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Schlagwort: Mack Rides

Tomorrowland und Themenparkgruppe Plopsa kündigen Europas spektakulärste Achterbahn an: “The Ride to Happiness by Tomorrowland”, konstruiert von Mack Rides

„The Ride to Happiness“ by Tomorrowland / (c) Plopsa Belgien / Plopsaland
„The Ride to Happiness“ by Tomorrowland / (c) Plopsa Belgien / Plopsaland

Ein kleiner Blick über den Zaun: Ab diesem Sommer können Fans von atemberaubenden Achterbahnen und Tomorrowland-Fans “The Ride to Happiness by Tomorrowland” im Plopsaland De Panne in Belgien erleben, eine brandneue und sensationelle Attraktion, die einzigartig in Europa und eine der spektakulärsten der Welt ist. Der extreme Spinning Coaster lässt die Besucher komplett in die Magie von Tomorrowland eintauchen. Das Kreativteam des Festivals arbeitet mit der Plopsa Group zusammen, um die einzigartige Atmosphäre, die jeden Sommer in der Festivalstadt Boom herrscht, in diese einzigartige Partnerschaft zu übertragen. Die Investition für die Megaachterbahn beträgt 17,5 Millionen Euro. Und niemand anderes als Mack Rides ist für das technische Design, die Konstruktion und den Bau der Anlage verantwortlich.

Ein bisschen mehr Infos gibt es bei den Kollegen von der ErlebnisPostille genau hier!

Mitglieder des Weltverbandes IAAPA besuchen Mack Rides

1951 baut Mack Rides die erste Bobbahn aus Holz. Bild: Mack Rides / Europa-Park
1951 baut Mack Rides die erste Bobbahn aus Holz. Bild: Mack Rides / Europa-Park

Am 17. Januar 2020 besuchten einige Vertreter der IAAPA (International Association of Amusement Parks and Attractions) den neuen Produktionsstandort von Mack Rides. Vor über einem Jahr verlagerte die Achterbahnschmiede einen Teil ihrer Fertigung nach Herbolzheim. Auf mehr als 1.200 Quadratmetern werden nun komplexe Fahrzeuge montiert, aber auch neue Achterbahnschienen geschweißt. Die Vorstandsvorsitzende der IAAPA, Amanda Thompson, Geschäftsführerin von Blackpool Pleasure Beach, war sichtlich beeindruckt: „In diesen Hallen zeigt die Inhaberfamilie Mack einmal mehr, mit welcher Präzision und Leidenschaft Achterbahnen und Fahrgeschäfte entstehen.“ „Mack Rides gehört zu den besten Achterbahnherstellern weltweit,“ betone zudem Jakob Wahl, Vice President der IAAPA für den Wirtschaftsraum Europa-Arabien-Afrika.

Mit über 6.000 Mitgliedsunternehmen fördert die IAAPA einen aktiven Austausch innerhalb der Freizeitparkbranche.

Miniatur Wunderland Hamburg: Achterbahn Test im Europa-Park – Gerrits Tagebuch

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https://youtu.be/BbTShICHS74

Blue Fire, Silver Star und Wodan sind die bekanntesten Achterbahnen, die im Europa-Park stehen. In der heutigen Folge 68 von Gerrits Tagebuch haben Gerrit und sein Team Mack Rides in Waldkirch bei Freiburg besucht. Das Miniatur Wunderland plant den Bau einer Achterbahn für die gerade im Bau befindenden Kirmes. Dafür durfte das Wunderland hinter die Kulissen von Mack Rides schauen und anschließend (in der nächsten Folge) Achterbahnluft im Europa-Park schnuppern.

Erfolgreiche Filmpremiere im Europa-Park: „Nervenkitzel Achterbahn – Mack Rides in Waldkirch“ begeistert

1951 baut Mack Rides die erste Bobbahn aus Holz. Bild: Mack Rides / Europa-Park

1951 baut Mack Rides die erste Bobbahn aus Holz. Bild: Mack Rides / Europa-Park

Von Null auf Hundert in 2,5 Sekunden – das schaffen die Achterbahnen der Firma Mack Rides. Seit über 230 Jahren plant, entwickelt und baut das Familienunternehmen aus Waldkirch modernste Fahrgeschäfte. Heute zählt es zu den führenden Herstellern von Freizeitparkattraktionen und exportiert seine Produkte in die ganze Welt.

