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Schlagwort: Baden-Baden

Erstflug der Pobeda Airlines zwischen Moskau (VKO) und Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) am 19. Oktober feierlich empfangen

Europa-Park Inhaber Roland Mack freut sich gemeinsam mit Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung, dem Geschäftsmann Igor Rothmann sowie dem Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup über die neue Fluglinie, durch die Deutschlands größter Freizeitpark künftig auch für zahlreiche Besucher aus Russland gut erreichbar ist.  Bild: Europa-Park

Europa-Park Inhaber Roland Mack freut sich gemeinsam mit Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung, dem Geschäftsmann Igor Rothmann sowie dem Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup über die neue Fluglinie, durch die Deutschlands größter Freizeitpark künftig auch für zahlreiche Besucher aus Russland gut erreichbar ist. Bild: Europa-Park

Mit Wasserfontänen der Flughafenfeuerwehr wurde letzten Donnerstag der aus Moskau ankommende Flug DP 815 der neu am FKB operierenden Fluggesellschaft Pobeda Airlines, mit 180 Fluggästen an Bord am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) feierlich empfangen. Nach der Landung durchschnitt die Crew dieses Erstfluges gemeinsam mit Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung und weiteren Ehrengästen unter großem Beifall das Pobeda Airlines Band. Als Willkommenspräsent erhielt die Crew FKB-Schlüsselbänder mit einem kleinen, für die Region typischen, Schwarzwälder Bollenhut und durfte sich über das traditionelle Brot und Salz Gastgeschenk freuen. Eine Besonderheit und auch auf dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) erstmalig praktiziert wurde dann noch die anschließende Weihe des Flugzeugs durch einen orthodoxen Priester.

Um 15:40 Uhr hieß es dann schon wieder „ready for take off“ und der Pobeda Airlines Flug DP 816 startete mit 160 Passagieren an Bord zurück nach Moskau. Nach diesem erfolgreichen Erstflug, freute sich Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung: „Der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden ist Verkehrsinfrastruktur für die Region und es ist uns als Betreiber wichtig, Flugverbindungen anzubieten, die den Kontakt und den Austausch zwischen den Menschen unterschiedlichster Kulturen ermöglichen und damit das Verständnis füreinander fördern. Durch die neue Anbindung nach Moskau ist hier nun ein weiterer großer Schritt getan, denn Sotschi die Partnerstadt Baden-Badens und Karlsruhes Partnerstadt Krasnodar sind ab sofort wesentlich schneller zu erreichen.“

Auch Europa-Park Inhaber Roland Mack verfolgte am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden die Landung der ersten Maschine aus Moskau. „Bei uns im Europa-Park hat Russland einen festen Platz und ist Teil unseres europäischen Themenkonzeptes. Nicht nur für Deutschlands größten Freizeitpark, sondern für den gesamten Tourismus in der Region hat diese neue Flugverbindung großes Potenzial. So setzen wir in Zukunft auch auf ein steigendes Interesse russischer Gäste und bauen mit „Rulantica“, der neuen Wasserwelt des Europa-Park, und einem neuen Erlebnishotel mit über 1.300 Betten unser touristisches Angebot weiter aus.“

Die Fluggesellschaft Pobeda Airlines, eine hundertprozentige Tochter der staatlichen Aeroflot, fliegt seit dem 19. Oktober neu jeweils dienstags, donnerstags und sonntags nonstop ab Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) nach Moskau-Vnukovo (VKO). Über das dortige Drehkreuz gibt es dann attraktive Umsteigeverbindungen z.B. nach Sotschi, der Partnerstadt von Baden-Baden. Zum Einsatz kommt eine moderne Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen. Buchbar sind die Flüge ab sofort unter www.pobeda.aero.

