreude mit bekannten Dixieland-Standards zu vermitteln. Dabei geben die beiden Bläser Günter Friedhelm (Trompete) und Manfred Schütt (Klarinette und Saxophon) nicht nur instrumental, sondern auch gesanglich den Ton an. Sie werden dabei rhythmisch unterstützt und im Zaum gehalten von Karl-Otto Schmidt (Tuba und Kontrabass) und Hans-Dieter Korger (Banjo), dem Gründer und Organisator der Band. Das Repertoire der Hardt Stompers umfasst neben bekannten Jazz-Evergreens des klassischen New Orleans-Stil des legendären King Oliver oder des frühen Louis Armstrong auch Hot Jazz-Nummern der Swing-Ära bis hin zu verjazzten Schlagern und Stücken der „Deutschen Welle“.

Ein Zusatzkonzert findet im Rahmen des Jazzsommers am Freitag, 11. Juli um 20 Uhr im Gasthof Ahorn in Titisee-Neustadt Ortsteil Schwärzenbach statt. An diesem Abend swingt das Ahorn, denn dann spielt das Swingtett der „Black Forest Jazz Band“ auf. Der Gasthof Ahorn ist seit nahezu 20 Jahren eine beliebte Jazzadresse für Einheimische und Kurgäste, was vermutlich an der schwarzwaldtypischen Ausstattung des Gasthofs liegt, die den passenden Rahmen für den von den vier Musikern gebotenen traditionellen Jazz liefert. Das Konzert findet als Sonderveranstaltung im Rahmen des Hochschwarzwälder Jazzsommers statt und bietet bekannte Titel internationaler Jazzliteratur. Mit von der Partie ist Harald Schwer, einer der besten Jazzpianisten im süddeutschen Raum, der nach klassischer Klavierausbildung schon als Vierzehnjähriger Konzerterfahrungen sammelte. Er wirkte an zahlreichen Fernsehaufzeichnungen mit. Des Weiteren Wolfgang Mörike, als Bassist ebenfalls einer der Prominenten der süddeutschen Jazzszene, der einer Musikerfamilie entstammt. Er ist zudem ein Großneffe des deutschen Lyrikers Eduard Mörike. Er begleitete Jazzgrößen wie Paul Kuhn, Bill Ramsey, Oscar Klein und viele andere. Volker Berger ist einer der gefragtesten Saxophonisten des Schwarzwaldes und darüber hinaus. Seine musikalischen Höhenflüge basieren auf einer jahrzehntelangen Routine, gepaart mit einem gehörigen Schuss Spielfreude und Virtuosität. Hermann Janßen, viele Jahre Schlagzeuger diverser norddeutscher Bands, ist trotz 26-jähriger Tätigkeit als Kurdirektor von Titisee-Neustadt seiner Passion, nämlich dem Swing, treu geblieben und ist bekannt als routinierter und virtuoser Drummer.

Weitere Informationen und Tickets sind erhältlich bei allen Tourist-Informationen der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, bei allen bekannten ReserviX-Vorverkaufsstellen sowie unter 07652-1206-0 und www.hochschwarzwald.de.

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Schwarzwälder Kunst-Highlights in 2014

Julia Stoschek Collection im ZKM

Mit rund 60 zentralen Werken internationaler Videokunst präsentiert sich die noch junge Privatsammlung der Düsseldorferin Julia Stoschek vom 16. März bis 22. Juni im ZKM in Karlsruhe. Die Julia Stoschek Collection wurde 2007 begründet und legt den Fokus auf zeitbasierte Medien. Im ZKM sind insbesondere jüngste Entwicklungen der Videokunst zu Themen wie „Körper und Geist“, „öffentlicher Raum“, „Umwelt“ und „virtuelle Realitäten“ zu sehen. Großformatige Videoarbeiten, Filme und Rauminstallationen zeigen die Kraft des Videos als künstlerisches Medium. Mit dabei sind Werke von Doug Aitken, Francis Alÿs, Ed Atkins, Monica Bonvicini, Keren Cytter, Cyprien Gaillard, Christian Jankowski, Mike Kelley, Klara Lidén, Tony Oursler, Mathilde ter Heijne, Andro Wekua und Tobias Zielony. Weitere Infos unter www.zkm.de

 

Vom Sprechen und Handeln: Joseph Beuys & Co.

