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Schlagwort: Titisee

Wintervergnügen für die ganze Familie: Urlaubsziel Titisee im Hochschwarzwald

Mit 1493 Metern ist der Feldberg der höchste Gipfel des Schwarzwaldes. Er liegt im Süden der Ferienregion. Das Gebiet rund um den Feldberg ist das größte zusammenhängende Skigebiet des Schwarzwaldes für Alpinfahrer, Snowboarder und Snowkiter. Beeindruckend ist das Alpenpanorama. - Foto: © Achim Mende Schwarzwald Tourismus/akz-o

Mit 1493 Metern ist der Feldberg der höchste Gipfel des Schwarzwaldes. Er liegt im Süden der Ferienregion. Das Gebiet rund um den Feldberg ist das größte zusammenhängende Skigebiet des Schwarzwaldes für Alpinfahrer, Snowboarder und Snowkiter. Beeindruckend ist das Alpenpanorama. – Foto: © Achim Mende Schwarzwald Tourismus/akz-o

(akz-o) Im Süden des Schwarzwaldes erwartet große und kleine Schneeliebhaber eine herrliche Ferienregion, die alles bietet, was man für einen wunderschönen Winterurlaub braucht: rund 700 Kilometer Langlaufloipen, 300 Kilometer Winterwanderwege, 12 ausgeschilderte Schneeschuh-Trails und modernste Skilifte für mehr als 63 Pistenkilometer. Rund um den Feldberg liegt im Hochschwarzwald das größte Skigebiet nördlich der Alpen, und das lässt absolut keine Wünsche offen.
Wer in dieser Region seinen Urlaub verbringen möchte, findet in Titisee beste Voraussetzungen für einen entspannten und abwechslungsreichen Aufenthalt. Denn der im Volksmund auch ,Wälderstadt‘ genannte Kneipp- und Kurort liegt nur wenige Kilometer von den Skigebieten am Feldberg und den Langlaufloipen entfernt.

Wohnen in fantastischer Lage

Ganz nah am kristallklaren Wasser des Titisees liegt das Maritim TitiseeHotel. Gäste wählen bei den gemütlichen Zimmern zwischen Wald- oder Seeblick – je nach Vorliebe. Im hoteleigenen Café kann man ganz entspannt bei einem Stück original Schwarzwälder Kirschtorte die herrliche Aussicht genießen. Auch wem der Sinn eher nach Bummeln oder Shoppen steht, hat es nicht weit. Vom Hotel aus sind es nur wenige Schritte zur Fußgängerzone von Titisee, wo man das besondere Flair des romantischen Schwarzwaldes genießen und erleben kann.

Hochschwarzwald-Card

Zusätzlich zu den fantastischen Winter- und Schneeangeboten der Region können Urlauber mit der Hochschwarzwald-Card, die auch das Maritim seinen Gästen ab zwei Übernachtungen anbietet, noch viele weitere Highlights genießen. Die Karte bietet nicht nur die kostenlose Nutzung der Skilifte und Ausrüstung für den Langlauf, sondern auch kostenlosen Eintritt zu verschiedenen Schwimmbädern oder originellen Museen der Region.
Eine der Attraktionen, die man mit der Hochschwarzwald-Card kostenlos besuchen kann, ist der Spaß-Park Hochschwarzwald. Hier kann man mit einem ‚Kuhfladenrodler‘ und vielen anderen ‚Downhill-Fungeräten‘ eine rasante Talfahrt erleben – auch, wenn gerade kein Schnee liegt. Eine weitere ganzjährige Attraktion des Hochschwarzwalds ist das ‚Badeparadies Schwarzwald‘ mit riesigen Bade-, Sauna- und Wellnesslandschaften. Insgesamt können mehr als 70 Attraktionen besucht werden – Langeweile hat da keine Chance.

 

Tipps für den erlebnisreichen Schwarzwaldsommer

 

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Erlebnisfreudige Urlauber sind im Schwarzwald genau richtig. Die Ferienregion im Deutschen Südwesten begeistert nicht nur mit ihrer Naturidylle, sondern mit zahlreichen Veranstaltungshöhepunkten rund um Geschichte, Kultur und regionales Brauchtum. Für Genießer lässt sich das Kulturerlebnis leicht mit kulinarischen Gaumenfreuden abrunden. Mehr Infos zu den Sommer-Highlights unter www.schwarzwald-tourismus.info

Orgelfest in Waldkirch
Mehr als 120 Orgeln verwandeln Waldkirch vom 26. bis 29. Juni in eine große Freilichtbühne. Orchestrien, Karussell-, Konzert-, Jahrmarkts- und Kirchenorgeln bringen die Stadt nordöstlich von Freiburg zum Klingen. Seit 1799 der Kirchenorgelbauer Mathias Martin seine Werkstatt eröffnete, hat der Orgelbau in Waldkirch Tradition. 1834 brachten die Gebrüder Bruder den Drehorgelbau in die Stadt. Beim Orgelfest öffnen die Waldkircher Orgelbauer ihre Werkstätten. In der ganzen Stadt werden auf „Spielinseln“ Orgelkonzerte geboten. Orgelspieler aus dem Ausland, aus Japan, USA oder Chile sind dabei. Als Highlight wird die neue Großorgel des Popart-Künstlers Otmar Alt erstmals am Freitag vor dem Elztalmuseum öffentlich präsentiert. Im Museum gibt die Ausstellung „150 Jahre Gebrüder Bruder – Global Player des 19. Jahrhunderts“ faszinierende Einblicke in die Geschichte des Orgelbaus. Mehr Infos unter www.orgelfest-waldkirch.de

Neuer Baumwipfelpfad in Bad Wildbad
Die ausgedehnten Waldlandschaften im nördlichen Schwarzwald lassen sich bald aus einer ganz neuen Perspektive erleben: Im Spätsommer eröffnet auf dem Sommerberg in Bad Wildbad ein neuer „Baumwipfelpfad“. Dabei führt ein breiter Holzsteg auf rund 1200 Metern bis in die Wipfel der Bäume in zwanzig Metern Höhe. Am Ende schraubt sich der Weg spiralförmig zu einer Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe. Der hölzerne Pfad ist auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl befahrbar. Infos zum Eröffnungstermin der neuen Attraktion im Schwarzwald gibt es unter www.die-erlebnis-akademie.de