In seinem neuen Film „Nervenkitzel Achterbahn – Mack Rides in Waldkirch“ beleuchtet Regisseur Gerd Ries die einzigartige Entwicklung des südbadischen Unternehmens. Am 16. September 2016 feierte die spannende SWR-Dokumentation im Magic Cinema 4D des Europa-Park erfolgreich Premiere. Dabei begeisterte die Zuschauer am Freitagabend nicht nur der historische Zusammenschnitt der Bilder, sondern auch deren perspektivische Vielfalt. Zudem war die unbändige Leidenschaft des Unternehmens für rasante Fahrgeschäfte durch tiefe Einblicke in das Leben der Inhaberfamilie Mack förmlich spürbar.

Am 21. September wurde der 30-minütige Film im Rahmen der Sendereihe „made in Südwest“ um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Quelle: Europa-Park

Achterbahnen made in Germany: Mack Rides auf der Überholspur

Mit den „Virtual Reality Brillen“ erleben die Besucher eine auf die Attraktion perfekt abgestimmte Animation.  Bild: Europa-Park

Mit den „Virtual Reality Brillen“ erleben die Besucher eine auf die Attraktion perfekt abgestimmte Animation. Bild: Europa-Park

Seit mehr als 230 Jahren produziert Mack Rides aus Waldkirch erfolgreich Fahrgeschäfte und Karussells. Dank innovativen Neuentwicklungen trifft das badische Familienunternehmen punktgenau den Nerv der Branche. Die weltweit einmalige Kombination aus Herstellerbetrieb und Freizeitparkbetreiber befähigt die Familie Mack zu praxisnahen und qualitativ hochwertigen Produkten. Neben der Entwicklung findet auch die hochpräzise Fertigung zu 100 Prozent in Deutschland statt. Getreu dem Slogan „Die weite Welt ist mein Feld“ lieferte Mack Rides im vergangen Jahr mehr Schienen-Meter als je zuvor in der Firmengeschichte.

Eine hohe Qualität, starke Zuverlässigkeit, optimale Sicherheit und ein schickes Design. Diese Schlüsselmerkmale zeichnen die Freizeitanlagen von Mack Rides aus. Zur Sommersaison 2015 eröffneten wieder zahlreiche neue Fahrgeschäfte, darunter vier besondere Attraktionen in Deutschland, Russland und den Vereinigten Staaten:

In diesem Jahr wurde im Europa-Park die zwanzigjährige „Kolumbusjolle“ mit neuen Fahrgastträgern ausgestattet und somit die Karussellfahrt für die Besucher optimiert. Mit Hilfe eines Lenkrads können die Besucher interaktiv in das Fahrtgeschehen eingreifen.

Im Freizeitpark Plohn feiert ein weiterer Klassiker eine neue Auslieferung. In einer ehemaligen Reithalle wurde ein brandneuer Powered Coaster in passender Western-Thematisierung eröffnet.

Und auch die Erfolgsgeschichte des blue fire Megacoaster powered by GAZPROM geht weiter. Der in der russischen Metropole Sankt Petersburg beheimatete Freizeitpark Divo Ostrov hat die mittlerweile fünfte Anlage dieser Art eröffnet und bereits in den ersten Wochen für große Begeisterung gesorgt.

Im US-amerikanischen Freizeitpark Adventureland auf Long Island ist der Platz eng. Eine willkommene Herausforderung für die Ingenieure von Mack Rides, die auf einer kompakten Grundfläche den neuen Spinning Coaster „Turbulence“ eröffnet haben, der insbesondere bei Freizeitparks mittlerer Größenordnung für Interesse sorgen dürfte.

