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Schlagwort: Bad Dürrheim

Endlich wieder offen: Ein Vormittag im Solemar Bad Dürrheim

Man muss ja vorsichtig sein mit der Ansage, dass man „zur Normalität“ zurückkehre. Zum einen deswegen, weil man nur dann zur „Normalität“ zurückkehren kann, wenn man vorher mal normal war, zum anderen deswegen, weil das Wort „Normalität“ eine falsche Sicherheit vorgaukelt, die im Moment noch nicht angebracht ist. Die Infektionszahlen in Deutschland gehen zurück. Das ist gut. Aber wir dürfen deswegen nicht nachlässig werden. Dennoch tut es gut, wieder mal ein paar Dinge zu machen, die aus Gründen der Pandemie die letzten Monate nicht möglich waren. Wie zum Beispiel ein Besuch in der Therme Solemar in Bad Dürrheim.

Außenansicht der Kuppeln der Therme Solemar in Bad Dürrheim. Bild: Thorsten Reimnitz

Eigentlich handelt es sich beim „Solemar“ um ein Wellness- und Gesundheitszentrum, das neben anderen Einrichtungen auch eine Therme beherbergt. Diese Therme hat salzhaltiges Wasser, das aus einem Salzlager unter der Stadt seit 1822 gefördert wird. Zunächst wurde die aus dem Salzlager geförderte so genannte „Sole“ zu Speisesalz verarbeitet, seit 1855 wurden auch Kuren angeboten. Der heilsamen Wirkung wegen erhielt die Stadt, die zuvor schlicht „Dürrheim“ hieß, im Jahr 1921 das Prädikat „Bad“.

Genau 100 Jahre später haben sich meine Begleiterin und ich nun am Solemar Bad Dürrheim getroffen, das ebenfalls die letzten Monate geschlossen war, gerade diese Woche aber wieder eröffnet hat. Wir haben dabei festgestellt, dass wir zuletzt vor mehr als einem Jahr, nämlich im Februar 2020, hier gewesen sind. Wir haben daher ein paar nicht-pandemiebedingte Überraschungen erlebt, vielleicht gab es einiges davon schon vor der Schließung. Ich werde einfach mal davon berichten.

Wie überall so gilt auch im Solemar die 3-G-Regel: Rein in das Zentrum (egal, ob man nun in die Therme oder auch in die Sauna möchte) kommt nur, wer entweder „genesen“, „getestet“ oder „geimpft“ ist. Auf meine Begleiterin und mich trifft aus beruflichen Gründen letzteres zu, beim „getestet“ ist wichtig, dass die Bescheinigung vor weniger als 24 Stunden ausgestellt wurde. Dazu noch werden Gäste registriert, entweder indem sie ein Formular ausfüllen oder indem die die Luca-App benutzen (von der ich nicht sonderlich begeistert bin, Kritikpunkte siehe hier). Die Kontrolle des Nachweises und die Registrierung erfolgt direkt vor dem Haupteingang des Zentrums, also noch bevor der Gast das Gebäude überhaupt betritt.

Die Zahl der Gäste, die sich maximal in Therme und Sauna aufhalten dürfen, ist limitiert, bei der Therme sind es 425 und bei der Sauna 150. Soweit ich das die letzten Tage beobachten konnte, wurden diese Zahlen aber nie erreicht. Es gibt im Moment nur eine Art von Eintrittskarte, nämlich die für drei Stunden. In der Therme ist die Anzahl der Gäste, die in die einzelnen Becken dürfen, ebenfalls begrenzt. Weiters arbeiten die Sprudler in den kleinen Becken nicht, damit keine Aerosole aufgewirbelt werden. Im Gebäude herrscht Maskenpflicht bis zu den Umkleiden, ab da kann man die Maske im Spind lassen.

Im Vorraum der Kassen ist der Weg per „Einbahn“ geregelt, in der Therme wird man angehalten, auf den Abstand zu achten. Das erste, was uns dann auffiel, war der Umstand, dass die Wertfächer im Eingangsbereich nicht in Benutzung waren. Das führte zu der Erkenntnis, dass das Schließfachsystem neu ist. Bisher war es ja so, dass man einen Chip an der Kasse bekam. Diesen Chip steckte man in ein Armband, mit dem die Wertfächer verschlossen wurden und bekam so auch den Zugang zu einem Spind für die Kleider. Jetzt bekommt man einen Chip, der in einem eigenen Armband integriert ist, so wie man es von vielen Freizeit- und Erlebnisbädern kennt. Wenn man diesen Chip gegen das Schloss eines beliebigen Spindes drückt, wird dieses verriegelt und auf den entsprechenden Chip programmiert. Mann sollte sich dann die Nummer des gewählten Spindes merken, sollte man sie vergessen, gibt es Terminals in der Therme, wo man sie nachschauen kann.

An den Duschen wurde nichts verändert, außer dass Ein- und Ausgang getrennt wurden. Man wird darauf hingewiesen, dass nur eine bestimmte Anzahl Gäste in den Duschen zugelassen sind und dass man den Abstand einhalten soll. Das hat sehr gut funktioniert.