Kunstwege in der Keramikstadt
Das kleine Städtchen Zell a. H. im mittleren Schwarzwald ist Heimat des weltbekannten Keramik-Dekors „Hahn und Henne“ und seit über 200 Jahren Wirkungsstätte zahlreicher Keramikkünstler. Eine Institution für Kunstkenner sind die „Zeller Kunstwege“: Sie zeigen die Arbeiten international renommierter Künstler im öffentlichen Raum. Mit dabei sind in diesem Jahr 15 Kreative aus Deutschland, Slowenien und China. Petra Göhringer-Machleid aus Ettenheim fertigt abstrakte Installationen aus Beton und Bienenwachs. Der Slowenier Branko Šmon brennt historische Keramiken im Rundofen und Yhi Zeng Lin kreiert fantasievolle Skulpturen aus Alltagsmaterialien, die wie Riesenpflanzen und Blumengirlanden anmuten. Die Landart-Künstler Wolfgang Buntrock und Frank Nordiek aus Hannover schlagen den Bogen zum regionalen Qualitätshandwerk: Im Stadtpark ist ein Exponat aus Materialien der Zeller Keramik zu sehen. Infos: www.zeller-kunstwege.de

Weinerlebnispfad in Bad Krozingen
Landschaftliche und kulturelle Genüsse sind im Schwarzwald eng verknüpft. Das Weinland Baden am Westrand des Mittelgebirges entdeckt man am besten auf einer kulinarischen Weinwanderung. Bad Krozingen südlich von Freiburg hat aktuell einen neuen „Weinerlebnispfad“ eröffnet. Die fünf Kilometer lange Genusstour führt durch die schönsten Reblagen des Markgräflerlandes rund um den Heilkurort im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz. Unterwegs geben Infotafeln Auskunft über Weine und Terroir. Immer donnerstags ist Weinerlebnistag: Vom 19. Juni bis 7. August lässt sich dann eine „Abendliche Weinwanderung mit Weinverkostung und kleinen Häppchen“ zum Preis von 10,90 Euro buchen. Vom 14. August bis 27. November ist eine „Kleine Weinwanderung mit Weinverkostung“ für 5 Euro im Angebot. Mehr Infos gibt es bei der Tourist-Info in Bad Krozingen, Tel. 07633.4008163, www.bad-krozingen.de

Mitreißende Show aus Wasser und Licht
Der Titisee im südlichen Schwarzwald ist vom 8. August bis 7. September zum zweiten Mal Schauplatz eines hochkarätigen Musik-, Licht- und Wasserspektakels: Jeden Abend schießen am Seeufer schillernde Wasserfontänen in den Himmel und werden zur Projektionsfläche für leuchtende Laserfiguren und farbenprächtige Lichteffekte. Untermalt werden sie mit Musik von Klassik über Jazz und Swing bis Rock und Pop. Der Straßburger Veranstalter „Aquatique Show International“ begeistert sein weltweites Publikum schon seit 30 Jahren. Die Show am Titisee ist aber so nur hier zu sehen. Sie wird zweimal täglich geboten: Nachmittags um 14.30 Uhr mit einem kürzeren Programm, nach Einbruch der Dunkelheit mit tollem Farb- und Lichtspiel vor dem Nachthimmel. Tickets kosten nachmittags 5 Euro, für Kinder von sechs bis 15 Jahren 3 Euro, abends ab 10 Euro, für Kinder ab 7 Euro. Mehr Infos unter www.hochschwarzwald.de/…

Tom Sawyer im schwarzen Wald
Im Schwarzwald verwandeln sich Marktplätze, Burghöfe und Parkwiesen im Sommer vielerorts in Freilichtbühnen und Konzertarenen. Das neu gegründete „Regionentheater – aus dem schwarzen Wald“ geht mit „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ auf Tour durch die Ferienregion im deutschen Südwesten. Das Schauspiel nach dem Romanklassiker von Mark Twain passt hervorragend „in den schwarzen Wald“, schließlich reiste Mark Twain im Sommer 1878 selbst durch die Region. Die Handlung ist durch die Einbindung regionaler Bezüge leicht abgewandelt und erzählt auch echte Schwarzwaldgeschichte: Tom Sawyer und sein Freund Huck treffen nicht nur Indianer, sonder auch Flößer und Köhler. Die sechs Schauspieler treten vom 17. Juli bis 7. September an elf Terminen in Simmersfeld, Freiburg-Ebnet, Bad Dürrheim, Schiltach und Lossburg auf. Tickets kosten regulär 15 Euro, ermäßigt 8 Euro. Termine und Infos unter www.regionentheater.de

 

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Grüne Ferien mit der ganzen Familie

Wer die Osterferien für eine Auszeit im Grünen oder eine spannende Familienzeit nutzen will, wird vielleicht im Schwarzwald fündig. Im größten deutschen Mittelgebirge gibt es zahlreiche familiengerechte Angebote für erlebnisreiche und erholsame Ferien. Der Urlaub wird hier bestimmt nicht langweilig: Walderlebnispfade, Natur- und Wildparks, Wasserfälle, Exkursionen in Bergwerke, Klettern in Hochseilgärten oder rasante Abfahrten auf Sommerrodelbahnen warten überall in der Ferienregion in Deutschlands Südwesten. Viele Tipps für Familien gibt es unter www.familien-schwarzwald.info

 

Auf der Pirsch: Walderlebnispfade

Zum 1. Januar 2014 wurde der Nationalpark Schwarzwald eingerichtet – rund um den Ruhestein und den Ochsenkopf im nördlichen Schwarzwald bleibt die Natur künftig unberührt von menschlichen Eingriffen. Auf dem Lotharpfad kann man schon heute erleben, wie schnell und vielfältig sich neues Leben aus Totholz und umgestürzten Bäumen entwickelt: 800 Meter weit führt der Pfad über und unter umgestürzten Bäumen durch eine große Sturmwurffläche, die der „Weihnachtsorkan“ Lothar 1999 in die Fichtenmonokulturen an der Schwarzwaldhochstraße gerissen hat. Weitere Infos: www.naturschutzzentren-bw.de