Quelle: Europa-Park

 

Tipps für den Pfingsturlaub im Schwarzwald

Der Schwarzwald - Bild: EXPEDITION R / Thorsten Reimnitz

Der Schwarzwald – Bild: EXPEDITION R / Thorsten Reimnitz

Viel zu erleben gibt es in nächster Zeit im Schwarzwald. Diese Veranstaltungen sind angekündigt:

Pfingstfestspiele Baden-Baden

Klassik auf Weltniveau: Die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig und namhafte Solisten treten vom 13. bis 20. Mai im Festspielhaus Baden-Baden auf. Bei den Pfingstfestspielen brilliert auch Bassbariton Erwin Schrott in der Neuinszenierung der Oper „Mefistofele“ von Arrigo Boito. Das Budapest Festival Orchestra interpretiert Mozarts „Requiem“. Violinist Daniel Hope widmet sein Konzert dem Violinvirtuosen Yehudi Menuhin. Angebote und Tickets unter Tel. 07221.3013101, www.festspielhaus.de

Familienurlaub mit Kanonendonner

Lebendige Landeskunde im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach: Mit Schaukämpfen und Kanonendonner versetzen die „Heckerleute“ aus Offenburg die Besucher am 15. Mai in Staunen. Die zahlreichen Akteure in historischen Gewändern entführen in die Zeit um 1848: Sie lassen die Badische Revolution und ihren Anführer Friedrich Hecker noch einmal aufleben. Weniger abenteuerlich geht es beim Pfingstferienprogramm zu: Vom 17. bis 28. Mai lässt sich jeden Tag ein traditionelles Handwerk kennenlernen. Mehr Infos unter Tel. 07831.93560, www.vogtsbauernhof.de

Mühlenromantik im Schwarzwald

Malerische Mühlen liegen an vielen Bachläufen im Schwarzwald. Beim 23. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag sind viele Mühlen zur Besichtigung geöffnet. Gefeiert wird ganz unterschiedlich: An der Unteren Kapfenhardter Mühle bei Schömberg im nördlichen Schwarzwald beginnt der Mühlentag mit einem Gottesdienst, es gibt Live-Musik und regionale Spezialitäten. In Tennenbronn im mittleren Schwarzwald wandern Interessierte auf sieben Kilometern zu den rund 40 Mühlen, die es dort einst gab. Wie mit Wasserkraft Holzstämme bearbeitet werden, ist in der Kingenhof-Säge bei Hinterzarten im südlichen Schwarzwald zu sehen. Alle Angebote unter www.schwarzwald-tourismus.info

„MaiWein“ an der Badischen Weinstraße

Mit dem Frühling hat auch die Zeit der Weinfeste und Winzerhocks begonnen. Die Veranstaltungsreihe „MaiWein“ lockt mit Kellerführungen, Wanderungen und Weinproben an die Badische Weinstraße. Ein besonderes Highlight: Die deutsche Weinkönigin Josefine Schlumberger lädt am 14. Mai in ihren Heimatort Sulzburg im Markgräflerland zur „kulinarischen Weinwanderung“ ein. Die Vielfalt der Kaiserstühler und Tuniberger Weine vom Westrand des Schwarzwaldes lässt sich bei den „Ihringer Weintagen“ entdecken: Vom 27. bis 30. Mai gibt es in den Höfen und Lauben des Kaiserstühler Winzerorts regionale Spezialitäten für jeden Gaumen. Mehr Infos unter Tel. 0761.8964693, www.badische-weinstrasse.de

Mit der Familie im Schwarzwald wandern

Den Pfingsturlaub können Familien für erlebnisreiche Wanderungen im Schwarzwald nutzen. Denn die beliebte Hornberger Wanderwoche vom 16. bis 21. Mai fällt in diesem Jahr in die Pfingstferien. Die kostenlosen fünfstündigen Exkursionen schließen den „Lauterbacher Wandersteig“, die Genießerpfade „Peterstaler Schwarzwaldsteig“ und „Waldpfad Groppertal“ und den Erlebnispfad entlang der legendären Schwarzwaldbahn ein. Zwei Übernachtungen und freie Fahrt mit Bus und Bahn im gesamten Schwarzwald sind in Privatpensionen ab 70 Euro zu buchen. Weitere Angebote bei der Touristinfo Hornberg, Tel. 07833.79344, www.hornberg.de

