Ideenoase für Ingenieure Inspirierender Start für KIT-Studierende im Europa-Park

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Inspirierender Start: rund 500 Erstsemester erlebten im Europa-Park einen Studienstart der besonderen Art. Bild: Europa-Park
Inspirierender Start: rund 500 Erstsemester erlebten im Europa-Park einen Studienstart der besonderen Art. Bild: Europa-Park

Rund 500 Erstsemester der Fakultät für Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben am Montag, 15. Oktober 2018, einen Studienstart der besonderen Art erlebt. Im beliebtesten Freizeitpark Europas erhielten die frischgebackenen Studierenden einen faszinierenden Eindruck deutscher Ingenieurskunst und jede Menge Inspirationsobjekte, um mit vollem Schwung in das erste Semester starten zu können. Das KIT, das Mutterunternehmen und der Achterbahnproduzent Mack Rides in Waldkirch und der Europa-Park verknüpfen seit Jahren erfolgreich das theoretische Fundament mit praktischen Anwendungsfeldern der Ingenieurswissenschaft.

In seiner motivierenden Begrüßungsrede appellierte Dr.-Ing. h. c. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, an die künftigen Ingenieure, mit Disziplin, Leidenschaft und viel Herzblut ihr Studium am KIT in Karlsruhe anzugehen: „Heute erleben Sie in Deutschlands größtem Freizeitpark ein lebendiges, emotionsgeladenes und inspirierendes Schaufenster modernster Technik. Die gesamte Palette der Ingenieurswissenschaft wird hier vereint und auf unterhaltsame Weise präsentiert. Genießen und wissen Sie diesen Tag für sich zu nutzen, denn heute beginnt der Ernst des Lebens.“ Im prächtigen Ballsaal Berlin im Deutschen Themenbereich fügte er hinzu: „Unser Land braucht kreativen Technik-Nachwuchs, um sich weiterhin im internationalen Wettbewerb behaupten zu können – bleiben Sie also hungrig, wissbegierig und seien Sie die neuen Pioniere für die Innovationen von morgen! Auf sie baut die Gesellschaft  von morgen.“

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Studiendekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Martin Heilmaier, ergänzte: „Nur wer die grundlegenden Mechanismen des Maschinenbaus wirklich verstanden hat, wird ein erfolgreicher Ingenieur werden. Unternehmer wie Roland Mack verkörpern dies durch ihren Lebenslauf und durch ihr nachhaltiges Engagement für ihre Disziplin in ganz besonderer Weise. Unsere Erstsemester sollen bereits am Anfang ihres Studiums wissen, warum sie sich für den Maschinenbau entschieden haben.“

Der Geschäftsführer von Mack Rides in Waldkirch, Christian von Elverfeldt, stellte bei seiner Ansprache an die rund 500 Studierenden klar: „In Zeiten des Fachkräftemangels werden Sie und Ihre Fähigkeiten dringend gebraucht. Das Berufsbild des Ingenieurs bietet Ihnen großartige Aufstiegschancen – auch um den Technologie-Standort Deutschland zu bewahren.“

Tüftelaufgabe mit Spaghetti und Marshmallows

Die gekonnte Mischung aus Technik und Emotionen bekamen die Gäste unter anderem in Form von akrobatischen Meisterleistungen der Künstlerinnen und Künstler des Europa-Park vorgeführt. Nach dem attraktiven Show-Programm sahen sich die Erstsemester mit einer technischen Herausforderung konfrontiert: die Konstruktion eines möglichst hohen, freistehenden Turms aus Spaghetti und Marshmallows – dem sogenannten „Euroturm“. Nach 30-minütigem Grübeln, Tüfteln und Zusammenbauen gelang einer Gruppe der bravouröse Turmbau mit einer Höhe von 139 Zentimeter. Dem angeschlossen, durften die angehenden Akademiker die Attraktionen des weltweit besten Freizeitparks entdecken.

Ingenieurskunst hautnah erleben

Bei der Erkundung der über 100 Attraktionen und Shows in Deutschlands größtem Freizeitpark war eine Fahrt mit dem neugestalteten „Eurosat – CanCan Coaster“ im Französischen Themenbereich für die Gewinnergruppe ein ganz besonderes Highlight. Auch die Fahrt mit der Weltneuheit „Eurosat Coastiality“ sorgte schlichtweg für staunende Studenten-Gesichter. Das Novum ist dabei schon vor der eigentlichen VR-Achterbahnfahrt zu erleben, indem die Besucher ihr Virtual-Reality-Headset bereits in einer Pre-Show im Stehen aufziehen. Was dann folgt, ist bis dato völliges Neuland in der internationalen Freizeitpark-Branche: Mit aufgesetztem Headset laufen die Besucher in der Virtuellen Realität nicht nur über den Bahnhof, sondern steigen auch in den „Eurosat Coastiality“ Zug ein und genießen schließlich die innovative Achterbahnfahrt – ohne die VR-Brille dabei auch nur einmal abzunehmen.

Der Nachwuchs zeigte große Begeisterung für die prestigeträchtigen Innovationen und Entwicklungen und war von der Vielfalt der ingenieursbasierten Schaffenskraft äußerst beeindruckt. Als Beispiel dient hier die beliebte Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster powered by GAZPROM“. Hierbei war es den Studierenden möglich, aus unmittelbarer Nähe höchste Ingenieurskunst aus dem Hause Mack Rides zu begutachten – Themenfelder wie Mechanik, Elektronik, Hydraulik, Sonderkonstruktionen und weitere technische Bereiche sind darin vereint.

Zwischen Dr.-Ing. h.c. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, und dem KIT besteht eine besondere Verbindung: Von 1969 bis 1974 studierte der Mitgründer des Europa-Park selbst an der Technischen Universität Karlsruhe – dem heutigen KIT. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau ab und war von 2003 bis 2009 Mitglied des Universitätsrats. Seit 2012 fördert er besonders talentierte Bachelor-Studierende mit dem „Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium“.

Auch Jürgen Mack, Inhaber des Europa-Park und Bruder von Roland Mack, studierte an der Universität Karlsruhe von 1978 bis 1986. Er schloss das Studium als Diplomingenieur der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen ab. (ep)

Ed

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