Wer in Baiersbronn auf dem Holzweg ist, liegt nicht etwa falsch, sondern goldrichtig. Denn derjenige wandert auf einem 2,5 Kilometer langen Lehrpfad und erfährt an 16 Stationen allerhand Wissenswertes über einen der wichtigsten Naturrohstoffe und Wirtschaftsgüter im Schwarzwald: das Holz. Weitere Infos unter www.baiersbronn.de

Insektenhotel, Eichhörnchenkoben, Baumtelefon – auf dem 2,4 Kilometer langen Waldpfad Horneradsch in Todtnauberg im Süden gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken. Unterwegs kann man auf zwei Aussichtsliegen, einem Sprungbrett und einem Walmdach, relaxen. Der Weg ist kinderwagentauglich. Weitere Infos unter www.todtnauer-ferienland.de

Schlaufüchse aufgepasst: Auf dem Spürnasenpfad in Todtmoos wird es knifflig. Mit Hilfe eines Begleithefts kann man sich auf Spurensuche begeben und Spuren von zehn Waldtieren sammeln. Kunstvoll geschnitzte Holzskulpturen helfen dabei, einen geheimnisvollen Gegenstand zu finden. Weitere Infos unter www.todtmoos.de

Auf dem Wichtelpfad beim Naturschutzzentrum Feldberg suchen der Postbote Ferdinand und Feldbergwichtel Velt ihren Freund Anton Auerhahn. Auf dem knapp zwei Kilometer langen Wichtelpfad können Kinder den Beiden helfen. Dabei lernen sie selbst allerhand über die Welt des scheuen und seltenen Auerhuhns. In den lichten Hochwäldern am höchsten Schwarzwaldgipfel ist der in Deutschland vom Aussterben bedrohte größte deutsche Hühnervogel nicht nur heimisch, sondern von achtsamen Wanderern auch zu entdecken – für fröhliche Kinder zumindest auf dem Wichtelpfad. Mehr Infos unter www.wichtelpfad.info

 

Tiere beobachten in Natur- und Wildparks

Im Steinwasenpark in Oberried östlich von Freiburg kann man auf Schwarzwald-Safari gehen und Wildtiere beobachten, sogar Gämsen, Murmeltiere und Rentiere. Auf Kinder warten aber noch mehr Abenteuer, zum Beispiel eine Allwetter-Rodelbahn, eine 218 Meter lange Hängebrücke, ein großer Erlebnisspielplatz. Infos unter www.steinwasen-park.de

Im Vogelpark Steinen starten die Flugakrobaten: Ab März gibt es täglich Greifvogel-Flugshows mit Adlern, Falken und Eulen zu erleben. Außer Vögeln aller Art sind in dem 10 Hektar großen Park nahe der Schweizer Grenze auch Berber- und Kapuzineraffen bei ihren Klettermanövern zu beobachten. Infos unter www.vogelpark-steinen.de

Der Mundenhof bei Freiburg ist das größte Tiergehege in Baden-Württemberg. Auf 38 Hektar leben in großzügig angelegten Koppeln Haus- und Nutztiere aus aller Welt. Das naturpädagogische Angebot „Kontiki“ bringt Kinder mit den Tieren in direkten Kontakt. Auf den Kamelen dürfen sie sogar reiten. Der Eintritt ist kostenfrei. Infos: www.mundenhof.de

 

Fahrspaß im Grünen

Mit der Bergbahn den Hasenhorn hinauf und dann umsteigen, anschnallen – und auf fast drei Kilometern in Kurven, Kreiseln und Schleifen ins Tal rauschen: Der Hasenhorn Coaster bei Todtnau bringt jede Menge Spaß. Rasant oder gemütlich – die Geschwindigkeit kann jeder Pilot selbst bestimmen. Weitere Infos unter www.hasenhorn-rodelbahn.de

Mit dem Schwarzwaldbob durch die Landschaft im Schwarzwald düsen: Das geht auf der Sommerrodelbahn in Gutach im Kinzigtal. Mit dem Lifter geht es 300 Meter bergauf, dann bergab durch Kreisel, über Jumps und durch Tunnels. Die Rodelbahn bietet Fahrspaß auf einer Strecke von 1.150 Metern. Weitere Infos unter www.sommerrodelbahn-gutach.de

Auf dem Baumkronenweg in Waldkirch kann man die Wipfel der Bäume erkunden. Eine Holzkonstruktion führt 200 Meter weit in 23 Meter Höhe bis in die Baumwipfel am Hang. Der Anstieg ist flach: der Weg lässt sich gut mit Kinderwagen oder Rolli befahren. Für Mutige gibt es auf dem Rückweg eine Abkürzung: Die High-Speed-Röhrenrutsche führt rund 180 Meter mit 50 Prozent Gefälle nach untern. Infos unter www.baumkronenweg-waldkirch.de

 

Schwarzwald unter Tage

Die Erdmannshöhle Hasel ganz im Süden der Ferienregion Schwarzwald ist eine der ältesten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Auf einer Länge von 2185 Metern tauchen Besucher in die faszinierende Welt der Riesentropfsteine mit bis zu über vier Metern Höhe und einem Alter von geschätzten 135.000 Jahren ein. Infos unter www.erdmannshoehle.de

Das Museumsbergwerk Schauinsland am Hausberg der Schwarzwald-Metropole Freiburg ist mit circa 100 Kilometern Länge, verteilt auf 22 Etagen, das größte Bergwerk des Schwarzwaldes und der Vogesen. Es sind zwar nur einzelne Gänge begehbar, doch regelmäßig finden kostenlose Kinderführungen statt, bei denen sich jedes Kind sogar selbst einen Stein aus dem Berg schlagen darf. Das Museumsbergwerk ist auch mit Kinderwagen zugänglich. Mehr unter www.schauinsland.de

Das Erzbergwerg Silbergründle in Seebach am Westrand des Schwarzwaldes ermöglicht Besuchern unter Führung eines fachkundigen Erzknappen einen Aufsflug in einer vergessenen Welt. Im Licht von Grubenlampen wandert man mit Regenmantel, Gummistiefeln und Schutzhelm durch die Welt „unter Tage“. www.bergwerk-seebach.de

 

Rund ums Wasser

Schäumend und tosend stürzen die Triberger Wasserfälle über viele Kaskaden durch den mittleren Schwarzwald. Auf beschilderten und befestigeten Wegen lässt sich das faszinierende Naturereignis beobachten. Anschauliche Tafeln informieren über die Tiere, Pflanzen und Besonderheiten des Wasserfallgebietes. Merh Infos: www.triberg.de