In der Therme sind alle Innen- und Außenbecken in Betrieb – bis auf die Sprudler in den Whirlpools, wie ich bereits erwähnte. Auch das Sole-Geysir-Dampfbad und die Solegrotte können im Moment nicht benutzt werden. In den Becken sind aber die Massagedüsen und -duschen komplett in Betrieb. Auch die Gastronomie kann besucht werden.

Die drei Stunden sind wie im Flug vergangen… Man kann natürlich auch verlängern und nachzahlen, aber wir waren froh, überhaupt mal wieder so einen „halben Badetag“ zu erleben. Das Solemar ist ein Bad für die Erholung (es ist ja auch Teil eines Gesundheitszentrums) und so ein Besuch war dringend nötig, wie wir festgestellt haben. Wichtig ist auch noch zu bedenken, wenn es die nächsten Tage wieder Sonne hat, dass man an den Sonnenschutz in den Außenbecken denkt. Das Salzwasser der Therme gibt einen so ein bisschen Gefühl von Meer, aber es ist nicht nötig, sich auch noch einen mediterranen Sonnenbrand zu holen.

Aufgrund der Kürze der Zeit sind wir durch die Becken „gewandert“ und hatten keine Ruhepause und waren auch nicht essen wie normalerweise, wenn wir dort einen ganzen Tag verbringen. Doch es hat sich gelohnt. Wir konnten neben der Erholung ein paar Projekte besprechen (von denen man möglicherweise demnächst an dieser Stelle mehr erfahren wird) und sind nach drei Stunden sehr entspannt wieder gegangen. Da wir schon zur Eröffnung am Morgen da waren, kamen wir gerade rechtzeitig zur Mittagszeit raus und sind in Bad Dürrheim noch Essen gewesen.

Fazit: Auch wenn es nicht ist wie „normal“, lohnt sich ein Besuch auch in diesen Zeiten. Besonders jetzt, da diese Einrichtungen unsere Unterstützung nötig haben. Die Einschränkungen, die es aus Hygienegründen gibt, fallen meiner Ansicht nach beim Solemar nicht so sehr ins Gewicht, denn die Wasserlandschaft ist eigentlich komplett geöffnet. So kann man auch gut Abstand im Wasser halten. Mal sehen, wann es uns das nächste Mal dorthin verschlägt.

Europa-Park erhält als erste Tourismusdestination „Siegel des Nachhaltigkeitschecks“

(c) Europa-Park

(c) Europa-Park

Die Förderung der Nachhaltigkeit im Tourismus ist eines der wichtigen tourismuspolitischen Ziele der Landesregierung Baden-Württembergs. Als eine der vier Pilotdestinationen ist der Europa-Park im Rahmen dieser Zertifizierung hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit analysiert worden. Der Europa-Park ist heute, 29. August 2014, als erstes Unternehmen durch den Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, mit dem „Siegel des Nachhaltigkeitschecks“ ausgezeichnet worden.

„Nachhaltiger Tourismus liegt im Trend und wird für unsere Gäste in Baden-Württemberg immer wichtiger. Mit dem Nachhaltigkeitscheck hat die grün-rote Landesregierung ein Instrument geschaffen, mit dem sich die Tourismusdestinationen gleichzeitig nachhaltig entwickeln und noch besser am Markt positionieren können. Ziel ist, beliebte Reiseziele im Land nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien zu durchleuchten. Vorreiter beim Nachhaltigkeitscheck waren der Europa-Park, der Kurort Bad Dürrheim, der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer-Wald und die Stadt Stuttgart. Alle vier werden in den kommenden Tagen und Wochen mit dem Siegel ‚Nachhaltiges Reiseziel‘ ausgezeichnet. Ich freue mich sehr, dass ich heute dem Europa-Park als erstem Tourismusziel in Baden-Württemberg diese Auszeichnung überreichen kann“, sagte Tourismusminister Alexander Bonde am Freitag (29. August) im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis).

„Der Nachhaltigkeits-Check hat uns dabei unterstützt, alle Bereiche unseres Unternehmens unter den Aspekten der Nachhaltigkeit zu beleuchten. Dabei wurden konkrete Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet, die neben einer besseren Umweltverträglichkeit auch zu Kosteneinsparungen durch einen sparsameren Umgang mit Ressourcen führen“, unterstrich Michael Mack von der Europa-Park-Geschäftsführung.

Baden-Württemberg nimmt mit Nachhaltigkeitscheck Vorreiterrolle ein

„Nachhaltigkeit ist längst zu einem wichtigen Marktfaktor für Tourismusziele geworden. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem renommierten Zertifizierungsunternehmen TourCert ein innovatives und gleichzeitig praktikables Zertifizierungsverfahren entwickelt. Durch die systematische Prüfung ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeitsaspekte haben die vier Reiseziele Europa-Park, Bad Dürrheim, Stuttgart und der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer-Wald beim Zertifizierungsprozess konkrete Stärken und Handlungsfelder entdeckt“, so der Minister.