Joseph Beuys, Bazon Brock und Wolf Vostell sind schon in den 60er Jahren gemeinsam aufgetreten, um aus unterschiedlichen Perspektiven für die radikale Emanzipation des Individuums und eine grundlegende Revolutionierung des Lebens zu werben. In Aktionen und Ausstellungen thematisierten sie ihre persönlichen Kriegserfahrungen, aber auch Holocaust und totalitäre Systeme. Nun sind die drei bedeutenden Aktionskünstler der Nachkriegszeit erstmals im ZKM in Karlsruhe in einer gemeinsamen Schau zu sehen. Die Ausstellung beleuchtet die drei verschiedenen Positionen zum Zusammenhang von Sprechen und Handeln. Die Ausstellung „Aktion Demonstration Partizipation“ ermöglicht so eine neue Perspektive auf die performativen Künste. Zu sehen ist die Ausstellung vom 24. Mai bis 5. Oktober. Weitere Infos unter www.zkm.de

 

Edgar Degas in Karlsruhe

Mit Edgar Degas wird einer der größten französischen Maler des 19. Jahrhunderts in der Kunsthalle Karlsruhe in einer Einzelausstellung präsentiert. Gezeigt werden vom 8. November 2014 bis 1. Februar 2015 rund 100 hochkarätige Werke aus 50 Jahren Schaffenszeit. Die Werke stammen aus dem Bestand der eigenen Sammlung und werden durch Leihgaben aus bedeutenden internationalen Museen und Privatsammlungen ergänzt. Die Ausstellung „Klassik und Experiment“ geht der Frage nach, wie weit Degas einer traditionellen Bildkomposition sowie Maltechnik folgte und wo er neue Wege einschlug und eigene experimentelle Verfahren entwickelte. Im Fokus stehen dabei seine Porträts und Landschaften, aber auch seine Kopien und Historienbilder. Weitere Infos unter www.kunsthalle-karlsruhe.de

 

Street-Art in Baden-Baden

Überdimensional große Gesichter blicken in Baden-Baden von Häuserwänden, Mauern und Kirchtürmen. Mit der Kunstaktion „Unframed in Baden-Baden“ stört Street-Art-Künstler JR die Kurstadt-Idylle auf. Das Manöver kommt nicht von ungefähr, denn parallel zeigt das Frieder Burda Museum bis 29. Juni eine Retrospektive des Pariser Ausnahme-Künstlers mit Fotos, Videos sowie fortlaufenden Projekten. Mit den Plakaten im Außenraum geht er auf die Stadtgeschichte ein und thematisiert die Beziehung zum französischen Nachbarn: Da drängen französische Soldaten an einem Treppenaufgang in die Stadt oder kämpfen am Bach Oos gegen eine drohende Überflutung. Seine riesigen Schwarz-Weiß-Porträts platziert der innovative Künstler an zahlreichen Orten des öffentlichen Raums – vom Times Square in New York bis zur Armensiedlung in Rio de Janeiro. Weitere Infos gibt es unter www.museum-frieder-burda.de

 

„Wanderer zwischen den Welten“: Salvador Dalί im Hochschwarzwald

In der Ausstellung „Wanderer zwischen den Welten – ein Querschnitt des graphischen Schaffens von Salvador Dalί“ sind mehr als 300 Exponate aus einer der weltweit größten Privatsammlungen des Rheinland-Pfälzischen Kunstsammlers Heinz Ess zu Salvator Dalί vom 10. April bis 1. Juni im Kurhaus Hinterzarten östlich von Freiburg zu sehen. Die Werkschau bietet einen repräsentativen Querschnitt zum graphischen Oeuvre des wohl bedeutendsten Vertreters des Surrealismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als exzentrische wie geniale Persönlichkeit hat Dalί seine Zeitgenossen verstört wie begeistert. Zu sehen sind in Hinterzarten seine wichtigsten, komplett erhaltene Werkzyklen wie „Die göttliche Komödie“, „Don Quichotte“, „La Punitaire“, „Zehn Rezepte der Unsterblichkeit“ sowie „Los Caprichos“. Weitere Infos unter www.hochschwarzwald.de