Der zwölf Kilometer Lange „Wasserfallsteig“ zwischen Feldberg und Todtnauberg im südlichen Schwarzwald ist einer von insgesamt 20 Schwarzwälder Genießerpfaden. Mit seinen schmalen Wegen und Pfaden, romantischen Bächen, herrlicher Wald- und Wiesenlandschaft und zwei der beeindruckendsten Wasserfälle verspricht der gut zwölf Kilometer lange Weg ein einzigartes Erlebnis. Weitere Infos unter www.wasserfallsteig.de

Auf dem Flößerpfad im Kinzigtal im mittleren Schwarzwald kann man die Geschichte des alten Schwarzwälder Gewerkes erleben. Flößerstationen mit interessanten Infotafeln, gewähren einen Blick in die Zeit als Schwarzwälder Tannen noch über Kinzig und Rhein bis Amsterdam geflößt wurden, um von dort in alle Welt verschifft zu werden. Audio-Guides erzählen die Geschichte des Flößers Johann Staiger. Die beiden Abschnitte des Pfades sind mit Bus und Bahn hervorragend zu erreichen. Zwischen Halbmeil und Wolfach ist der Pfad sogar barrierefrei begeh- und befahrbar. Weitere Infos www.floesserpfad.de

Der wohl bekannteste Schwarzwaldsee ist der Titisee. „Wasserratten“ können im See baden, sich im Strandbad erfrischen, entspannen oder feuchtfröhliche Wasserschlachten liefern. Zahlreiche Bootsverleiher bieten Tret- und Elektroboote zum Ausleihen an. Der im Hochschwarzwald östlich von Freiburg gelegene See lockt jährlich bis zu zwei Millionen Besucher an seine Ufer. Infos: www.hochschwarzwald.de/

Der auf 930 Meter Höhe gelegene Schluchsee ist als Badesee, Tauch-, Segel- und Surfrevier noch beliebter. Allerdings ist der Stausee wegen Reparaturarbeiten an der Staumauer aktuell abgelassen. Erst ab Mai ist er wieder als Bade- und Sportsee zu nutzen. Infos unter anderem: www.tauchbasis-schluchsee.de, www.schluchsee.de

Im nördlichen Schwarzwald liegt mit dem Mummelsee eines der beliebtesten Ziele für Autotouristen und Motorradfahrer auf 1028 Metern Höhe. Der Karsee wird auf drei Seiten von steilen Bergen umsäumt, nach Süden öffnet sich das Ufer zur beliebten Schwarzwaldhochstraße. Im schimmernden Wasser des sagenumwobenen Mummelsees darf man zwar nicht schwimmen, aber ein Bootsverleih ermöglicht stimmungsvolle Seefahrten. Infos unter www.seebach-tourismus.de

Weitere Infos und Tipps für Ausflüge mit der Familie gibt es in der Broschüre „familien-ferien Baden-Württemberg“. Sie ist kostenlos erhältlich bei der Schwarzwald Tourismus GmbH, Habsburgerstr. 132, 79104 Freiburg, Tel. +49 761.89646-0 oder unter www.familien-schwarzwald.info

 

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Kinderparty-Team des Europa-Park tourt durch den Schwarzwald: Kinderparty-Tour lockt wieder Klein und Groß

Das Duo „Alex und Joschi“ und die Euromaus. Bild: Europa-Park

Sommer, Sonne, Kinderparty! Sobald die Sommerferien beginnen ist es wieder Zeit für die Kinderparty-Tour! Seit mehr als 25 Jahren tourt das Europa-Park-Team durch den Schwarzwald und zaubert für die Kinder ein lustiges und abwechslungsreiches Ferienprogramm auf die Bühne. Gemeinsam mit der Schwarzwald Tourismus GmbH veranstaltet Deutschlands größter Freizeitpark die Kinderparty-Tour, dieses Jahr mit neuem Programm, in insgesamt 13 Schwarzwald-Gemeinden.

Nicht nur die Euromaus selbst sondern auch ihre Freunde werden vor Ort sein um mit den Kindern zu spielen, zu lachen und zu tanzen. Neu dabei ist dieses Jahr das Clown-Duo „Alex und Joschi“. Die beiden bieten Clownerie, Akrobatik, Jonglage und verblüffende Seifenblasenkunst auf einzigartige Weise und ziehen damit nicht nur die Kleinsten vollkommen in ihren Bann. Die Kinder der verschiedenen Gemeinden sind herzlich zu einem zauberhaften Nachmittag eingeladen und können sich so die Sommerferien versüßen lassen.

Die Kinderparties beginnen immer um 15.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Europa-Park und auch der Schwarzwald sind mit ihrem vielfältigen Freizeitangebot und den zahlreichen Urlaubsmöglichkeiten bekannte und beliebte Reiseziele für Groß und Klein.

Tourplan

06.08.2012 Generalprobe in Löffingen

13.08.2012 Emmendingen

14.08.2012 Grömbach

15.08.2012 Bühlertal

16.08.2012 Seelbach

20.08.2012 Bad Teinach-Zavelstein

21.08.2012 Freudenstadt

22.08.2012 Horb

23.08.2012 Görwihl

27.08.2012 Titisee

28.08.2012 Bad Dürrheim

29.08.2012 Todtmoos

30.08.2012 Appenweier

Mehr Infos aus der Region Europa-Park gibt es auch in unserer Spezialabteilung hier:
http://erlebnis-epregionrust.blogspot.com

Quelle: Europa-Park

Festivals, Konzerte, Schauspiele im Schwarzwald

Der Schwarzwald mit seinen weiten Wäldern, lichten Berghöhen, geheimnisvollen Seen und romantischen Tälern hat schon manchen großen Denker inspiriert. Der meistgelesene deutschsprachige Dichter des 20. Jahrhunderts, Hermann Hesse, ist in Calw am Nordostrand des Mittelgebirges geboren.

