Jubiläums-Post: Ein Wort vom Herausgeber

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Bild: Thorsten Reimnitz
Bild: Thorsten Reimnitz

Liebe Leserinnen und Leser dieser Webseite, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer des Videokanals der EXPEDITION R, heute ist einer von zwei Jubiläumstagen der EXPEDITION R, deswegen habe ich beschlossen, mal einen Beitrag zu schreiben, der das eine oder andere erklärt, vor allen Dingen aber, wie es weitergehen soll (zumindest als Plan).

Den 31.03. habe ich vor ein paar Jahren mal als Jubiläumstag für diese Webseite festgelegt, weil mir das Datum so gefiel: 31.03.13. Eigentlich gibt es das Blog ja schon viel länger, seit dem 5. Dezember 2005, aber es hat einige Wandlungen durchgemacht. Die EXPEDITION R ist quasi das „Spinoff“ von der ErlebnisPostille. Es lief alles auch ganz gut und irgendwann hatte sich bei mir der Ehrgeiz durchgesetzt, jeden Tag mindestens einen Beitrag zu bringen. Auf der anderen Seite war das auch nötig, um überhaupt aufzufallen, denn eine Webseite, die für einige Zeit keine Neuigkeiten veröffentlicht, fällt auf den Suchseiten des Internets sehr schnell hinten runter. Nun ist die EXPEDITION R nicht die einzige Seite, die ich betreue, das PHANTASTISCHE PROJEKT, unter dessen Dach das ganze läuft, hat einige Abteilungen. Fast könnte man schon von einem „cinematic universe“ sprechen, wenn dieser Begriff nicht völlig übertrieben wäre und sich außerdem gerade in letzter Zeit völlig abgenutzt hat.

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Tatsächlich sind mir aber ein paar Dinge gelungen, auf die ich heute stolz bin, zum Beispiel dass ich im Jubiläumsjahr des Europa-Parks anlässlich des 40jährigen Bestehens tatsächlich 40 Folgen am Stück im Videokanal veröffentlichen konnte.

Doch leider fange ich an, an meine Grenzen zu stoßen mit dem ganzen Projekt. Ich möchte sehr viel mehr machen, aber die Umstände limitieren das ganze leider. Es sind in den letzten Jahren mehrere Gesetze verabschiedet worden, die die Betreiber von kleinen Websiten vor riesige Probleme stellen und zu denen es noch nicht einmal rechtssichere Auffassungen gibt (außer man leistet sich einen Anwalt, der die ganze Sache betreut). Gleichzeitig sind die Monetarisierungsmöglichkeiten stark eingeschränkt worden, zum einen ebenfalls wegen neuer Vorschriften, deren Umsetzung immer noch umstritten ist, zum anderen, weil zum Beispiel Adsense angefangen hat, YouTube-Kanäle, die zu klein sind, von der Monetarisierung auszuschließen. Machen wir uns nichts vor, solche Webseiten vorzuhalten, kostet nun mal Geld. Und während man als „Nischen-Produzent“ zwar keine Riesenbeträge einfuhr, war es doch eine gute Unterstützung. Denn auch das muss ich sagen: Gerade die Videos, die ich produziert habe, brauchen einen gewissen Aufwand an Zeit und Geld, da war es gut, dass die Mühe nicht so ganz „brotlos“ blieb. Das hat sich nun einigermaßen erledigt.

Gleichzeitig gab es ein paar Veränderungen in meinem Leben, die mein Zeitmanagement völlig über den Haufen geworfen haben. Es gibt Dinge, die meine Zeit konsumieren und ich bin seit ungefähr einem Jahr bei dem Versuch, alles unter einen Hut zu bringen. Vielleicht gelingt es mir jetzt, da ich ein paar Tage Zeit habe, alles zu überarbeiten. Aber gerade beim Videokanal hat man gemerkt, dass es da eine Zäsur gab und dass seit einigen Monaten nichts mehr passiert ist. Leider kann ich das, was bei mir neu dazugekommen ist, nicht direkt ändern oder einschränken, da es wichtig für mein berufliches Fortkommen ist. Hier muss ich also simple Prioritäten setzen: Weiterentwicklung und Fortkommen vor den Dingen, die ich nebenbei betreibe.

Was habe ich jetzt also vor? Nun, das erste ist: Den täglichen Beitrag auf der Website der EXPEDITION R hier wird es so regelmäßig nicht mehr geben. Selbst das Verarbeiten einer Pressemitteilung des Europa-Park braucht Zeit und ich werde mir die Zeit dann nehmen, wenn ich sie mir nehmen kann.

Was den Videokanal betrifft, da bin ich mir noch schlüssig. Erwartet das neueste Video, wenn Ihr es seht. 🙂

Vielleicht mag der eine oder die andere einwenden, dass ich mir doch einfach Leute dazuholen soll, die zum Beispiel eigene Berichte oder Videos beisteuern können. Ich kann Euch sagen: Das habe ich versucht. Aber das Problem ist, dass es mit Enthusiasmus für die Sache nicht getan ist. Ich habe bei ein paar Leuten die anfängliche Begeisterung gemerkt, aber als es dann darum ging, das ganze umzusetzen (sprich: Beiträge zu schreiben und / oder Videos zu produzieren) und auch durchzuhalten, war sehr schnell Schluss. Ich bin der Idee gegenüber immer noch aufgeschlossen, habe aber keine große Hoffnung, dass sich da so schnell – wenn überhaupt – etwas tun wird.

Eine Änderung hat man auf dieser Webseite schon bemerkt, die auch etwas Zeit (und unter Umständen Ärger) ersparen soll: Die Kommentare für die Beiträge sind geschlossen. Der Gesetzgeber erwartet mittlerweile, dass die Kommentarspalten kontrolliert werden und man extrem schnell reagiert, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Da ich das nicht mehr garantieren kann, gibt es auf dieser Seite keine Kommentarspalte mehr. Wer kommentieren oder in Kontakt treten möchte, kann das entweder über Twitter tun oder per eMail (Kontaktmöglichkeit im Impressum).

Ich möchte diesen Beitrag nicht zu negativ beenden, denn der Tonfall selbst klingt schon negativ genug. Aber so negativ ist das vielleicht auch gar nicht, es geht nur darum, dass ich mir den Rücken freimachen muss, damit die Organisation der Bestandteile meines Lebens wieder funktioniert. Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich daraus ja etwas völlig Neues.

Vielen Dank jedenfalls für die Treue bisher an alle Leserinnen, Leser, Zuschauerinnen und Zuschauer. Das hier ist nicht das Ende der EXPEDITION R, nur eine Veränderung.

Und Veränderung ist die einzige Konstante im Universum.