Ein absoluter Rekordjäger wird 2016 im chinesischen Xian entstehen. In der Lewa Happyworld baut Mack Rides die höchste Achterbahn Chinas. Zudem wird „Lightning“ den höchsten Looping der Welt erhalten. Ein innovativer Prototyp entsteht in Walibi Belgien. Der PowerSplash verbindet den Katapultstart eines Megacoasters mit den Elementen der Wasserachterbahn Atlantica SuperSplash.

Gleichzeitig wird bereits heute an der Achterbahn der Zukunft gearbeitet: Mit einer echten Achterbahn durch digitale Welten fliegen. Dieses Erlebnis testet aktuell die Firma VR Coaster in Zusammenarbeit mit Mack Rides und MackMedia auf dem Alpenexpress Enzian im Europa-Park. Dabei können Besucher über Virtual Reality Brillen ein auf die Attraktion abgestimmte Animation erleben und so ein völlig neues Abenteuer genießen.

Mack Rides wurde 1780 durch Paul Mack gegründet und widmete sich zunächst dem Bau von Fuhrwagen und Postkutschen. Die erste Achterbahn wurde im Jahr 1921 fertiggestellt. Heute zählt Mack Rides zu den führenden Unternehmen im Bereich Freizeitpark-Attraktionen.

Quelle: Europa-Park

Kindergarten Rust zu Gast bei Mack Rides [Video]

http://www.science-days.de/science-days-fuer-kinder/

Science Days für Kinder im Europa-Park

Am 13. und 14. Mai 2014 ist es wieder so weit. Der Förderverein Science und Technologie e.V. und der Europa-Park haben gemeinsam mit engagierten Schulen, Unternehmen, Hochschulen und Vereinen ein attraktives Programm für kleine Entdecker bei den Science Days für Kinder zusammengestellt. Zu bestaunen gibt es neben zahlreichen beeindruckenden Experimenten faszinierende Shows und spannende Mitmachaktionen für die ganze Familie.

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/ungrxvpbZWE

Russische Berge kommen aus dem Schwarzwald: Achterbahn aus dem Hause Mack Rides für Sotschi

Den Ursprung der Entwicklung von Achterbahnen datiert man auf das 17. Jahrhundert als aus mit künstlichem Schnee und Eis bedeckten Holzstrukturen Berge nachgebildet wurden, auf denen man dann mit dem Schlitten runterfahren konnte. Die ersten Aufzeichnungen darüber fand man in Sankt Petersburg und Moskau unter dem Namen „Russische Berge“. Noch heute lautet der Name für Achterbahnen in vielen romanischen Sprachen „montana russa“.

2014 werden solche russischen Berge aus dem Schwarzwald in ihr Ursprungsland Russland geliefert. Mack Rides lieferte für den modernsten Themenpark in Russland drei Anlagen nach Sotschi. Direkt an den Spielstätten der Olympischen Winterspiele entsteht ein liebevoll gestalteter Themenpark mit Drachen, Schlössern und Fantasiewesen. Hier wird ab Frühjahr 2014 auch ein Launchcoaster von Mack Rides, baugleich dem „blue fire Megacoaster – powered by Gazprom“ im Europa-Park, seine Runden drehen. Mit über 100 km/h wird der Zug insgesamt vier Überkopfelemente durchfahren. Auch den absoluten Familien-Klassiker liefert das Waldkircher Unternehmen an die Schwarzmeerküste: Die Achterbahn „Wilde Maus“ verspricht mit ihren Haarnadelkurven viel Spaß für Groß und Klein. Ein klassisches Kaffeetassen-Karussell wird den Besuchern in Sotschi den Kopf verdrehen.

Seit dem 7. Februar 2014 finden im russischen Sotschi die Olympischen Winterspiele statt. Während die sportlichen Wettkämpfe im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit stehen, freut sich Mack Rides, am nachhaltigen Ausbau des Ferienorts Sotschi beteiligt zu sein.