Zaubern lernen: Schwarzwälder Kirschtortenkurs

Sie ist das Aushängeschild der ganzen Ferienregion: die Schwarzwälder Kirschtorte. Die Zubereitung der süßen Kreation aus Sahne, Biskuit, Kirschen, Schokolade und viel Kirschwasser grenzt an Zauberei. Wer diese erlernen möchte, ist beim „Schwarzwälder Kirschtortenkurs“ in Höchenschwand im Süden der Ferienregion richtig. In der Konditorei „Dorfschmiede“ dürfen Interessierte unter Anleitung von Profis ihre eigenen Torten-Kunstwerke zaubern. Und zwar ab 18. Mai immer donnerstags um 16 Uhr in den geraden Kalenderwochen. Anmeldung unter Tel. 07672.1481, www.hoechenschwand.de

Auf ein „Tête à Tête“ nach Rastatt

Mit Akrobatik, Jonglage, Musik, Comedy, Tanz und Kabarett lockt das internationale Straßenfestival „Tête à Tête“ in die Barockstadt Rastatt. Die Spielorte sind vom 24. bis 29. Mai in der Innenstadt und rund um das Barockschloss verteilt. Zwischen 13 und 20 Uhr ist das Programm jeweils kostenlos, nur für die Abendveranstaltungen wird Eintritt verlangt. Infos unter Tel. 07222.9721220, www.tete-a-tete.de

Rennfieber in Iffezheim

Nur wer gut aus den Startboxen kommt, hat beim „Frühjahrsmeeting“ in Iffezheim Siegchancen. Auf der Galopprennbahn bei Baden-Baden ist eine glamouröse Atmosphäre und Nervenkitzel garantiert: Vom 25. bis 29. Mai treffen sich die Jockeys zum internationalen Galopprennen. Infos unter Tel. 07221.275200, www.baden-racing.com

Mit einem „Schnäpsli“ wandert es sich fröhlicher

Zu den alten Bauernhöfen im Schwarzwald gehört meist auch ein generationenaltes Recht zum Brennen von Obstschnäpsen. Entlang des 20 Kilometer langen „Obstbrennerwegs“ um Nordrach liegen gleich 14 Brennereibetriebe. Am 26. Mai laden sie zum „Brennhislitag“ ein. Zur Saisoneröffnung wandert man über Streuobstwiesen, genießt die Aussichten auf die Tallandschaft und die Berge des mittleren Schwarzwaldes. Dabei lässt man sich Schnäpse, Liköre und Köstlichkeiten aus der Hofküche servieren. Einen Flyer mit Angeboten von geführten Wanderungen am „Tag der offenen Tür“ gibt es bei der Touristen-Information Nordrach, Tel. 07838.929921, www.nordrach.de

Erdbeerfest in Oberkirch

Rund um Oberkirch am Westrand des mittleren Schwarzwaldes werden jährlich 5000 Tonnen Erdbeeren geerntet. Am 28. und 29. Mai steht die Oberkircher Innenstadt beim 18. Erdbeerfest ganz im Zeichen der „Königin der Früchte“. Konditoren, Gastronomen und regionale Selbstvermarkter bieten an diesem Wochenende allerlei Köstlichkeiten mit Erdbeeren an. Mehr Infos unter Tel. 07802.82600, www.renchtal-tourismus.de

Kurhaus Hinterzarten: Sascha Wussow malt Rock´n´Roll

Kräftige Farben, Graffiti-Elemente und Textausschnitte prägen die Werke von Alexander „Sascha“ Wussow. Der Sohn des Schauspielers Klausjürgen Wussow aus der „Schwarzwaldklinik“ vergleicht seinen Malstil gern mit „Rock´n´Roll“. Bei seinen Bildern setzt der 51-jährige Wiener, selbst Schauspieler, vor allem auf Acryl und Spray. Seine Bild-Serie „Life is a Journey“ ist bis zum 29. Mai im Kurhaus Hinterzarten zu sehen. Angebote für einen Kurzurlaub unter Tel. 07652.12060, www.hochschwarzwald.de