 

Gerhard Richter in der Fondation Beyeler

Ausflugstipp für kunstsinnige Schwarzwaldurlauber: Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel zeigt vom 18. Mai bis 7. September die bisher größte Ausstellung zum Werk Gerhard Richters in der Schweiz. Darin sind verschiedene Serien, Zyklen und Installationen aus allen Schaffensperioden vereint. Zu sehen sind Portraits, Stillleben und Landschaften, aber auch abstrakte Werke. In den ausgesuchten Objekten zeigt sich das ganze Spektrum der Farben- und Formensprache sowie die thematische und stilistische Vielfalt des heute 82-jährigen Malers, Fotografen und Bildhauers. Sie reicht von fotorealistischen Bildern, verfremdeten Foto-Abmalungen über abstrakte Gemälde bis hin zu Installationen sowie Glas- und Spiegelobjekten. Richters Werk scheint voller Widersprüche, da er seine diversen Maltechniken nicht kontinuierlich entwickelte und immer wieder auf frühere Verfahrensweisen zurückgriff. Charakteristisch für sein gesamtes Oeuvre ist jedoch die immer wieder neue, forschende und experimentelle Auseinandersetzung mit der Realität. Weitere Infos unter www.fondationbeyeler.ch

 

Hundertwasser und Ernst Fuchs bei Messmer

Zwei Wiener Malerfürsten zu Gast im Schwarzwald: Vom 5. April bis 14. September ist eine gemeinsame Werkschau von Friedensreich Hundertwasser und Ernst Fuchs in der Messmer Foundation in Riegel am Kaiserstuhl zu sehen. In der ehemaligen Brauerei sind Werke aus allen Schaffensperioden der Künstler, die zeitlebens Weggefährten waren, ausgestellt. Hundertwassers Bilder zeichnen sich durch ihre intensive Farbwirkung aus, wobei ihre Leuchtkraft durch den Einsatz von Komplementärfarben noch verstärkt wird. Keine Linie ist bei ihm gerade, keine Form geometrisch exakt. In seinen farbenfrohen Kompositionen fügen sich die unregelmäßigen Formen zu ganzen Stadtlandschaften. Ernst Fuchs gilt als Mitbegründer der Wiener Schule des „Phantastischen Realismus“. In seinen Kompositionen, die häufig auf biblischen, mystischen oder astrologischen Motive gründen, finden sich klassische Motive oft stark verfremdet. Weitere Infos unter www.kunsthallemessmer.de

 

Lichtspiele im Museum Biedermann

Das Museum Biedermann in Donaueschingen beherbergte früher ein Kino. Daher passt die Ausstellung „Lichtspiele“ besonders gut in diese Räumlichkeiten. Fünf internationale Künstler zeigen hier vom 16. März bis 2. November in Installationen, Skulpturen und Gemälden, wie sich Licht einfangen und in künstlerischen Formen transformieren lässt. Die Essener Künstlerin Annette Sauermann präsentiert Lichtobjekte mit raumgreifender Wirkung. Bekannt wurde sie mit ihren „Lichtfallen“ aus Beton, Papier oder Plexiglas. Der Italiener Pizzi Cannella bannt das Licht von Kronleuchtern in großformatige Gemälde. Zu sehen sind außerdem Installationen des französischen Lichtkünstlers François Morellet, der in Moskau gebürtigen Londoner Künstlerin Nika Neelova und des in Pretoria geborenen Wim Botha. Weitere Infos unter www.museum-biedermann.de

 