 

Quelle: Europa-Park

Europa-Park und Mack Rides in Paris: Erfolgreicher Auftritt bei der "Euro Attractions Show"

Der Europa-Park und Mack Rides haben sich in der vergangenen Woche auf internationalem Parkett präsentiert: Auf der größten europäischen Fachmesse der Freizeitparkindustrie, der „Euro Attractions Show“ (EAS) in Paris, hat Deutschlands größter Freizeitpark seine neue Großattraktion „Arthur – Im Königreich der Minimoys“, die am 5. April 2014 eröffnet wird, Journalisten aus aller Welt vorgestellt. Die Indoor-Attraktion, die vom hauseigenen Herstellungsbetrieb Mack Rides gebaut wird, stieß auf breites Interesse.

So informierten sich auch der amtierende Präsident des Weltverbandes der Freizeitindustrie IAAPA, Will Morey und IAAPA Geschäftsführer Paul Noland am Stand von Mack Rides persönlich über die aktuellen Projekte von Mack Rides und die Weltneuheit im Europa-Park. Vergangenes Jahr hatte Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, das Amt des Präsidenten an Will Morey übergeben.

Mack Rides präsentierte in Paris auch das Fahrzeug der bisher längsten Achterbahn, die in der 233-jährigen Geschichte des Familienunternehmens in Waldkirch gebaut wird. Die Attraktion wird im Park Liseberg in Göteborg, Schweden, entstehen.

Quelle: Europa-Park

Spatenstich für neues Logistikzentrum bei MACK Rides

Spatenstich mit Günter Burger, Mitglied der Geschäftsleitung, Christian von Elverfeldt, Geschäftsführer von MACK Rides, Zirkus-Pfarrer und Freund der Familie Mack, Ernst Heller, Roland Mack, Gesellschafter von Mack Rides und geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, Thorsten Köbele, Mitglied der Geschäftsleitung, Michael Mack, Gesellschafter von MACK Rides und Christel Mack-Even, Gesellschafterin der Mack OHG. Bild: Europa-Park / Mack Rides

MACK Rides baut neues Logistikzentrum an der Mauermattenstrasse in Waldkirch und erweitert somit den Standort um über 2000 qm. Neue Materialflüsse und Arbeitsabläufe lassen den Achterbahnhersteller noch flexibler auf Kundenaufträge reagieren.

Meter um Meter wachsen die gigantischen Stahlschienen des neuen Megacoaster für den Freizeitpark im russischen Sochi in die Höhe. Doch bevor diese ihren Weg nach Russland antreten erstrecken sie sich in den Hallen der Fertigung des südbadischen Achterbahnherstellers MACK Rides. Schlag auf Schlag entstehen hier Achterbahnen, Wasserfahrgeschäfte und Karussells für Freizeitparks weltweit. Von Orgelwagen zu Zirkus-Wohnwagen und kleiner Fahrgeschäften sind es nunmehr immer größere Stahlkolosse die die Besucher in ihren Bann ziehen.

Da diese größeren Mengen an Material auch deutlich mehr Platz in der Fertigung und Konstruktion einnehmen, wird nun an der Mauermattenstrasse in Waldkirch gebaut. Bis Ende Oktober 2012 entsteht hier ein modernes Logistik-Zentrum in denen die Waren für die verschiedenen Arbeitsschritte kommissioniert und vorbereitet werden. “Der Zuspruch und das weltweit großartige Interesse in unsere Qualitätsprodukte mit dem Siegel ‘Made in Germany’ bestärkt uns in unserer Investitionsentscheidung am Standort Waldkirch.” so Geschäftsführer Christian von Elverfeldt. “Gerade in den Zeiten von Fachkräftemangel und Investitionsscheu sehen wir uns bestärkt, das Know-How in unserer Branche vor allem auf dem heimischen Arbeitsmarkt zu finden.”

Mit einer Gesamtfläche von über 2000 qm und der direkten Anbindung sowohl an den Fahrzeugbau als auch an die Schienenfertigung steht dem Unternehmen ab Oktober 2012 ein wichtiges neues Werkzeug im Materialfluss zur Verfügung. Eine rund 450 qm große überdachte Ladezone mit Hochleistungs-Krananlage sowie eine reorganisierte Verteilerzone garantieren neben einer flexiblen Auftragsbearbeitung auch eine erhöhte Arbeitssicherheit.