Hier macht´s die Milch

Vom 1. bis 5 Juni dreht sich in der Dreisamtalgemeinde Stegen alles ums Thema Milch: Bei den ersten Milchtagen erlauben zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe einen Blick in ihre Produktion und verwandeln sich in „Lernorte“ für Familien und Schulklassen. Wie lange dauert es, bis aus einem Kälbchen eine Milchkuh wird? Und wie genau funktioniert eigentlich das Melken? Gekrönt werden die Milchtage am 4. Juni durch die Wahl der ersten „Dreisamtäler Milchkönigin“: Die Bewerberinnen stellen sich einer Fach-Jury vor, die Wahl trifft aber das Publikum. Moderiert wird die Veranstaltung von Schwarzwald-Botschafter Hansy Vogt. Mehr Infos unter Tel. 0761.88892279, www.milchtage-stegen.de

Willkommen im Mittelalter: Maximilian Ritterspiele in Horb

Flötenklänge, Ritterrüstungen und farbenprächtige Kostüme: Mit rund 30.000 Besuchern trägt Horb am Neckar vom 17. bis 19. Juni das wohl schillerndste Mittelalterfestival Europas aus. Der Ort im romantischen Neckartal verwandelt sich in einen großen Mittelalter-Schauplatz. Prächtige Edelfrauen, geharnischte Ritter und Spielleute ziehen durch die Stadt. Geschichtlicher Anlass ist der „Horber Vertrag“ aus dem Jahr 1498: König Maximilian besiegelte damit die Thronfolge für das damalige Herzogtum Württemberg. Angebote und Termine unter Tel. 07451.901200, www.ritterspiele.com

Der „Wilde Westen“ beginnt in Karlsruhe

Um ein Tipi-Zelt schleichen, zum Western-Saloon reiten und dort das Tanzbein schwingen: Der „Wilde Westen“ ist bis 3. Oktober hautnah im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe zu erleben. Die große Familienausstellung „Cowboy & Indianer – Made in Germany“ zeichnet die Geschichte der deutschen Wild-West-Faszination nach und macht den Mythos spielerisch erlebbar. Dank Schminke werden die Kleinen selbst zu Cowboy oder Indianer. Mehr Infos unter Tel. 0721.37205383, www.karlsruhe-tourismus.de

Quelle: Schwarzwald Tourismus

Schwarzwälder Kunst-Highlights in 2014

Julia Stoschek Collection im ZKM

Mit rund 60 zentralen Werken internationaler Videokunst präsentiert sich die noch junge Privatsammlung der Düsseldorferin Julia Stoschek vom 16. März bis 22. Juni im ZKM in Karlsruhe. Die Julia Stoschek Collection wurde 2007 begründet und legt den Fokus auf zeitbasierte Medien. Im ZKM sind insbesondere jüngste Entwicklungen der Videokunst zu Themen wie „Körper und Geist“, „öffentlicher Raum“, „Umwelt“ und „virtuelle Realitäten“ zu sehen. Großformatige Videoarbeiten, Filme und Rauminstallationen zeigen die Kraft des Videos als künstlerisches Medium. Mit dabei sind Werke von Doug Aitken, Francis Alÿs, Ed Atkins, Monica Bonvicini, Keren Cytter, Cyprien Gaillard, Christian Jankowski, Mike Kelley, Klara Lidén, Tony Oursler, Mathilde ter Heijne, Andro Wekua und Tobias Zielony. Weitere Infos unter www.zkm.de

 

Vom Sprechen und Handeln: Joseph Beuys & Co.

Joseph Beuys, Bazon Brock und Wolf Vostell sind schon in den 60er Jahren gemeinsam aufgetreten, um aus unterschiedlichen Perspektiven für die radikale Emanzipation des Individuums und eine grundlegende Revolutionierung des Lebens zu werben. In Aktionen und Ausstellungen thematisierten sie ihre persönlichen Kriegserfahrungen, aber auch Holocaust und totalitäre Systeme. Nun sind die drei bedeutenden Aktionskünstler der Nachkriegszeit erstmals im ZKM in Karlsruhe in einer gemeinsamen Schau zu sehen. Die Ausstellung beleuchtet die drei verschiedenen Positionen zum Zusammenhang von Sprechen und Handeln. Die Ausstellung „Aktion Demonstration Partizipation“ ermöglicht so eine neue Perspektive auf die performativen Künste. Zu sehen ist die Ausstellung vom 24. Mai bis 5. Oktober. Weitere Infos unter www.zkm.de