125-jähriges Jubiläum der Malerkolonie Grötzingen

1889 ließen sich Karlsruher Maler in dem Dorf Grötzingen, das damals noch nicht zur Stadt Karlsruhe gehörte, nieder. Friedrich Kallmorgen, Gustav Kampmann, Margarethe Hormuth-Kallmorgen, Otto und Jenny Fikentscher, Franz Hein und Karl Biese wurden zu den Begründern der Grötzinger Malerkolonie. Auch wenn einige von ihnen ab 1905 Grötzingen wieder verließen, wirkt dieser Künstlerzusammenschluss bis heute nach. Im „Malerdorf Grötzingen“, heute ein Stadtteil von Karlsruhe, existiert nach wie vor eine lebendige Kunstszene. Anlässlich des Jubiläums veröffentlicht die Kunsthistorikerin Roswitha Zytowski 2014 die Monografie „Künstlerinnen und Künstler in Grötzingen – die vergangenen 30 Jahre“. Im Rahmen der „Grötzinger Musiktage“ gibt es am 28. Juni eine Künstlerpräsentation rund um das Schloss Augustenburg. Unter dem Motto „125 Jahre Malerkolonie: Grötzingen feiert“ sind vom 14. und 27. September die Ateliers geöffnet und locken mit vielen Highlights. Ausgestellt wird zudem in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und in der Städtischen Galerie. Infos unter www.groetzinger-kuenstler.de

 

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

125 Jahre Schwarzwaldbahn: Mit der Eisenbahn kamen auch die Touristen – Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Geschrieben von Manfred-G. Haderer
Es war ein denkwürdiger Tag im Hochschwarzwald, als am 21. Mai 1887 die Höllentalbahn eröffnet wurde, die erste fauchende Dampflok am Titisee eintraf, der Badische Großherzog diesem Ereignis mit seiner Anwesenheit Glanz und Würde verlieh und Festredner Faller vor erwartungsvoller Nervosität gar einen Herzschlag erlitt.

So viel Aufregung kannte man bisher nicht hier oben, hier wo die bewalmten Bauernhöfe noch weit auseinander lagen, am heute weltbekannten Titisee noch kaum ein Haus stand und Hinterzarten noch eine bäuerliche Streusiedlung war. Zwei Tage später wurde diese spektakuläre Bahnstrecke für den normalen Zugverkehr freigegeben. 125 Jahre ist das nun her, und das Ereignis wird deshalb auch gebührend gefeiert.

Wintersportler und Luftschnapper – Geburtsstunde des Tourismus

Für den Hochschwarzwald begann mit der Anbindung an das Eisenbahnnetz des Kaiserreiches eine neue Zeit. Es war die eigentliche Geburtsstunde des Schwarzwaldtourismus und mithin der Beginn einer beinahe unglaublichen Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. Einer der etwas dazu zu sagen hat, ist Georg Thoma, Olympiasieger, Weltmeister, bescheiden-sympathische Sportlerlegende. Im Hinterzartener Skimuseum erzählt er manchmal davon. Etwa wenn er bei einem Vortrag schildert, wie die frühen Wintersportler und städtischen ‚Luftschnapper‘ schon um 1900 hinauf zogen ‚auf den Wald‘. Wie sie mit den ersten ‚Holzlatten‘ den Feldberg eroberten oder die ersten Liegestühle am Titisee aufstellten. Der Tourismus veränderte den Hochschwarzwald, nachhaltig und durchaus rasant. Ein Massenphänomen war geboren, und die Höllentalbahn war mehr als nur der ‚Geburtshelfer‘.

Vom düsteren Durchgang zur Hauptverkehrsader – das Höllental

Abzusehen war diese Entwicklung sicher noch nicht, als im so unwegsamen Höllental mit seinen Postkutschenstationen die Bahntrasse in den Felsen gesprengt, Tunnels gebaut und das erste Ravenna-Viadukt mit Hilfe italienischer Steinhauer hochgezogen wurde. Reisende, Naturfreunde und sogenannte ‚Sommerfrischler‘ hat der Schwarzwald zwar schon sehr früh angezogen, wie die Gästebücher der Herbergen und zeitgenössischen ‚Hotels‘ belegen. Manch illustrer Gast hat sich eingetragen: Goethe, Mendelssohn, später auch ein junger Adenauer. Nicht zu vergessen natürlich Marie-Antoinette, die auf ihrem schicksalshaften Brautzug gen Frankreich ebenfalls das Höllental passieren musste und Gast im Steigenwirtshaus war, jenem ‚Hofgut Sternen‘, das bis heute dem Tourismus verbunden blieb. Doch lange Zeit blieb der Zugang zum Schwarzwald unwegsam, beschwerlich, im Winter oder bei Hochwasser gar lebensgefährlich. Eben das ‚Höllental‘: fünf-, sechshundert Meter tief eingeschnitten, schroffe Felsklippen, ein schmaler Weg, daneben ein reißender Bach.