Zum 50. Todestag organisiert seine Heimatstadt das jährliche Hermann Hesse-Festival mit 50 Veranstaltungen. Höhepunkte sind der 10. „Gerbersauer Lesesommer“ vom 1. Juli bis 9. August, die Verleihung des Hesse-Preises am 2. Juli und der „Panikpreis“ mit Udo Lindenberg am 7. Juli. Bei „Calw rockt“ mischt am 6. Juli die Peter-Maffay-Band den Marktplatz auf. Calw bietet zum Hesse-Festival die Pauschale „Auf den Spuren Hermann Hesses“ an: Frühstück bei einer Übernachtung im Doppelzimmer ab 85 Euro, bei drei Übernachtungen ab 145 Euro. Infos zum Festivalprogramm unter Tel. 07051.167399, www.calw.de

Maximilian-Ritterspiele in Horb am Neckar

Einmal im Jahr macht Horb am Nordostrand des Schwarzwalds eine 600-jährige Zeitreise: Vom 15. bis 17. Juni verwandelt sich der im romantischen Neckartal gelegene Ort in einen großen Mittelalter-Schauplatz. Prächtige Edelfrauen, geharnischte Ritter, Gaukler und Spielleute ziehen durch die Stadt. Turniere und Schaukämpfe werden auf dem „Turniergeviert“ erstmals durchgehend geboten. Rund 200 Kunsthandwerker preisen auf dem großen Mittelaltermarkt ihre Waren an. Andere Stände locken mit „Schlemmereyen“. Geschichtlicher Anlass für das Fest ist der „Horber Vertrag“ aus dem Jahr 1498. König Maximilian besiegelte vor dem Rathaus den Thronfolgevertrag für das damalige Herzogtum Württemberg. Der Eintritt kostet für Erwachsene 11 Euro, für Verkleidete 8 Euro, für 6- bis 13-jährige Kinder 4 Euro. Mehr Infos: www.ritterspiele.com

Sommerzeit im Hochschwarzwald

Wo die höchsten Gipfel, größten Seen und tiefsten Schluchten im Schwarzwald liegen, beginnt der Sommer mit einer Reihe von Open-air-Events. Der „Hochschwarzwälder Jazzsommer“ bringt den Schwarzwald an fünf Orten und fünf Tagen zwischen 30. Juni und 8. Juli zum swingen. Unter dem Motto „Nacht in Weiß“ steht das Seenachtsfest in Titisee am 14. Juli: Vor dunklen Tannen leuchten weiße Festdekoration und buntes Feuerwerk. Zur „Rock Symphony Night“ mit Orso klingen am 21. Juli gewaltige Melodien bei einer Pyro-Show mit fantastischen Effekten aus Licht und Wasser durch die Wälder an der Hochfirstschanze. Am 22. Juli wird auf der malerisch gelegenen Naturschanze das berühmte Musical „My Fair Lady“ aufgeführt. Infos zu den Open-air-Events zwischen den höchsten Bergen des Schwarzwaldes unter www.hochschwarzwald.de

Rossini-Festival in Bad Wildbad

Bad Wildbad ist wegen seiner beiden Thermen als „Gesundbrunnen im nördlichen Schwarzwald“ bekannt. Viele Gäste lieben auch das reiche Angebot an klassischer Musik. Konzerte finden das Jahr über beinahe täglich statt. Musikalischer Höhepunkt ist das jährliche Belcanto Opera Festival „Rossini in Wildbad“. Vom 7. bis 22. Juli stehen in diesem Jahr 17 Opernaufführungen, Konzerte und Festvorträge auf dem Plan, darunter die drei Rossini-Opern „Adina“, „I briganti“ (Die Räuber) und „Semiramide“. Veranstaltungsorte des Opernfestivals sind die Trinkhalle, das Kurhaus, das König-Karls-Bad und das Hotel Rossini. Infos, Preise und Tickets: www.rossini-in-wildbad.de

Stimmen-Festival in Lörrach

Seit seiner Gründung im Jahr 1994 ist das STIMMEN-Festival zum Markenzeichen Lörrachs geworden. STIMMEN ist ein Kulturereignis in der Dreiländerregion am Oberrhein – mit Spielorten in Lörrach, der Schweiz und Frankreich. Hier treten vom 11. Juli bis 6. August viele Musiker von Weltrang wie Loreena McKennitt und Lenny Kravitz auf. Spannend sind aber vor allem die Produktionen der Festivalmacher. Im Mittelpunkt stehen dabei die vielfältigen Möglichkeiten der menschlichen Stimme. Stil- und zeitübergreifend präsentieren sich herausragende Solisten und Ensembles der internationalen Gesangs- und Chormusik. Infos und Karten unter www.stimmen.com

Mittelalterfest in Waldkirch

Waldkirch im südlichen Schwarzwald veranstaltet vom 13. bis 15. Juli das „Historische Marktplatzfest“. An diesem Wochenende verwandelt sich die nördlich von Freiburg im Elztal gelegene Orgelstadt zum mittelalterlichen Handelszentrum. Spielleute und Gaukler beleben das Festgelände unterhalb der Kastelburg. Fanfarenzüge ziehen durch die Innenstadt. Beim Wagenradziehen können Teilnehmer ihre Kraft, beim Fechtduell ihr Geschick beweisen. Anlass für das alle drei Jahre stattfindende Spektakel ist ein Besuch von Erzherzog Ferdinand II im Jahr 1567. Auf seinem Weg zum Freiburger Landtag schlug er mit seinem Gefolge sein Lager in Waldkirch auf, wo er festlich empfangen wurde. Weitere Infos unter www.historisches-marktplatzfest.de

Kultur und Geschichte bei den Heimattage in Donaueschingen

Kulturelles Brauchtum ist im Schwarzwald so lebendig wie in kaum einer anderen Ferienregion. Besonders intensiv zeigt sich dies bei den traditionellen „Heimattagen Baden-Württemberg“. Ausrichter sind in diesem Jahr Donaueschingen und seine Nachbarstädte Hüfingen und Bräunlingen im östlichen Schwarzwald. Ein Höhepunkt ist die Veranstaltung „Baden-Württemberg verbindet“ vom 28. Juni bis 2. Juli mit dem „Internationalen Donautag“ und dem “Fest der europäischen Kulturen“. Vom 19. bis 22. Juli wird in Hüfingen unter dem Motto „Baden-Württemberg macht Geschichte“ der Historische Lehrpfad auf dem Fürstenberg eingeweiht. In der Römischen Badruine steigt ein „Großes Römerfest“. Infos zu den Heimattagen unter www.heimattage2012.de

 Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

125 Jahre Schwarzwaldbahn: Mit der Eisenbahn kamen auch die Touristen – Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Geschrieben von Manfred-G. Haderer
Es war ein denkwürdiger Tag im Hochschwarzwald, als am 21. Mai 1887 die Höllentalbahn eröffnet wurde, die erste fauchende Dampflok am Titisee eintraf, der Badische Großherzog diesem Ereignis mit seiner Anwesenheit Glanz und Würde verlieh und Festredner Faller vor erwartungsvoller Nervosität gar einen Herzschlag erlitt.

