Ehrenamtliche Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ im Europa-Park: Junioren – Gedächtnis-Weltmeisterin Christiane Stenger

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Barbara Dickmann, Christiane Stenger und Marianne Mack (v.l.). Bild: Europa-Park
Barbara Dickmann, Christiane Stenger und Marianne Mack (v.l.). Bild: Europa-Park

Sie ist 29 Jahre jung, gut aussehen und äußerst schlau. Christiane Stenger bewegt sich auf der Bühne, als wäre es ihr Zuhause. Das Zuhören macht nicht nur Spaß, sondern lernt die Zuhörer auch, durch verschiedene Techniken, das Gehirn zu aktivieren. Christiane Stenger, mehrfache Junioren-Gedächtnis-Weltmeisterin, Fernsehmoderatorin und Bestsellerautorin, referierte am 27. September in Marianne Macks ehrenamtlicher Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ vor rund 450 Gästen. Ihr Thema: „Lassen Sie ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt!“ Damit engagierte sie sich über den Förderverein „Santa Isabel e.V. – Hilfe für Kinder und Familien“ für eine Familie, die auf ein behindertengerechtes Auto angewiesen ist, was mit den Spenden finanziert wird.

Christiane Stenger lebt in München und war nicht immer so erfolgreich. In der Grundschule langweilt sie sich und denkt sich alle möglichen Krankheiten aus, um sich vor dem Unterricht zu drücken. Im Nachhinein kein Wunder, denn der Intelligenztest zeigt einen IQ von 145. Sie überspringt eine Klasse, landet auf dem Gymnasium. Sie hat immer noch keine Lust, ist faul, erledigt keine Schulaufgaben, die Zensuren werden immer schlechter und bald ist ihre Versetzung gefährdet. Doch dann entdeckt sie das Gedächtnistraining und macht es zu ihrem Sport. Nach mehrmaligem Schulwechsel legt sie mit 15 Jahren ihr Abitur ab, nimmt an Gedächtniswettbewerben teil und schreibt an ihrem ersten Buch. Es wird ein Erfolg und der Beginn einer Karriere.

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Christiane Stenger nimmt das „Tun“ wörtlich und beginnt in dem Vortrag gleich mit dem Training und einer uralten Lern-Methode: der Körperroute mit ihren zehn Merkpunkten. Eine Körperroute ist genau das, was das Wort sagt. Man sucht sich Punkte am ganzen Körper. Sie fängt immer mit den Füßen an, geht über die Knie in die Hosentaschen, den Rücken, den Bauch, die Brust, die Schultern, den Hals, das Gesicht und endet am Kopf. Man soll die Körperteile nicht nur anschauen, sondern auch anfassen, fühlen, spüren. Je mehr Sinne beschäftigt sind, desto mehr freut sich das Gehirn.

450 Zuhörer müssen sich jetzt zehn Wörter merken, die willkürlich aufgeschrieben werden. Unmöglich? Nein, denn genau diese Begriffe werden mit jeweils einem Körperteil und einer kleinen Geschichte in Verbindung gebracht. Je verrückter diese ist, desto höher die Erinnerung. Ein Erfolgserlebnis für das Publikum. „Seien Sie kreativ“, sagt Christiane Stenger, „mit dieser Routentechnik können sie sich alles merken, was sie schon immer wissen wollten!“ Selbst die 50 Staaten der USA seien keine große Herausforderung, meint sie und so langsam glaubt auch der Vergesslichste an diesem unvergesslichen Abend, dass er kein hoffnungsloser Fall ist.

Weiter geht es Schlag auf Schlag, denn sie kennt viele Techniken, um sich Namen, Ziffern, Vokabeln, Texte, Formeln und Daten zu merken.  Zwischendrin erklärt sie noch das Gehirn, dieses wunderbare Körperteil: „Jeder von uns hat etwa 80 Milliarden Nervenzellen. Unsere Galaxie, die Milchstraße, besteht aus ebenso vielen Sternen“, so Stenger. Diese Milliarden Gehirnzellen sind untereinander noch billionenfach verbunden. Christiane Stenger sagt es klar: „Wer lernen will, muss sich konzentrieren,  Ziele setzen, sich belohnen, wiederholen und fühlen!“ An diesem Abend haben sich die Zuhörer äußerst wohl gefühlt, viel gelernt, gelacht und vergessen werden sie diesen wunderbaren Vortrag bestimmt nicht.

Eine Familie wird sich freuen, denn nicht nur die Spenden der Zuhörer, sondern auch die gesamten Einnahmen aus dem Bücherverkauf von Christiane Stenger werden über Marianne Macks Förderverein „Santa Isabel e.V. – Hilfe für Kinder und Familien“ Mike zugutekommen. Mike ist acht Jahre alt, schwerstbehindert und kann nur in einem festen Rollstuhl transportiert werden.  Seine Eltern brauchen dringend ein behindertengerechtes Auto. Die Erfüllung dieses Wunsches ist durch diese Spenden jetzt ein wenig näher gerückt.

Quelle: Europa-Park

Ed

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