Jahrzehnte der Planung

Doch der düstere Name hielt Visionäre und Verkehrspioniere nicht von der kühnen Erschließung ab. Zwar plante man fast drei Jahrzehnte für diese Bergbahn. Doch als es schließlich soweit war, dauerte es unter der Bauleitung eines genialen Robert Gerwig gerade mal vier Jahre vom ‚Spatenstich‘ bis zur Ankunft des ersten Dampfrosses oben am Titisee. Auf den 25 Kilometern zwischen Freiburg und dem Scheitelpunkt bei Hinterzarten werden rund 620 (!) Höhenmeter überwunden, neun Tunnel durchquert und das 222 Meter lange Viadukt über die Ravennaschlucht überbrückt. Erst 1933, mit Einführung der eigens konstruierten schweren Dampflok-Baureihe 85 konnte der Zahnradbetrieb aufgegeben werden. Heute bringen längst die modernen roten Doppelstockzüge die Fahrgäste hinauf nach Titisee. An manch sonnigen Herbst- und Winterwochenenden sind sie brechend voll, was die Bedeutung dieser Strecke für den heutigen Freizeittourismus nachhaltig belegt.

Rascher Strukturwandel einer neuen Zeit

Die Schwarzwälder sind lernfähig. Vor 125 Jahren bei der Eröffnung der Höllentalbahn ebenso wie heute. Denn beinahe schlagartig veränderte sich eine jahrhundertealte Struktur. So wie sich die Gäste ‚aus der Stadt‘ einst an der romantisch verklärten Idylle einer unbekannten Bergwelt erfreuten, so wie 1891 ein Dr. Pilet, französischer Konsulatssekretär in Norwegen, die ersten Schi auf den Feldberg brachte oder Studenten mit dem Rucksack auf die Aussichtspunkte zogen, so erkannten auf der anderen Seite die Einheimischen die Chance auf eine neue, zusätzlichen Einnahmequelle. Um die Stationen und Bahnhöfe im ‚Laubsägle-Stil‘ entstanden bald schon Ansiedlungen und völlig neue Ortskerne. Aus Bauerwirtschaften wurden respektable Gasthöfe, die ersten Hotels entstanden. Titisee, Hinterzarten mögen beispielhaft stehen für diese Entwicklung. Auf dem Feldberg gelten Fanny Mayer und ihr aufstrebender ‚Feldbergerhof‘ bis heute als Paradebeispiel der ‚neuen Zeit‘: 100 Gästebetten, welch ein Fortschritt! Der Schwarzwaldverein trug zusätzlich zur Bekanntheit der Region bei, baute rasch Wege, Aussichtsplätze, Türme, beschilderte Pfade für die wandernden ‚Städter‘. Auch wenn man anfänglich noch unglaubliche zweieinhalb Stunden von Freiburg hinauf nach Titisee brauchte, der Tourismus florierte. Hatte einen der Zug erst einmal bis hierher gebracht, dann kam man auch weiter bis ans Ziel: Mit der Postkutsche, mit dem hoteleigenen Schlittengespann, bald mit den ersten Automobilen. Auf frühen, eckigen Bussen liest man die werbewirksame Aufschrift ‚Höhenverkehr Titisee-Hinterzarten‘.

Schwarzwald wird Hochburg des Wintersports

Vor allem die Wintersportler zog es aus den Städten hinauf auf die Höhen. Rodelbahnen und Sprungschanzen wurden gebaut. Tausende verfolgten bald schon die kühnen Sprünge wagemutiger Männer mit dieser merkwürdigen Technik weit nach vorne gestreckter Arme. Schlittschuh-Bahnen lockten, alpine Meisterschaften wurden ausgetragen und im kleinen Schollach baute der Schneckenhofwirt den ersten Schilift der Welt. Kameramann Sepp Allgaier drehte hier seine ersten großen Winter- und Schifilme, richtungsweisende Dokumentationen die ihre Werbewirksamkeit nicht verfehlten. Alte Schwarzweißfotos dokumentieren den Massenansturm, angezogen auch von manchen Kuriositäten, die heute allein schon aus Sicherheitsgründen undenkbar wären: Flugzeugstarts auf dem zugefrorenen Titisee, Autorennen an gleicher Stelle.