 

Edgar Degas in Karlsruhe

Mit Edgar Degas wird einer der größten französischen Maler des 19. Jahrhunderts in der Kunsthalle Karlsruhe in einer Einzelausstellung präsentiert. Gezeigt werden vom 8. November 2014 bis 1. Februar 2015 rund 100 hochkarätige Werke aus 50 Jahren Schaffenszeit. Die Werke stammen aus dem Bestand der eigenen Sammlung und werden durch Leihgaben aus bedeutenden internationalen Museen und Privatsammlungen ergänzt. Die Ausstellung „Klassik und Experiment“ geht der Frage nach, wie weit Degas einer traditionellen Bildkomposition sowie Maltechnik folgte und wo er neue Wege einschlug und eigene experimentelle Verfahren entwickelte. Im Fokus stehen dabei seine Porträts und Landschaften, aber auch seine Kopien und Historienbilder. Weitere Infos unter www.kunsthalle-karlsruhe.de

 

Street-Art in Baden-Baden

Überdimensional große Gesichter blicken in Baden-Baden von Häuserwänden, Mauern und Kirchtürmen. Mit der Kunstaktion „Unframed in Baden-Baden“ stört Street-Art-Künstler JR die Kurstadt-Idylle auf. Das Manöver kommt nicht von ungefähr, denn parallel zeigt das Frieder Burda Museum bis 29. Juni eine Retrospektive des Pariser Ausnahme-Künstlers mit Fotos, Videos sowie fortlaufenden Projekten. Mit den Plakaten im Außenraum geht er auf die Stadtgeschichte ein und thematisiert die Beziehung zum französischen Nachbarn: Da drängen französische Soldaten an einem Treppenaufgang in die Stadt oder kämpfen am Bach Oos gegen eine drohende Überflutung. Seine riesigen Schwarz-Weiß-Porträts platziert der innovative Künstler an zahlreichen Orten des öffentlichen Raums – vom Times Square in New York bis zur Armensiedlung in Rio de Janeiro. Weitere Infos gibt es unter www.museum-frieder-burda.de

 

„Wanderer zwischen den Welten“: Salvador Dalί im Hochschwarzwald

In der Ausstellung „Wanderer zwischen den Welten – ein Querschnitt des graphischen Schaffens von Salvador Dalί“ sind mehr als 300 Exponate aus einer der weltweit größten Privatsammlungen des Rheinland-Pfälzischen Kunstsammlers Heinz Ess zu Salvator Dalί vom 10. April bis 1. Juni im Kurhaus Hinterzarten östlich von Freiburg zu sehen. Die Werkschau bietet einen repräsentativen Querschnitt zum graphischen Oeuvre des wohl bedeutendsten Vertreters des Surrealismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als exzentrische wie geniale Persönlichkeit hat Dalί seine Zeitgenossen verstört wie begeistert. Zu sehen sind in Hinterzarten seine wichtigsten, komplett erhaltene Werkzyklen wie „Die göttliche Komödie“, „Don Quichotte“, „La Punitaire“, „Zehn Rezepte der Unsterblichkeit“ sowie „Los Caprichos“. Weitere Infos unter www.hochschwarzwald.de

 

Gerhard Richter in der Fondation Beyeler

Ausflugstipp für kunstsinnige Schwarzwaldurlauber: Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel zeigt vom 18. Mai bis 7. September die bisher größte Ausstellung zum Werk Gerhard Richters in der Schweiz. Darin sind verschiedene Serien, Zyklen und Installationen aus allen Schaffensperioden vereint. Zu sehen sind Portraits, Stillleben und Landschaften, aber auch abstrakte Werke. In den ausgesuchten Objekten zeigt sich das ganze Spektrum der Farben- und Formensprache sowie die thematische und stilistische Vielfalt des heute 82-jährigen Malers, Fotografen und Bildhauers. Sie reicht von fotorealistischen Bildern, verfremdeten Foto-Abmalungen über abstrakte Gemälde bis hin zu Installationen sowie Glas- und Spiegelobjekten. Richters Werk scheint voller Widersprüche, da er seine diversen Maltechniken nicht kontinuierlich entwickelte und immer wieder auf frühere Verfahrensweisen zurückgriff. Charakteristisch für sein gesamtes Oeuvre ist jedoch die immer wieder neue, forschende und experimentelle Auseinandersetzung mit der Realität. Weitere Infos unter www.fondationbeyeler.ch