Durch die Umstrukturierung der betrieblichen Abläufe und Warenflüsse wird es MACK Rides daher noch einfacher gelingen, auf Bestellungen flexibel reagieren zu können und weitere, großartige Attraktionen in alle Welt zu liefern.

Quelle: Europa-Park

Franz Mack – Gründer des Europa-Park

Franz Mack (1921 – 2010) / (c) by Europa-Park

Franz Mack kann mit Recht als der “Vater” des Europa-Park bezeichnet werden. Auf seine Initiative hin erarbeiteten sein Sohn Roland und er Anfang der 1970er Jahre das Konzept eines Freizeitparks als Schaufenster für die Produkte der Firma Mack, heute Mack Rides. Er wurde am 07. März 1921 als vierter Sohn von Heinrich und Theresia Mack geboren.

Nach acht Jahren Volksschule, drei Jahren Gewerbeschule schloss Franz Mack seine Ausbildung als Wagen- und Karosseriebaumeister ab. Im August 1947 gelang Franz Mack nach einigen Jahren Kriegsgefangenschaft in Russland, Afrika und Amerika die Flucht aus einem Lager im Elsass. Er durchschwamm zusammen mit seinem Bruder nachts den Rhein und wurde später für ein Jahr von seinem Vater in der amerikanischen Zone in Frankfurt bei einem Schausteller “versteckt”. Nach der Währungsreform kehrte er nach Waldkirch zurück und heiratete.

Im Jahre 1958 übernahm Franz Mack mit seinen Brüdern, Hermann und Willi, die väterliche Wagenbau- und Karussellfabrik in Waldkirch, die bereits im Jahr 1780 gegründet wurde. Die Betriebsstätten wurden in Waldkirch auf ein neues großzügiges Gelände in die Mauermatten/ Heinrich-Mack-Straße verlegt. Die Weltkugel mit dem Wagen und Slogan “Die weite Welt ist mein Feld” wurde zum Symbol Mack’scher Wertarbeit. Zum Lieferprogramm des Unternehmens gehörten nicht nur Pack-, und Kühlwagen, sondern auch Sonderfahrzeuge, die man unter anderem für Karussells, Go-Kart-Bahnen und mehrstöckige Geisterbahnen mit Kettenaufzug benötigt.

Seit 1958 setzte Franz Mack den neuen Werkstoff Polyester für Fassadengestaltung und Figurenbau ein. Zahllose Fahrgeschäfte wie “Musik-Express”, “Münchner Sprungschanze” und “Petersburger Schlittenfahrt” stammen von dem erfolgreichen Familienunternehmen aus dem Schwarzwald. Sie wurden weltweit in vielfacher Ausfertigung vertrieben. Im Jahre 1960 richtete Franz Mack eine eigene Elektro-Abteilung in seiner Firma ein. Ihr folgte 1968 die Plastik- und Kunststoff-Abteilung, in der die Formen für Design und Dekor hergestellt wurden. Neben den verschiedenen Handwerksberufen von Kunstmaler bis Schreiner beschäftigt das Unternehmen auch Konstrukteure, Juristen, Steuerberater und andere Spezialisten. Das Unternehmen Heinrich Mack GmbH & Co KG vereinigt heute eine Vielzahl von technischen Spitzenleistungen, die ihre Entwicklung der Erfindungskraft des Unternehmers Franz Mack verdanken.

Auf einer Geschäftsreise nach Italien entdeckte er Auto-Scooter auf sechs Säulen, die er bis dahin nur mit 18 Säulen bekannt waren. Nach seiner Rückkehr führte Franz Mack mit Hilfe eines Statikers die notwendigen Konstruktionen durch und kam zu der Meisterleistung: der Zwei-Säulen-Scooter, der auf einem Wagen, natürlich von Mack, verladen werden konnte. Im Laufe der Zeit erschloss der Unternehmer den europäischen, angelsächsischen und nordamerikanischen Markt. Heute hat die Heinrich Mack GmbH & Co KG auch in Ostasien fußgefasst.