Neu am Nachhaltigkeitscheck sei, dass der Prozess die gesamte Destination umfasse, so Bonde weiter. „Ob Hotels, Gaststätten, Angebote für Gäste aus nah und fern oder die Mobilität vor Ort – der Nachhaltigkeitscheck nimmt die gesamte Tourismusregion in den Blick und durchleuchtet sie anhand definierter Nachhaltigkeitskriterien. In einem ersten Schritt wird erhoben, wie nachhaltig eine Destination bereits ist. Anhand dieser Bestandsaufnahme wird ein Verbesserungsprogramm für die nächsten drei Jahre entwickelt, umgesetzt und abschließend bewertet“, sagte Bonde. Der Kriterienkatalog enthalte ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Nachhaltigkeitskriterien.

Nachhaltigkeitscheck zeigt konkrete Handlungsfelder auf

„Mit knapp fünf Millionen Gästen im Jahr und knapp 1.000 Zimmern ist der Europa-Park im Tages- sowie im Übernachtungstourismus in Baden-Württemberg von wesentlicher Bedeutung. Von ihm gehen wichtige Impulse in die Region aus, da viele Gäste die Nutzung touristischer und gastronomischer Angebote im Schwarzwald mit einem Besuch des Europa-Parks verbinden“, so Bonde. Der Minister betonte, dass der Europa-Park daher ein idealer Partner in Sachen Nachhaltigkeitscheck sei. „Ich freue mich, dass das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert für den Europa-Park hat“, sagte Bonde.

Beim Nachhaltigkeitscheck habe sich der Europa-Park Verbesserungsmaßnahmen in allen Bereichen des Unternehmens vorgenommen, so Mack. Beispielsweise sei es mit der überarbeiteten Beschaffungsrichtlinie des Freizeitsparks nun möglich, dass im gesamten Park bevorzugt biologische, fair gehandelte, regionale und umweltfreundliche Produkte sowie fair gehandelter Kaffee verwendet würden. Eine weitere Maßnahme sei die Umstellung von Einweggeschirr auf Mehrweggeschirr, wodurch der Abfall enorm reduziert werde. Darüber hinaus sei es beim Thema Energieeffizienz durch das Energiemanagement gelungen, die Effizienz deutlich zu verbessern und den Stromverbrauch weiter zu optimieren. Auch im Bereich der Energieversorgung konnte durch zwei neue Blockheizkraftwerke eine deutliche Verbesserung erzielt werden, betonte Michael Mack.

Hintergrundinformationen:

Vorreiter des Nachhaltigkeitschecks waren die vier Destinationen Europa-Rust, der Kurort Bad Dürrheim, der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald sowie die Stadt Stuttgart. Weitere Informationen sind hier abrufbar:

mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/tourismus/nachhaltiger-tourismus/nachhaltigkeitscheck/

 

Quelle: Europa-Park

Kinderparty-Team des Europa-Park tourt durch den Schwarzwald: Kinderparty-Tour lockt wieder Klein und Groß

Das Duo „Alex und Joschi“ und die Euromaus. Bild: Europa-Park

Sommer, Sonne, Kinderparty! Sobald die Sommerferien beginnen ist es wieder Zeit für die Kinderparty-Tour! Seit mehr als 25 Jahren tourt das Europa-Park-Team durch den Schwarzwald und zaubert für die Kinder ein lustiges und abwechslungsreiches Ferienprogramm auf die Bühne. Gemeinsam mit der Schwarzwald Tourismus GmbH veranstaltet Deutschlands größter Freizeitpark die Kinderparty-Tour, dieses Jahr mit neuem Programm, in insgesamt 13 Schwarzwald-Gemeinden.

Nicht nur die Euromaus selbst sondern auch ihre Freunde werden vor Ort sein um mit den Kindern zu spielen, zu lachen und zu tanzen. Neu dabei ist dieses Jahr das Clown-Duo „Alex und Joschi“. Die beiden bieten Clownerie, Akrobatik, Jonglage und verblüffende Seifenblasenkunst auf einzigartige Weise und ziehen damit nicht nur die Kleinsten vollkommen in ihren Bann. Die Kinder der verschiedenen Gemeinden sind herzlich zu einem zauberhaften Nachmittag eingeladen und können sich so die Sommerferien versüßen lassen.

Die Kinderparties beginnen immer um 15.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Europa-Park und auch der Schwarzwald sind mit ihrem vielfältigen Freizeitangebot und den zahlreichen Urlaubsmöglichkeiten bekannte und beliebte Reiseziele für Groß und Klein.

Tourplan

06.08.2012 Generalprobe in Löffingen

13.08.2012 Emmendingen

14.08.2012 Grömbach

15.08.2012 Bühlertal

16.08.2012 Seelbach

20.08.2012 Bad Teinach-Zavelstein

21.08.2012 Freudenstadt

22.08.2012 Horb

23.08.2012 Görwihl

27.08.2012 Titisee

28.08.2012 Bad Dürrheim

29.08.2012 Todtmoos

30.08.2012 Appenweier

Mehr Infos aus der Region Europa-Park gibt es auch in unserer Spezialabteilung hier:
http://erlebnis-epregionrust.blogspot.com

Quelle: Europa-Park

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