 

Hundertwasser und Ernst Fuchs bei Messmer

Zwei Wiener Malerfürsten zu Gast im Schwarzwald: Vom 5. April bis 14. September ist eine gemeinsame Werkschau von Friedensreich Hundertwasser und Ernst Fuchs in der Messmer Foundation in Riegel am Kaiserstuhl zu sehen. In der ehemaligen Brauerei sind Werke aus allen Schaffensperioden der Künstler, die zeitlebens Weggefährten waren, ausgestellt. Hundertwassers Bilder zeichnen sich durch ihre intensive Farbwirkung aus, wobei ihre Leuchtkraft durch den Einsatz von Komplementärfarben noch verstärkt wird. Keine Linie ist bei ihm gerade, keine Form geometrisch exakt. In seinen farbenfrohen Kompositionen fügen sich die unregelmäßigen Formen zu ganzen Stadtlandschaften. Ernst Fuchs gilt als Mitbegründer der Wiener Schule des „Phantastischen Realismus“. In seinen Kompositionen, die häufig auf biblischen, mystischen oder astrologischen Motive gründen, finden sich klassische Motive oft stark verfremdet. Weitere Infos unter www.kunsthallemessmer.de

 

Lichtspiele im Museum Biedermann

Das Museum Biedermann in Donaueschingen beherbergte früher ein Kino. Daher passt die Ausstellung „Lichtspiele“ besonders gut in diese Räumlichkeiten. Fünf internationale Künstler zeigen hier vom 16. März bis 2. November in Installationen, Skulpturen und Gemälden, wie sich Licht einfangen und in künstlerischen Formen transformieren lässt. Die Essener Künstlerin Annette Sauermann präsentiert Lichtobjekte mit raumgreifender Wirkung. Bekannt wurde sie mit ihren „Lichtfallen“ aus Beton, Papier oder Plexiglas. Der Italiener Pizzi Cannella bannt das Licht von Kronleuchtern in großformatige Gemälde. Zu sehen sind außerdem Installationen des französischen Lichtkünstlers François Morellet, der in Moskau gebürtigen Londoner Künstlerin Nika Neelova und des in Pretoria geborenen Wim Botha. Weitere Infos unter www.museum-biedermann.de

 

125-jähriges Jubiläum der Malerkolonie Grötzingen

1889 ließen sich Karlsruher Maler in dem Dorf Grötzingen, das damals noch nicht zur Stadt Karlsruhe gehörte, nieder. Friedrich Kallmorgen, Gustav Kampmann, Margarethe Hormuth-Kallmorgen, Otto und Jenny Fikentscher, Franz Hein und Karl Biese wurden zu den Begründern der Grötzinger Malerkolonie. Auch wenn einige von ihnen ab 1905 Grötzingen wieder verließen, wirkt dieser Künstlerzusammenschluss bis heute nach. Im „Malerdorf Grötzingen“, heute ein Stadtteil von Karlsruhe, existiert nach wie vor eine lebendige Kunstszene. Anlässlich des Jubiläums veröffentlicht die Kunsthistorikerin Roswitha Zytowski 2014 die Monografie „Künstlerinnen und Künstler in Grötzingen – die vergangenen 30 Jahre“. Im Rahmen der „Grötzinger Musiktage“ gibt es am 28. Juni eine Künstlerpräsentation rund um das Schloss Augustenburg. Unter dem Motto „125 Jahre Malerkolonie: Grötzingen feiert“ sind vom 14. und 27. September die Ateliers geöffnet und locken mit vielen Highlights. Ausgestellt wird zudem in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und in der Städtischen Galerie. Infos unter www.groetzinger-kuenstler.de

 

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

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