Franz Mack gehört zu den Gründern des Europa-Parks, der am 12. Juli 1975 seine Pforten in Rust öffnete. Bei seinen vielen Geschäftsreisen ins Ausland hatte er in den USA die Idee, einen Freizeitpark zu bauen. Zahlreiche Anlagen und Fahrgeschäfte, die im Park von Gästen aus aller Welt besichtigt werden, sind bis heute neue Konzeptionen des Waldkircher Stammwerks. Franz Mack hat eine Freizeitlücke im Schwarzwälder Gebiet entdeckt und erschlossen. Zusammen mit seinen beiden Söhnen, Roland und Jürgen, baute er den Park auf. Inzwischen ist der Europa-Park weltweit zum Marktführer seiner Branche geworden.
Dank seiner Leidenschaft für Technik tragen zahlreiche Fahrgeschäfte im Park seine Handschrift. Unter anderem konzipierte Franz Mack die im Jahre 1989 eröffnete Achterbahn “Eurosat” wie auch die im Jahre 1997 in Betrieb genommene Hochgeschwindigkeits-Achterbahn “Euro-Mir”. Er hat das Modell noch im hohen Alter selbst entworfen und entwickelt.

Franz Mack wurde vom Bundespräsidenten mit hohen Auszeichnungen geehrt:
1984 – Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (“Bundesverdienstkreuz”) am Bande
1997 – Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1.Klasse

Für vorbildliche, beispielhafte und herausragende Verdienste um das Gemeinwohl wurde Franz Mack im Jahre 2001 von der Gemeinde Rust zum Ehrenbürger von Rust ernannt.

Er war von 1948 bis zu ihrem Tod 2004 verheiratet mit Liesel Mack. Seine beiden Söhne, Roland und Jürgen, leiten heute den Europa-Park.

Franz Mack verstarb am 3. Oktober 2010 in Rust.

Quelle: Europa-Park

EUROPA-PARK: Was bisher geschah…

Es war einmal vor langer Zeit… genauer gesagt, im Jahr 1780, als Paul Mack im badischen Waldkirch bei Freiburg eine Firma gründete, die Fuhrwagen und Postkutschen baute. Mit dem Bau eines Spezialwagens für Orgeltransporte 1880 begann eine stetige Erweiterung der Produktpalette, zunächst auf Wagen für Schausteller auf Rummelplätzen und für den Circus. 1920 schließlich begann man, Fahrgeschäfte für Jahrmärkte zu entwerfen und zu bauen.

Die Firma Mack wurde weltweit immer bekannter. 1958 übernahm Franz Mack mit zwei Brüdern das Geschäft und baute es weiter aus. Ende der 1960er überlegte er sich gemeinsam mit seinem Sohn Roland, wie man das Geschäft noch erweitern könnte. Sich an den Vorbildern in Amerika orientierend sollte ein Freizeitpark eröffnet werden, wo die Kunden der Mack GmbH die Fahrgeschäfte “in Aktion” sehen sollten – nicht nur fahrend, sondern auch, wie sie von den Menschen angenommen wurde. Der erste Stein war gelegt für eine Erfolgsgeschichte, die bis zu dem Tag, da dieser Artikel erscheint, 35 Jahre andauerte…

…die Geschichte des EUROPA-PARK:

  1. Die Idee
  2. Die Anfänge
  3. Europa zieht in den Park ein
  4. Die zweite Hälfte der 1980er Jahre
  5. 1988
  6. 1989
  7. 1990
  8. 1991 und 92
  9. 1993
  10. 1994
  11. 1995
  12. 1996 und 1997
  13. 1998 und 1999
  14. 2000
  15. 2001
  16. 2002
  17. 2003
  18. 2004
  19. 2005
  20. 2006
  21. 2007
  22. 2008
  23. 2009
  24. 2010

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