6 Millionen im 30-Minuten-Takt

Auch wenn die Winterfreuden spektakulärer waren, die ‚Sommerfrischler’ zog es ebenfalls durchs Höllental. Und über die später gebauten Verlängerungsstrecken erreichten Sonderzüge nun auch Luftkurorte wie Altglashütten, Schluchsee oder Lenzkirch. ‚Milchwirtschaften‘ und blau-weiße Umkleidekabinen in den ersten Freibädern wurden für die Gäste eingerichtet, Kurparks und Promenaden gebaut, Konzerte und Freilichtspiele veranstaltet. Längst haben sich solche Freizeit-Vorlieben geändert… Doch die Schwarzwälder haben den Wandel stets mitgemacht, sind auf der ‚Höhe der Zeit‘ geblieben und haben die zeitgemäßen touristischen Herausforderungen angenommen. Die Höllentalbahn allerdings ist geblieben. Zuverlässig bringt sie Wanderer, Mountainbiker und Snowboarder hinauf, entlässt sie ins neue Badeparadies und holt sie auch wieder ab: vom Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht, nach bunten Seenachtsfesten oder schlicht vom Wochenendausflug. Sechs Millionen Fahrgäste jährlich nutzen heute den 30-Minuten-Takt.


Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Erstes Weltcup-Skispringen der Damen in Hinterzarten

Skisprung-Weltcup der Damen – Hinterzarten erwartet die Weltelite in der noch jungen Nordischen Sportart. Bild: (c) FIS

 Aktuell: Nach der wetterbedingten Absage der Weltcups in der Nordischen Kombination und des Damenspringens in Schonach werden beide Damenwettkämpfe in Hinterzarten ausgerichtet.

Der Weltcup im Skisprung der Damen startet in diesem Winter in die erste Saison. Hinterzarten, seit 1982 Gastgeber des Sommerskispringen, ist einer der Veranstaltungsorte. Die Rothaus-Schanze im Adler-Skistadion (K 95 ) wird am 07. und 08. Januar 2012 nach Lillehammer die zweite und dritte Station von insgesamt 14 Wettbewerben sein. Bei den Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften 2010 fand der erste große Skisprungwettbewerb für die Damen in Hinterzarten statt und im Januar 2011 waren sie bei einem COC zu Gast in dem Hochschwarzwaldort. Viele der Starterinnen dieser beiden Wettbewerbe werden auch beim Weltcup wieder in dem Hochschwarzwald am Start sein. Mehrere Nationen haben auch im Sommer auf der mit Matten belegten Schanze Trainingskurse absolviert und sich mit der Sprunganlage vertraut gemacht. Der Ski-Club und das Organisationskomitee in Hinterzarten freuen sich über das Vertrauen, das vom Internationalen Skiverband (FIS) und vom Deutschen Skiverband (DSV) entgegengebracht werden.

Der Hinterzartner OK-Chef Hermann Wehrle: „Dass Hinterzarten zu den Veranstaltungsorten für den Weltcup im Skisprung der Damen gehört ist für Hinterzarten ein großer Vertrauensbeweis und zugleich auch Verpflichtung mit unseren Beitrag dazu zu leisten, dass der Damen-Skisprung als die jüngste FIS-Weltcupserie ein Erfolg wird.“

Der Blick geht aber bereits weiter, denn im Sommer 2012 wird der Team-Wettkampf des FIS Sommer-Grand-Prix als Mixed-Wettkampf eine Weltpremiere erleben. Die Damen werden im Rahmen des Grand Prix in Hinterzarten vom 17.-19. August 2012 außerdem auch in einen Einzelwettbewerb starten.

Für die beiden Weltcups am 07. und 08. Januar 2012 sind folgende Startzeiten vorgesehen (Änderungen vorbehalten):

Samstag, 07.01

08:00 Uhr Offizielles Training
09:00 Uhr Probedurchgang
09.45 Uhr 1. Durchgang
10:45 Uhr Finale

Sonntag, 08.01

13:00 Uhr Probedurchgang
14:00 Uhr 1. Durchgang
14:45 Uhr Finale

Information: www.damenweltcup.de

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Am Feldberg erfunden: Wandern ohne Gepäck

„Erste Schwarzwald-Wanderidee“ gab vor 40 Jahren den Anstoß für einen weltweiten Wandertrend – Jubiläumsfeier am 11. September am Feldberg.

