Brand im EUROPA-PARK: Der Stand der Dinge

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Der Niederländische Themenbereich aus der Luft.
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Die Aufräumarbeiten im EUROPA-PARK sind im vollen Gange. Die Geschäftsführung des Parks hat bekannt gegeben, das Fjord Rafting so schnell wie möglich wieder eröffnen zu wollen. Dazu müssen allerdings die Trümmer, die bei den Löscharbeiten in das künstliche Flussbett gefallen sind, aus selbigem wieder herausgeräumt werden. Zudem ist die Trollhöhle beim Fjord Rafting Restaurant in Mitleidenschaft gezogen worden, hier müssen zumindest provisorische Reparaturen erledigt werden.

Außerdem wurde an die Öffentlichkeit getragen, dass die Attraktion „Piraten in Batavia“ wieder aufgebaut werden soll. In einem kurzen Video wandte sich Geschäftsführer Roland Mack an die Besucher des Parks. Deutlich war ihm seine Rührung anzumerken, als er von dem Zuspruch berichtete, den der EUROPA-PARK nach dem Brand erfahren hat. Der Park ist eben doch mehr als „nur ein Platz mit ein paar Achterbahnen“ für die Besucher. Erinnerungen an viele schöne Stunden hängen an diesem Ort.

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Als letztes noch der vorläufige Polizeibericht: Es wird vermutet, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat. Um was für einen Defekt es sich genau gehandelt haben soll, wurde nicht berichtet, außerdem wurde von Seiten der Polizei hinzugefügt, dass die brandtechnischen Ermittlungen noch nicht ganz abgeschlossen sind und diese Brandursache als „vorläufig“ zu betrachten ist.

Sauer aufgestoßen ist einigen Fans der Bericht eines Kölner Boulevardblattes¹, in dem ein Besucher dem Park Vorwürfe über die Art und Weise der Evakuierung während des Brandes macht. Der Besucher ist selber Kölner und war schon ein paar Mal Mittelpunkt der Berichtserstattung des besagten Blattes. Laut dem Bericht befand er sich auf der Achterbahn „blue fire“, als er eine Explosion gehört haben will. Nach dem Verlassen der Achterbahn will er die Rauchsäule gesehen haben und sei sogar auf diese zugelaufen und habe mit seinem Handy ein Video gedreht. Erst dann sei er weggelaufen. Vorwürfe macht er dem Park dahingehend, dass die Evakuierung unkoordiniert und ohne den Besuchern Bescheid zu geben abgelaufen sei. Der Bericht, der zum Stil des Blattes passend sehr sensationsheischend aufgemacht ist, stieß den Fans auch deswegen sauer auf, weil er das genaue Gegenteil von dem Berichten anderer Besucher beschreibt. Die überwiegende Mehrheit anderer Berichte von Besuchern, die die Evakuierung mitgemacht haben, beschreibt übereinstimmend mit den Berichten der Rettungskräfte, dass die Evakuierung sehr koordiniert und ruhig abgelaufen sei und es unter anderem diesen Bemühungen zu verdanken sei, dass kein Besucher verletzt wurde.

Die Zahl der verletzten Feuerwehrangehörigen wird mittlerweile mit sieben angegeben. Zum Glück wurde aber niemand schwer verletzt.


¹ = Das Boulevardblatt wird hier nicht verlinkt und das aus zwei guten Gründen: Erstens möchte ich diesen Schmierenjournalismus nicht unterstützen, zweitens versuchen gewisse politische Kräfte in Deutschland gerade europaweit die bürokratische Totgeburt „Leistungsschutzrecht für Presseverleger“ durchzudrücken. Da man bei der unsäglich „Datenschutzgrundverordung“ gesehen hat, wie sehr das Wohl kleiner Webseiten den politischen Kräften am Herzen liegt (Spoiler: GAR NICHT!) ist zu befürchten, dass das „Leistungsschutzrecht“ genau so durchgedrückt wird. Eine solche Verlinkung würde dann kostenpflichtig werden. Da ich bereits schrieb, dass ich diesen Schmierenjournalismus nicht unterstützen möchte, möchte ich das natürlich auch nicht mit Geld tun. Schon gar nicht für einen derart schlechten Bericht, der weder das Geld wert ist, das er dann kosten würden, noch die Bits und Bytes, die er durch seine bloße Existenz im Internet verbraucht.

 

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