So viel Aufregung kannte man bisher nicht hier oben, hier wo die bewalmten Bauernhöfe noch weit auseinander lagen, am heute weltbekannten Titisee noch kaum ein Haus stand und Hinterzarten noch eine bäuerliche Streusiedlung war. Zwei Tage später wurde diese spektakuläre Bahnstrecke für den normalen Zugverkehr freigegeben. 125 Jahre ist das nun her, und das Ereignis wird deshalb auch gebührend gefeiert.

Wintersportler und Luftschnapper – Geburtsstunde des Tourismus

Für den Hochschwarzwald begann mit der Anbindung an das Eisenbahnnetz des Kaiserreiches eine neue Zeit. Es war die eigentliche Geburtsstunde des Schwarzwaldtourismus und mithin der Beginn einer beinahe unglaublichen Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. Einer der etwas dazu zu sagen hat, ist Georg Thoma, Olympiasieger, Weltmeister, bescheiden-sympathische Sportlerlegende. Im Hinterzartener Skimuseum erzählt er manchmal davon. Etwa wenn er bei einem Vortrag schildert, wie die frühen Wintersportler und städtischen ‚Luftschnapper‘ schon um 1900 hinauf zogen ‚auf den Wald‘. Wie sie mit den ersten ‚Holzlatten‘ den Feldberg eroberten oder die ersten Liegestühle am Titisee aufstellten. Der Tourismus veränderte den Hochschwarzwald, nachhaltig und durchaus rasant. Ein Massenphänomen war geboren, und die Höllentalbahn war mehr als nur der ‚Geburtshelfer‘.

Vom düsteren Durchgang zur Hauptverkehrsader – das Höllental

Abzusehen war diese Entwicklung sicher noch nicht, als im so unwegsamen Höllental mit seinen Postkutschenstationen die Bahntrasse in den Felsen gesprengt, Tunnels gebaut und das erste Ravenna-Viadukt mit Hilfe italienischer Steinhauer hochgezogen wurde. Reisende, Naturfreunde und sogenannte ‚Sommerfrischler‘ hat der Schwarzwald zwar schon sehr früh angezogen, wie die Gästebücher der Herbergen und zeitgenössischen ‚Hotels‘ belegen. Manch illustrer Gast hat sich eingetragen: Goethe, Mendelssohn, später auch ein junger Adenauer. Nicht zu vergessen natürlich Marie-Antoinette, die auf ihrem schicksalshaften Brautzug gen Frankreich ebenfalls das Höllental passieren musste und Gast im Steigenwirtshaus war, jenem ‚Hofgut Sternen‘, das bis heute dem Tourismus verbunden blieb. Doch lange Zeit blieb der Zugang zum Schwarzwald unwegsam, beschwerlich, im Winter oder bei Hochwasser gar lebensgefährlich. Eben das ‚Höllental‘: fünf-, sechshundert Meter tief eingeschnitten, schroffe Felsklippen, ein schmaler Weg, daneben ein reißender Bach.

Jahrzehnte der Planung

Doch der düstere Name hielt Visionäre und Verkehrspioniere nicht von der kühnen Erschließung ab. Zwar plante man fast drei Jahrzehnte für diese Bergbahn. Doch als es schließlich soweit war, dauerte es unter der Bauleitung eines genialen Robert Gerwig gerade mal vier Jahre vom ‚Spatenstich‘ bis zur Ankunft des ersten Dampfrosses oben am Titisee. Auf den 25 Kilometern zwischen Freiburg und dem Scheitelpunkt bei Hinterzarten werden rund 620 (!) Höhenmeter überwunden, neun Tunnel durchquert und das 222 Meter lange Viadukt über die Ravennaschlucht überbrückt. Erst 1933, mit Einführung der eigens konstruierten schweren Dampflok-Baureihe 85 konnte der Zahnradbetrieb aufgegeben werden. Heute bringen längst die modernen roten Doppelstockzüge die Fahrgäste hinauf nach Titisee. An manch sonnigen Herbst- und Winterwochenenden sind sie brechend voll, was die Bedeutung dieser Strecke für den heutigen Freizeittourismus nachhaltig belegt.

Rascher Strukturwandel einer neuen Zeit

Die Schwarzwälder sind lernfähig. Vor 125 Jahren bei der Eröffnung der Höllentalbahn ebenso wie heute. Denn beinahe schlagartig veränderte sich eine jahrhundertealte Struktur. So wie sich die Gäste ‚aus der Stadt‘ einst an der romantisch verklärten Idylle einer unbekannten Bergwelt erfreuten, so wie 1891 ein Dr. Pilet, französischer Konsulatssekretär in Norwegen, die ersten Schi auf den Feldberg brachte oder Studenten mit dem Rucksack auf die Aussichtspunkte zogen, so erkannten auf der anderen Seite die Einheimischen die Chance auf eine neue, zusätzlichen Einnahmequelle. Um die Stationen und Bahnhöfe im ‚Laubsägle-Stil‘ entstanden bald schon Ansiedlungen und völlig neue Ortskerne. Aus Bauerwirtschaften wurden respektable Gasthöfe, die ersten Hotels entstanden. Titisee, Hinterzarten mögen beispielhaft stehen für diese Entwicklung. Auf dem Feldberg gelten Fanny Mayer und ihr aufstrebender ‚Feldbergerhof‘ bis heute als Paradebeispiel der ‚neuen Zeit‘: 100 Gästebetten, welch ein Fortschritt! Der Schwarzwaldverein trug zusätzlich zur Bekanntheit der Region bei, baute rasch Wege, Aussichtsplätze, Türme, beschilderte Pfade für die wandernden ‚Städter‘. Auch wenn man anfänglich noch unglaubliche zweieinhalb Stunden von Freiburg hinauf nach Titisee brauchte, der Tourismus florierte. Hatte einen der Zug erst einmal bis hierher gebracht, dann kam man auch weiter bis ans Ziel: Mit der Postkutsche, mit dem hoteleigenen Schlittengespann, bald mit den ersten Automobilen. Auf frühen, eckigen Bussen liest man die werbewirksame Aufschrift ‚Höhenverkehr Titisee-Hinterzarten‘.