Ideen muss man haben

Vor 40 Jahren entwickelten zwölf Hoteliers im Hochschwarzwald eine Idee, wie das Wandern auch für Menschen attraktiv werden könnte, die nicht tagelang schwere Rucksäcke durch die Landschaft schleppen wollten. Statt „Naturburschen“ wollte man neue Gäste gewinnen, die auch das anspruchsvolle Essen und den Hotelkomfort schätzten. „Wandern ohne Gepäck“ war geboren. Seit 1971 hat sich diese Idee in aller Welt verbreitet.

Kein Wanderveranstalter, der sie nicht im Programm hätte, keine ernst zu nehmende Wanderregion in Deutschland, die sie nicht anbietet. Als „Erste Schwarzwald-Wanderidee“ wird die ursprüngliche Wanderroute rund um den Feldberg noch heute vermarktet.
Noch heute die gleiche Route

Gut 160 Kilometer sind auf neun Etappen zwischen 13 und 23 Kilometer aufgeteilt. Ohne schweres Gepäck können Wanderer die schönsten Panoramawege, Bergwiesen, die höchsten Schwarzwaldgipfel, Schluchten und Seen aneinanderreihen. Auch für Genusswanderer sind die 400 bis 950 Meter Anstiege pro Etappe zu meistern.

Ziel: neue Gästegruppen gewinnen

Aus den ursprünglich zwölf Hotels sind neun geworden, vier sind seit Anfang dabei. Hubert Albiez vom Waldhotel am Notschreipass: „Die Absicht der Gründer war, anspruchsvolle neue Gäste für ihre gehobenen Hotels zu gewinnen. Die Anreise per Bahn nach Hinterzarten oder Titisee war von Anfang an Teil des Konzeptes.“

Noch heute werben die Hoteliers gemeinsam über Zeitungsinserate in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Auf dem gemeinsamen Internetauftritt www.wanderidee.de stehen auch alle Streckendaten für GPS-Geräte oder als Google Earth-Karten für Handy oder Navi zur Verfügung.
Bequem den Südschwarzwald erkunden

Neben der neuntägigen Gesamtrunde werden heute auch drei-, fünf- oder siebentägige Arrangements angeboten. Bewährt hat sich die „1. Schwarzwald-Wanderidee“ auch als eine Art Schnupperangebot. Albiez: „Wanderer kommen anschließend oft gezielt für einen längeren Urlaub in ihr Lieblingshotel von der Tour zurück.“

Als neues Angebot wollen die „Wanderprofis“ nun auch Arrangements für mehrtägige Wanderpausen oder Urlaubsangebote mit Standortwanderungen entwickeln. Alle neun sind als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Fünf haben sich als „Naturparkwirte“ der regionalen Gastronomie besonders verschrieben. Albiez: „Die Kombination aus kulinarischen Genüssen, hochwertigen Wellnessangeboten und Wandern in der Schwarzwälder Landschaft zeichnet das Angebot der Wanderprofis aus.“
Jubiläumsfeier

Zum 40. Jubiläum am 11. September soll bei einer Feier am Feldberg nun noch ein medienwirksamer „Wanderbotschafter“ gekürt werden.

Die Hotels der „Wanderidee“

Rund um den Feldberg auf 160 Kilometern

Etappe 1: Titisee – Hinterzarten, 21 km, 572 Hm

Etappe 2: Hinterzarten – Feldberg, 13 km, 757 Hm

Etappe 3: Feldberg – Notschrei, 23 km, 503 Hm

Etappe 4: Notschrei – Wieden, 21 km, 747 Hm

Etappe 5: Wiedener Eck – Todtnau-Fahl, 23 km, 638 Hm

Etappe 6: Todnau – Todtmoos, 22 km, 950 Hm

Etappe 7: Todtmoos – Höchenschwand, 23 km, 841 Hm

Etappe 8: Höchenschwand – Rothaus, 14 km, 433 Hm

Etappe 9: Rothaus – Titisee, 21,5 km, 643 Hm
Arrangements Wandern ohne Gepäck

Die Startorte sind individuell wählbar. Die Angebote beinhalten die Übernachtungen mit Frühstück, Gepäcktransport und Gästekarte pro Person im Doppelzimmer. Die Pauschalen sind buchbar über Hochschwarzwald Tourismus in Hinterzarten oder Original Schwarzwald in Sulzburg, www.wanderidee.de.

Naturparkwirte

Dazu gehören: Waldhotel am Notschreipass, Schwarzwaldgasthof Rössle, Wiedener Eck, Akzent Hotel Lawine, Brauereigasthof Rothaus.

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus

Auftakt-Pressekonferenz in Hinterzarten: ROTHAUS FIS Grand Prix powered by EUROPA-PARK

Jürgen Mack, Tom Hilde und Kamil Stoch mit Charly und der Euromaus. Bild: Europa-Park

 Mit der Auftakt-Pressekonferenz ist am 4. August 2011 das 30. Sommerskispringen, der Rothaus FIS Grand Prix powered by Europa-Park, in Hinterzarten (5. bis 7. August) eröffnet worden. Neben Athleten und Trainern aus Norwegen, Polen und Deutschland begrüßten der Hinterzartener Bürgermeister Klaus-Michael Tatsch sowie Jürgen Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park in Rust, der zusammen mit der Staatsbrauerei Rothaus Hauptsponsor des Wettbewerbes ist, die internationalen Journalisten.

Hochkarätige Gäste standen am 4.08.2011 bei der Eröffnungs-Pressekonferenz zum ROTHAUS FIS Grand Prix powered by EUROPA-PARK 2011 in Hinterzarten im Blickpunkt.
Ihren Dank richteten Klaus-Michael Tatsch und Jürgen Mack an alle Helfer und Unterstützer. Beide wünschten den Veranstaltern eine erfolgreiche Fortführung des traditionsreichen Wettkampfes. „Das Sommerskispringen ist für Hinterzarten immer das Highlight des Jahres – und das seit 30 Jahren“, hob der Hinterzartener Bürgermeister die Bedeutung des internationalen FIS Skispringens für die Gemeinde hervor. Sein besonderer Dank ging im Jubiläumsjahr an den ausrichtenden Verein SC Hinterzarten und die vielen ehrenamtlichen Helfer in der Region.
Jürgen Mack erläuterte seine Unterstützung für den FIS-Grand-Prix im Schwarzwald: „Wir engagieren uns, weil wir zwischen dem Europa-Park und dem Sommerskispringen viele Gemeinsamkeiten sehen. Sowohl beim Skispringen als auch im Europa-Park gelten ähnliche Maßstäbe: Bei beiden geht es um rasante Fahrten aus großen Höhen, hohe Geschwindigkeiten und um Adrenalin.“
Den internationalen Spitzensport repräsentierten der neue norwegische Cheftrainer Alexander Stöckl mit seinem Athleten Tom Hilde sowie Polens Cheftrainer Lukasz Kruczek mit Kamil Stoch und DSV-Bundestrainer Werner Schuster.
Durch die Bank sind die drei Trainer mit den Vorbereitungen ihrer Teams und den ersten Saisonergebnissen zufrieden. Werner Schuster: „Wir sind voll im Plan, mit Severin Freund und Richard Freitag haben sich aktuell zwei junge Athleten sehr gut positioniert.“ In der Gesamtwertung des FIS Grand Prix rangiert Freund auf Position fünf, Freitag belegt Rang acht.
Die durch eine Sehnenreizung im linken Knie bedingte Zwangspause von Lokalmatador Martin Schmitt (SC Furtwangen) sieht der DSV-Bundestrainer gelassen: „Es ist natürlich schade, dass Martin ausgerechnet in Hinterzarten nicht antreten kann, aber er muss sein Knie jetzt komplett auskurieren, damit der weitere Saisonverlauf nicht beeinträchtigt wird.“

Quelle: Europa-Park

© 2021 EXPEDITION R

Theme von Anders NorénHoch ↑