Schwarzwald wird Hochburg des Wintersports

Vor allem die Wintersportler zog es aus den Städten hinauf auf die Höhen. Rodelbahnen und Sprungschanzen wurden gebaut. Tausende verfolgten bald schon die kühnen Sprünge wagemutiger Männer mit dieser merkwürdigen Technik weit nach vorne gestreckter Arme. Schlittschuh-Bahnen lockten, alpine Meisterschaften wurden ausgetragen und im kleinen Schollach baute der Schneckenhofwirt den ersten Schilift der Welt. Kameramann Sepp Allgaier drehte hier seine ersten großen Winter- und Schifilme, richtungsweisende Dokumentationen die ihre Werbewirksamkeit nicht verfehlten. Alte Schwarzweißfotos dokumentieren den Massenansturm, angezogen auch von manchen Kuriositäten, die heute allein schon aus Sicherheitsgründen undenkbar wären: Flugzeugstarts auf dem zugefrorenen Titisee, Autorennen an gleicher Stelle.

6 Millionen im 30-Minuten-Takt

Auch wenn die Winterfreuden spektakulärer waren, die ‚Sommerfrischler’ zog es ebenfalls durchs Höllental. Und über die später gebauten Verlängerungsstrecken erreichten Sonderzüge nun auch Luftkurorte wie Altglashütten, Schluchsee oder Lenzkirch. ‚Milchwirtschaften‘ und blau-weiße Umkleidekabinen in den ersten Freibädern wurden für die Gäste eingerichtet, Kurparks und Promenaden gebaut, Konzerte und Freilichtspiele veranstaltet. Längst haben sich solche Freizeit-Vorlieben geändert… Doch die Schwarzwälder haben den Wandel stets mitgemacht, sind auf der ‚Höhe der Zeit‘ geblieben und haben die zeitgemäßen touristischen Herausforderungen angenommen. Die Höllentalbahn allerdings ist geblieben. Zuverlässig bringt sie Wanderer, Mountainbiker und Snowboarder hinauf, entlässt sie ins neue Badeparadies und holt sie auch wieder ab: vom Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht, nach bunten Seenachtsfesten oder schlicht vom Wochenendausflug. Sechs Millionen Fahrgäste jährlich nutzen heute den 30-Minuten-Takt.


Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Am Feldberg erfunden: Wandern ohne Gepäck

„Erste Schwarzwald-Wanderidee“ gab vor 40 Jahren den Anstoß für einen weltweiten Wandertrend – Jubiläumsfeier am 11. September am Feldberg.

Ideen muss man haben

Vor 40 Jahren entwickelten zwölf Hoteliers im Hochschwarzwald eine Idee, wie das Wandern auch für Menschen attraktiv werden könnte, die nicht tagelang schwere Rucksäcke durch die Landschaft schleppen wollten. Statt „Naturburschen“ wollte man neue Gäste gewinnen, die auch das anspruchsvolle Essen und den Hotelkomfort schätzten. „Wandern ohne Gepäck“ war geboren. Seit 1971 hat sich diese Idee in aller Welt verbreitet.

Kein Wanderveranstalter, der sie nicht im Programm hätte, keine ernst zu nehmende Wanderregion in Deutschland, die sie nicht anbietet. Als „Erste Schwarzwald-Wanderidee“ wird die ursprüngliche Wanderroute rund um den Feldberg noch heute vermarktet.
Noch heute die gleiche Route

Gut 160 Kilometer sind auf neun Etappen zwischen 13 und 23 Kilometer aufgeteilt. Ohne schweres Gepäck können Wanderer die schönsten Panoramawege, Bergwiesen, die höchsten Schwarzwaldgipfel, Schluchten und Seen aneinanderreihen. Auch für Genusswanderer sind die 400 bis 950 Meter Anstiege pro Etappe zu meistern.

Ziel: neue Gästegruppen gewinnen

Aus den ursprünglich zwölf Hotels sind neun geworden, vier sind seit Anfang dabei. Hubert Albiez vom Waldhotel am Notschreipass: „Die Absicht der Gründer war, anspruchsvolle neue Gäste für ihre gehobenen Hotels zu gewinnen. Die Anreise per Bahn nach Hinterzarten oder Titisee war von Anfang an Teil des Konzeptes.“

Noch heute werben die Hoteliers gemeinsam über Zeitungsinserate in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Auf dem gemeinsamen Internetauftritt www.wanderidee.de stehen auch alle Streckendaten für GPS-Geräte oder als Google Earth-Karten für Handy oder Navi zur Verfügung.
Bequem den Südschwarzwald erkunden

Neben der neuntägigen Gesamtrunde werden heute auch drei-, fünf- oder siebentägige Arrangements angeboten. Bewährt hat sich die „1. Schwarzwald-Wanderidee“ auch als eine Art Schnupperangebot. Albiez: „Wanderer kommen anschließend oft gezielt für einen längeren Urlaub in ihr Lieblingshotel von der Tour zurück.“

Als neues Angebot wollen die „Wanderprofis“ nun auch Arrangements für mehrtägige Wanderpausen oder Urlaubsangebote mit Standortwanderungen entwickeln. Alle neun sind als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Fünf haben sich als „Naturparkwirte“ der regionalen Gastronomie besonders verschrieben. Albiez: „Die Kombination aus kulinarischen Genüssen, hochwertigen Wellnessangeboten und Wandern in der Schwarzwälder Landschaft zeichnet das Angebot der Wanderprofis aus.“
Jubiläumsfeier

Zum 40. Jubiläum am 11. September soll bei einer Feier am Feldberg nun noch ein medienwirksamer „Wanderbotschafter“ gekürt werden.

Die Hotels der „Wanderidee“

Rund um den Feldberg auf 160 Kilometern

Etappe 1: Titisee – Hinterzarten, 21 km, 572 Hm

Etappe 2: Hinterzarten – Feldberg, 13 km, 757 Hm

Etappe 3: Feldberg – Notschrei, 23 km, 503 Hm

Etappe 4: Notschrei – Wieden, 21 km, 747 Hm

Etappe 5: Wiedener Eck – Todtnau-Fahl, 23 km, 638 Hm

Etappe 6: Todnau – Todtmoos, 22 km, 950 Hm

Etappe 7: Todtmoos – Höchenschwand, 23 km, 841 Hm

Etappe 8: Höchenschwand – Rothaus, 14 km, 433 Hm

Etappe 9: Rothaus – Titisee, 21,5 km, 643 Hm
Arrangements Wandern ohne Gepäck

Die Startorte sind individuell wählbar. Die Angebote beinhalten die Übernachtungen mit Frühstück, Gepäcktransport und Gästekarte pro Person im Doppelzimmer. Die Pauschalen sind buchbar über Hochschwarzwald Tourismus in Hinterzarten oder Original Schwarzwald in Sulzburg, www.wanderidee.de.

Naturparkwirte

Dazu gehören: Waldhotel am Notschreipass, Schwarzwaldgasthof Rössle, Wiedener Eck, Akzent Hotel Lawine, Brauereigasthof Rothaus.

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus

Schwarzwald: Kurzentschlossen was erleben

Der Schwarzwald – eine abwechslungsreiche Landschaft. Bild: Thorsten Reimnitz

Sommerzeit, Ferienzeit, Ich-Zeit. Zeit für Familie, für Freunde, oder mal nur für sich selbst. Dort sein, wo die Welt schön ist. Herzerfrischend echt wie im Schwarzwald. Sonnenwarme Bergseen, kühle Wälder, bunte Wiesen, weite Täler, hohe Berge. Kein Mittelgebirge in Deutschland ist so vielfältig wie die Ferienregion im klimatisch verwöhnten Südwesten.

Hier ist die Konus-Gästekarte von mehr als 120 Ferienorten zugleich Freifahrkarte für Busse und Bahnen in der gesamten, über 11.000 Quadratkilometer großen, Ferienregion zwischen Rhein und Neckar, Pforzheim und Basel.

Auch wie sich die individuelle Mobilität klimaschonend gestalten lässt, lässt sich hier testen: Eine Woche E-Mobil inklusive Ökostrom oder Biogas-Auto inklusive Ökogas, sieben Übernachtungen, Hin- und Rückreise mit der Bahn, freie Fahrt in der ganzen Ferienregion und viele kostenfreie Eintritte gibt es noch bis zum 10. September ab 299 Euro in der Fewo oder ab 475 Euro im Vier-Sterne-Hotel.
Mit dem E-Bike können auch weniger konditionsstarke Radler den Schwarzwald auf dem Fahrrad erkunden. Für sie gibt es überall Verleih- und Akkuladestationen. Und der „Seenradweg Hochschwarzwald“ erschließt speziell für E-Bike-Fahrer eine fast 70 Kilometer lange Traumroute um Titisee, Schluchsee, Windgfällweiher und Feldsee.

Freudenstadt im Osten und Offenburg im Westen verbindet der 95 Kilometer lange barrierefreie Kinzigtalradweg für alle. Auf ihm kann man die Postkarten-Landschaft des Schwarzwaldes auch gut mit Kinderanhänger, Rolli-Handbike, Spaß- und Therapierädern erkunden.
Ob mit Rad, Bahn oder Auto: Ein Sommerurlaub im Schwarzwald wird leicht zu einer gesunden Mischung aus kulturellen Entdeckungen, Naturerlebnis, sportlicher Aktivität und Familienspaß.

Mehr als 240 Bauernhöfe laden allein im Kinzigtal Familien zu einem land- und naturnahen Urlaub ein, Zell am Harmersbach lässt sich auf dem Bachsteig vom Wasser aus erkunden und im nahen Europa-Park in Rust finden Familien mehr als 100 Attraktionen, „Fahrgeschäfte“ und Shows.

Die Operette „Schwarzwaldmädel“, Symphonik, Rock und Volksmusik vom Feinsten bestimmen vom 12.-14. August das Festival an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Und ein echtes Trachtenfest erleben die Besucher beim Hans-Thoma-Tag zu Ehren des bekannten Malers vom 12.-15. August im Holzschnitzerdorf Bernau.

Mehr Infos hierzu unter www.familie-schwarzwald.info.

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Summertime im Hochschwarzwald

Ab 18. Juni beginnt der Hochschwarzwälder Jazz-Sommer, am 2. und 9. Juli sind Sommernachtsfeste in Neustadt und Titisee

Bei der Nacht in Weiß am Titisee kommt, wer will, ganz in weiß. Artisten begeistern mit Shows, ein Pyrospektakel auf dem See rundet das Event ab. Foto: Herbert Mark/HTG

Mit Jazz, einem Sommernachtsfest und einer „Nacht in Weiß“ beginnt in den hoch gelegenen Orten des Schwarzwaldes die Zeit der Open-Air-Events. Den Auftakt macht der 21. Hochschwarzwälder Jazz-Sommer mit Swing, Bar-Jazz, Chansons, Gypsy, Bossa Nova, Dinnermusic und andere Saxophon-Rhythmen. Vom 18. Juni bis 8. Juli gibt es dazu sieben Veranstaltungen in sieben Orten der Region.

Vom 1.-2. Juli feiert Neustadt sein Sommernachtsfest im Kurgarten hinter dem Münster. Die Disco Supernova sorgt mit Rock und Pop am Freitagabend für Stimmung, „Bomben-Erich“ für ein buntes Feuerwerk am Samstag.

Fantasien in Weiß

Zu einer „Nacht in Weiß“ lädt Titisee am 9. Juli an die Ufer des beliebten Badesees ein. Zur unvergleichlichen Partynacht am Seeufer und an der Promenada erscheinen Tausende Besucher in weißer Kleidung, häufig auch mit weiß geschminkten Gesichtern. Artisten aus dem Europa Park begeistern mit Shows, eine Laser-Show über dem See rundet die Nacht ab. Die „Nacht in Weiß“ beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 3,50 Euro.

Tickets, Programme und Infos zu den Festen in der Ferienregion östlich von Freiburg bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, Tel. 07652 1206-0, www.hochschwarzwald.de.

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

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